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Orphan Drugs


Titelbild (© fotolia / fotomek)

Rund ein Fünftel der Medikamente, die jährlich neu auf den Markt kommen, sind sogenannte Orphan Drugs. Die Unternehmen entsprechen damit den Forderungen von Patienten und Selbsthilfegruppen, Ärzten und Politik nach verstärktem Engagement gegen seltene Erkrankungen. Der Umsatz mit solchen Medikamenten bleibt trotzdem eher gering: 2015 entfielen in Deutschland nur rund 3,1 % der GKV-Arzneimittelausgaben auf Orphan Drugs.
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Todesursache Nummer 1

Forschung fürs Herz


Forschung fürs Herz
(© vfa / H. Klappert)
Mit rund 338.000 Toten jährlich sind Herz-Kreislauf-Krankheiten nach wie vor Todesursache Nummer 1 in Deutschland; allein an Herzinfarkt sterben pro Jahr rund 48.200 Menschen (Stand 2014). Aber auch nicht-tödliche Herzkrankheiten belasten viele Patienten schwer. Deshalb forschen Pharma-Unternehmen weiter an Medikamenten, die Herz-Kreislauf-Krankheiten auf neue Art besser behandelbar machen.
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Woran Pharmafirmen arbeiten

Ausheilung von Hepatitis C – noch zuverlässiger und weniger belastend


Ausheilung von Hepatitis C – noch zuverlässiger und weniger belastend
(© vfa)
Hepatitis C kann über Jahre zur Zerstörung der Leber führen. Bis vor wenigen Jahren konnte nur einem Teil der Erkrankten geholfen werden. Inzwischen haben Pharmaforscher aber neue Medikamente entwickelt, mit denen voraussichtlich fast alle Patienten geheilt werden können.
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Neue Antibiotika: Den Vorsprung gegenüber resistenten Bakterien wahren


Neue Antibiotika gegen Problemkeime werden dringend gebraucht. Forschende Pharma-Unternehmen arbeiten weltweit an solchen Präparaten und bringen seit einigen Jahren auch wieder mehr davon auf den Markt. Doch damit die Medizin weiterhin die Oberhand behält, müssen noch viel mehr und andere Antibiotika verfügbar werden. Für deren Entwicklung spielen Forschungskooperationen eine wesentliche Rolle.
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Impfstoffe schützen: Dem Körper helfen, sich zu wehren


Impfstoffe schützen: Dem Körper helfen, sich zu wehren
(© vfa)
Pharmaunternehmen haben Impfstoffe gegen mehr als zwei Dutzend Krankheiten entwickelt. Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere.
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Arzneimittelentwicklung

Adaptive Pathways – neue Wege zum zugelassenen Medikament


Adaptive Pathways – neue Wege zum zugelassenen Medikament
(© fotolia / Syda Productions)
Mit den Adaptive Pathways kombiniert die europäische Arzneimittelbehörde EMA etablierte Zulassungsmechanismen zu einem Entwicklungsweg für Medikamente, um z.B. wissenschaftliche Beratungen effektiver einsetzen zu können. Wichtigstes Ziel: Schwer kranke und bislang schlecht therapierbare Patienten sollen schneller Zugang zu neuen Medikamenten bekommen, die ihnen helfen können.
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Conditional Approval

„Zulassungen mit Auflagen“ haben sich bewährt


„Zulassungen mit Auflagen“ haben sich bewährt
(© fotolia / sudok1)
In bestimmten Fällen erteilt die EU die Zulassung für eine neues Medikament schon vor Abschluss des regulären Studienprogramms - eine Zulassung mit Auflagen (Conditional Approval). Die Auflagen betreffen weitere Studien und andere Untersuchungen, deren Ergebnisse binnen festgesetzter Fristen an die EU-Arzneimittelbehörde EMA nachzuliefern sind. Liegen diese Ergebnisse vor und sind positiv, wird die Zulassung mit Auflagen in eine reguläre Zulassung (Non-Conditional Approval) überführt.
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Multiple Sklerose: Neue Behandlungsmöglichkeiten


Multiple Sklerose: Neue Behandlungsmöglichkeiten
(© vfa / capture-mm)
Die heutigen Medikamente zur Dauerbehandlung der Multiplen Sklerose (MS) können bei vielen Patienten einen Teil der Krankheitsschübe verhindern und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen – allerdings nicht bei allen. Pharma-Unternehmen entwickeln deshalb neue Medikamente, die noch zuverlässiger und bei noch mehr Verlaufsformen von MS wirksam sein sollen.
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Innovationsbilanz 2015

Neue Medikamente bringen wesentliche Fortschritte für viele Patienten


Neue Medikamente bringen wesentliche Fortschritte für viele Patienten
(© fotolia / corbis_fancy)
Für viele Patientinnen und Patienten war 2015 ein gutes Jahr, weil sich die Chancen auf Besserung ihrer Leiden wesentlich erhöht haben. Dazu haben neue Medikamente forschender Pharma-Unternehmen beigetragen.
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