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Innovationsbilanz 2016


Titelbild (© fotolia / corbis_fancy)

Die Behandlungsmöglichkeiten für viele Patienten mit unterschiedlichsten Krankheiten haben sich 2016 durch neue Medikamente weiter verbessert. Bis Ende des zurückliegenden Jahres wurde das Sortiment um 30 Medikamente mit neuem Wirkstoff erweitert (ohne Biosimilars).
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Globale Gesundheit

Neue Medikamente gegen Tuberkulose


Neue Medikamente gegen Tuberkulose
(© WHO / P. Virot)
Tuberkulose ist in vielen Ländern ein großes Problem, nicht zuletzt wegen zunehmenden Resistenzen gegen ältere Medikamente. Zwar konnten Pharma-Unternehmen in den letzten Jahren mehrere neue Medikamente herausbringen, doch weitere werden dringend gebraucht; und es müssen geeignete Therapieschemata für sie entwickelt werden. Pharma-Unternehmen und Forschungsorganisationen arbeiten daran, meist in Product-Development-Partnerships.
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Neue Antibiotika: Den Vorsprung gegenüber resistenten Bakterien wahren


Neue Antibiotika gegen Problemkeime werden dringend gebraucht. Forschende Pharma-Unternehmen arbeiten weltweit an solchen Präparaten und bringen seit einigen Jahren auch wieder mehr davon auf den Markt. Doch damit die Medizin weiterhin die Oberhand behält, müssen noch viel mehr und andere Antibiotika verfügbar werden. Für deren Entwicklung spielen Forschungskooperationen eine wesentliche Rolle.
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Erfolge im Kampf gegen Krebs


Erfolge im Kampf gegen Krebs
(© Tom Hanisch / fotolia)
Bei einer ganzen Reihe von Krebsarten gab es ganz erhebliche Behandlungs-Fortschritte in den vergangenen 15 Jahren. Dazu beigetragen haben vor allem Krebsmedikamente mit neuartigen Wirkprinzipien. Aber auch besserer Diagnostik und neuen Operations- und Bestrahlungstechniken ist diese Entwicklung zu verdanken.
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Krebspräparate, Antibiotika, Orphan Drugs

Ausblick auf 2017: neue Impfstoffe und Medikamente


Wir erwarten für Deutschland die Markteinführung von mindestens 30 Medikamenten mit neuem Wirkstoff; sie sollen Patienten mit unterschiedlichsten Krankheiten helfen. Rund ein Drittel der Neueinführungen dürften gegen verschiedene Krebsarten gerichtet sein. Auch neue resistenzbrechende Antibiotika könnten auf den Markt kommen.
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Orphan Drugs

Medikamente gegen seltene Erkrankungen


Medikamente gegen seltene Erkrankungen
(© fotolia / fotomek)
Rund ein Fünftel der Medikamente, die jährlich neu auf den Markt kommen, sind sogenannte Orphan Drugs. Die Unternehmen entsprechen damit den Forderungen von Patienten und Selbsthilfegruppen, Ärzten und Politik nach verstärktem Engagement gegen seltene Erkrankungen. Der Umsatz mit solchen Medikamenten bleibt trotzdem eher gering: 2015 entfielen in Deutschland nur rund 3,1 % der GKV-Arzneimittelausgaben auf Orphan Drugs.
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Antworten des vfa auf Fragen der Redaktion des Magazins „Plusminus“ und des Handelsblatts zu Orphan Drugs


Das Handelsblatt und die WDR-Redaktion des ARD-Magazins Plusminus haben gemeinsam zu Orphan Drugs recherchiert.
Die Autoren haben im Rahmen ihrer Recherche auf Anfrage umfangreiche Hilfestellung unsererseits erhalten. Um jedermann zu ermöglichen, diesen Teil der Recherche-Arbeit nachzuvollziehen, dokumentieren wir an dieser Stelle die Autoren-Fragen und unsere Antworten.
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Ein Beispiel für Orphan Drug-Entwicklung

Medikamente für Patienten mit Fragile-X-Syndrom


Medikamente für Patienten mit Fragile-X-Syndrom
(© fotolia / koya979)
Menschen mit Fragile-X-Syndrom leiden an kognitiven Behinderungen, etwa Lernstörungen, Sprachstörungen und Aufmerksamkeitsdefiziten. Ursache ist ein erblicher Defekt bei einem Gen auf dem X-Chromosom. Dadurch können nicht die erforderlichen Mengen eines für die Gehirnentwicklung wichtigen Proteins gebildet werden. Die Krankheit kann Männer und Frauen betreffen.
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Gegen Todesursache Nummer 1

Forschung fürs Herz


Forschung fürs Herz
(© vfa / H. Klappert)
Mit rund 338.000 Toten jährlich sind Herz-Kreislauf-Krankheiten nach wie vor Todesursache Nummer 1 in Deutschland; allein an Herzinfarkt sterben pro Jahr rund 48.200 Menschen (Stand 2014). Aber auch nicht-tödliche Herzkrankheiten belasten viele Patienten schwer. Deshalb forschen Pharma-Unternehmen weiter an Medikamenten, die Herz-Kreislauf-Krankheiten auf neue Art besser behandelbar machen.
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