Unsere Geschichte
Seit der Gründung 1994 setzen wir uns beharrlich für die Anliegen von Pharma- und Biotech-Unternehmen ein, die sich nicht mit dem Stand der Medizin zufriedengeben, sondern daran arbeiten, die Behandlungs- und Präventionsmöglichkeiten immer weiter zu verbessern.
1994
Gründung des vfa
Sieben forschende Pharma-Unternehmen gründen den Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) als Nachfolgeorganisation der Medizinisch-Pharmazeutischen Studiengesellschaft.
Therapiefortschritt durch neue Medikamente
Von Anfang an ist der politische Einsatz für ein Gesundheits-system, das Therapiefortschritt durch neue Medikamente ermöglicht, zentrales Thema der vfa-Arbeit.
Seine erste Geschäftsstelle hat der vfa im damaligen Regierungsviertel in Bonn Bad Godesberg. Erster Hauptgeschäftsführer ist Prof. Dr. Frank E. Münnich (s. Foto).
1995
Erste Mitgliederversammlung des vfa
Bei seiner ersten Mitgliederversammlung am 29.11.1995 hat der vfa den damaligen Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer zu Gast.
Einsatz für gentechnische Arzneimittel
Der vfa leistet Überzeugungsarbeit für Nutzen und Sicherheit von gentechnischen Arzneimitteln – in der Politik, in den Medien und bei Patienten-Selbsthilfegruppen.
1997
Neue Hauptgeschäftsführung
Cornelia Yzer, vormals Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), wird Hauptgeschäftsführerin des vfa. Auf dem Bild begleitet sie den damaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel.
2000
Der vfa folgt der Bundesregierung
Dafür zieht der Verband von Bonn nach Berlin an den Hausvogteiplatz. Viele Mitarbeiter:innen ziehen mit, andere werden neu rekrutiert.
Zur Eröffnung der Berliner Geschäftsstelle können Cornelia Yzer (auf dem Foto links) und die anderen vfa-Geschäftsführer zahlreiche Mitglieder des Bundestages begrüßen.
2001
Bessere Rahmenbedingungen für Arzneimittelforschung
Die vom vfa mit der Boston Consulting Group erarbeitete Studie „Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Standort für Arzneimittelforschung und -entwicklung“ hat nachhaltig positive Wirkung auf die Forschungspolitik.
Für innovationsoffene Erstattungsbedingungen
Festbeträge, Arzneimittelbudgets, Positivliste – der vfa begleitet die Arzneimittelgesetzgebung und setzt sich für innovationsoffene Erstattungsbedingungen ein.
Unterversorgung mit Innovationen
Der vfa weist auf die Unterversorgung mit innovativen Medikamenten hin, die deutsche Patientinnen und Patienten in etlichen Krankheitsfeldern erleben müssen.
2004
Start für „Forschung ist die beste Medizin“ ...
Der vfa startet 2004 die Kampagne „Forschung ist die beste Medizin“, um die Bedeutung der Branche für die Gesundheit der Menschen deutlich zu machen.
Die Kampagne setzt u.a. auf Fernsehspots, Plakate, Pressekonferenzen und Regionalveranstaltungen. In der ersten Zeit stehen Pharmaforscher:innen im Vordergrund.
... auch mit TV-Spots
In den Spots berichten eine Pharmaforscherin und zwei Pharmaforscher darüber, um was es in ihrer Arbeit geht. Gedreht wurde vor Ort in den Mitgliedsunternehmen.
Freiwillige Selbstkontrolle
Der vfa gründet die FSA, die „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“. Kernstück ist der „FSA Kodex für die Zusammenarbeit der pharmazeutischen Industrie mit Ärzten, Apothekern und anderen Angehörigen medizinischer Fachkreise“, der strikte Regeln festlegt, nach denen Pharma-Marketing stattfinden darf.
Jedes vfa-Mitglied muss seither auch Mitglied der FSA sein.
2005
Rote T-Shirts werden Markenzeichen ...
Die Kampagne „Forschung ist die beste Medizin“ stellt nun Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt. Weithin bekannt werden die roten T-Shirts aus den Werbespots und -plakaten.
... man sieht sie überall
Diese Aufnahme stammt vom Leipziger Platz in Berlin Mitte.
Eine Pipeline tourt durch Deutschland
Zur Kampagne gehört auch eine Tournee mit der „Pipeline für Ihre Gesundheit“, einem interaktiven Infostand, durch viele deutsche Städte.
2006
Begleitung der Nutzenbewertung
Das Bundesgesundheits-ministerium gründet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), u.a. für die Bewertung des Nutzens von Arzneimitteln. Der vfa begleitet seither dessen Arbeit und setzt sich dafür ein, dass positive Nutzenaspekte für die Patientinnen und Patienten nicht unter den Schneidetisch der Bewerter:innen fallen.
Einsatz für medizinische Biotechnologie
Der vfa belegt ab 2006 im jährlich erscheinenden Biotech-Report die Bedeutung der medizischen Biotechnologie für Deutschland: für die Patient:innen, für die Gesellschaft und für die Wirtschaft. Erarbeitet wird er mit der Boston Consulting Group (BCG). Bild: 2021 von links nach rechts:
Jens Machemehl, Studienautor Dr. Jürgen Lücke (BCG), Dr. Sabine Sydow (vfa), Dr. Frank Matthias (Vorsitzender von vfa bio und CEO Rentschler-Pharma)
Ein neuer Blick auf die deutschen Arzneimittelausgaben ...
Das IGES-Institut publiziert die erste Ausgabe der Buchreihe „Arzneimittel-Atlas“, die jährlich die Arzneimittelausgaben im ambulanten Bereich analysiert.
... wird Journalist:innen in einer Pressekonferenz vorgestellt
Der vfa finanziert das Projekt, um zu einem besseren Verständnis der Marktentwicklung beizutragen.
2007
Qualitätssicherung für Anwendungsbeobachtungen
Die im vfa organisierten Unternehmen verständigen sich in einer Selbstverpflichtung auf strenge Standards zur Durchführung von Anwendungsbeobachtungen, Registerstudien und ähnlichen auf Daten aus der Routineversorgung mit Medikamenten beruhenden Studienarten (sogenannten „nicht-interventionelle Studien“). Dazu zählt u.a., dass die Studien öffentlich bekanntgemacht und ihre Ergebnisse später veröffentlicht werden müssen.
2010
AMNOG
Der vfa setzt sich für einen fairen Bewertungs- und Erstattungsrahmen für neue Medikamente im Rahmen des vom damaligen Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler initiierten sogenannten AMNOG-Systems ein.
Seit 2011 begleitet er sämtliche AMNOG-Verfahren, weist auf Fallstricke und Chancen hin und wirbt für eine innovationsfreundliche Weiterentwicklung.
2011
Wechsel in der Hauptgeschäftsführung
Birgit Fischer wird neue Hauptgeschäftsführerin des vfa. Zuvor war sie Vorstandsvorsitzende der gesetzlichen Krankenkasse Barmer GEK. Sie setzt sich für mehr Kooperation zwischen unterschiedlichen Akteuren des Gesundheitswesens ein, damit Patient:innen besser versorgt werden.
Gründung von securPharm
Zusammen mit den Verbänden BAH, BPI, PhAGRO und dem DAV gründet der vfa die Organisation securPharm, die in den Folgejahren ein System zum Schutz vor gefälschten Arzneimitteln im regulären Vertrieb entwickelt. Dieses nimmt sich die EU-Kommission zum Vorbild für alle entsprechenden Systeme in ganz Europa.
So funktioniert securPharm
Einsatz für den Tierschutz
Der vfa unterstützt den zweijährlich vergebenen Preis des Berliner Senats für Fortschritte bei der Vermeidung von Tierversuchen im Sinne des Konzepts „Replace, Reduce, Refine“, das auf Ersatz für Tierversuche, auf Verringerung der nötigen Zahl von Tieren und auf weniger belastende Tierversuche abzielt.
Prämiert: Modelle für Lunge, Leber und Gelenke ersetzen Versuchstiere
Dr. Siegfried Throm vom vfa (links) mit den Preisträgern von 2019 und Vertretern des Berliner Senats.
2013
DDR-Studien
Der vfa wirkt mit an der Aufklärung der Hintergründe der 2013 vom SPIEGEL beargwöhnten klinischen Studien in der DDR im Auftrag westlicher Pharma-Unternehmen. Dafür steht er im Austausch mit dem einschlägigen medizinhistorischen Forschungsprojekt unter Prof. Dr. Volker Hess von der Charité. (Foto: DER SPIEGEL)
2016
Transparenzkodex
Seit 2016 veröffentlichen die vfa-Unternehmen den jährlichen Umfang ihrer Leistungen an Ärzt:innen, Fachkreisangehörige sowie medizinische Organisationen und Einrichtungen. Damit erfüllen sie den Transparenzkodex, der auf eine Initiative des europäischen Pharmaverbands EFPIA zurückgeht.
Entsprechende Veröffentlichungen gibt es auch in anderen europäischen Ländern. Die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) koordiniert die Publikation.
Auf einer Pressekonferenz stellen FSA-Geschäftsführer Dr. Holger Diener und vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer 2016 erstmals die kumulierten Ergebnisse vor.
2018
Pharmaforschung aus erster Hand
Bei der vielbeachteten Abendveranstaltung „Research on Stage – 8 Forscher, 8 Storys“ erfahren Gäste aus dem gesundheitspolitischen Umfeld, der akademischen Forschung und den Medien aus erster Hand, was Forschende in der Pharmabranche antreibt.
2019
securPharm geht live
Die vom vfa mitgegründeten Organisationen securPharm (Steuerung) und ACS Pharmaprotect (Datenbankbetreiber) starten zusammen mit ihren Schwesterorganisationen in anderen EU-Ländern den offiziellen Betrieb des europäischen Schutzschirms gegen gefälschte Medikamente in der legalen Vertriebskette. Seither tragen fast alle Packungen von verschreibungspflichtigen Medikamenten besondere Merkmale.
Präsident
Han Steutel, langjähriger Deutschlandgeschäftsführer von Bristol Myers Squibb, wird Hautgeschäftsführer und kurz darauf Präsident des vfa.
2020
Corona-Pandemie
Der vfa macht die Aktivität der Pharma- und Biotechbranche zur Überwindung der Corona-Pandemie deutlich, unter anderem mit einer Online-Standortkarte von vfa, Bio Deutschland und Pharmig (später auch Interpharm) zu Corona-Projekten der Pharmaindustrie.
Gefragter Auskunftgeber
Für die Medien ist der vfa eine Info-Quelle ersten Ranges zu Impfstoffen und Therapeutika gegen Covid-19.
Unter anderem interviewt Pro7 Galileo den vfa-Präsident Han Steutel.
Pharmaforschung goes Instagram ...
Der vfa launcht einen Instagram-Kanal mit bebilderten News aus der Pharmaforschung sowie Interviews, Live-Events und Rubriken wie Jobs@Pharma und „Gewusst wie“. Bis Ende 2023 gewinnt der Kanal mehr als 30.000 Follower.
... und setzt auch auf Barbie als Botschafterin
2021
Einsatz pro Patente
Während der Pandemie setzt sich der vfa für die Lösung globaler Versorgungsherausforderungen unter Wahrung der Patente für Impfstoffe und therapeutische Medikamente ein.
Mehrfach tritt Präsident Han Steutel dazu in Fernseh- und Radiosendungen auf.
2022
Schlüsselindustrie Pharma
Der vfa macht verstärkt auf die wirtschaftliche Relevanz der Pharmaindustrie aufmerksam. Unter der Marke „MacroScope“ präsentiert er in dichter Folge schriftlich und in einer Podcast-Reihe wirtschaftliche Analysen und Thesen.
https://www.vfa.de/de/wirtschaft-politik/macroscope
2023
Tag der innovativen Gesundheitswirtschaft
Erstmals veranstaltet der vfa einen „Tag der innovativen Gesundheitswirtschaft“ mit zahlreichen Gästen aus der deutschen Wirtschafts- und Gesundheitspolitik.
Er ist Teil seiner Kampagne „Forschung ist Deutschlands beste Medizin“.
Keynote Speaker sind u. a. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Foto) und der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Foto).
Impressionen: Tag der innovativen Gesundheitswirtschaft 2024 des vfa
Start der Kampagne „Forschung ist Deutschlands beste Medizin“
Mit seiner Social Media Kampagne „Forschung ist Deutschlands beste Medizin“ unterstreicht der vfa die Bedeutung von Pharma als Schlüsselindustrie für Deutschland.
Die Kampagne betont die zentrale Rolle der forschenden Pharmaunternehmen im Transformationsprozess Deutschlands zu einem international wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort.
Initiative Studienstandort Deutschland und Medizinforschungsgesetz
Die Studie „Pharma-Innovationsstandort Deutschland“, erarbeitet vom vfa mit der Unternehmensberatung Kearney, legt die Grundlage zur Gründung der „Initiative Studienstandort Deutschland“ und für die politische Arbeit zum von der Bundesregierung geplanten Medizin-forschungsgesetz.
www.vfa.de/kearney
2024
vfa wird Verband des Jahres 2024
Der vfa wird Verband des Jahres 2024 in der Kategorie „Positionierung und Interessenswahrnehmung“ und nimmt den Preis am 02.09. beim Deutschen Verbändetag in Wuppertal entgegen.
Die Jury würdigt in ihrer Begründung, wie der vfa „ …seine Organisation in Rekordgeschwindigkeit vom reinen Gesundheitsverband zu einem schlagkräftig aufgestellten und dialogbereiten Wirtschaftsverband transformiert und positioniert hat.“
vfa und Fraunhofer Gesundheit publizieren F&E-Strategie und F&E-Monitoring für Deutschland
Im November wird das F&E Strategiepapier „Pharma F&E 2035 – Deutschlands Innovationsrahmen für die Zukunft" publiziert, das der vfa gemeinsam mit Mitgliedsfirmen und den Gesundheitsforschungs-Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft erarbeitet hat. Zeitgleich erscheint die erste Erhebung zur Pharma-F&E in Deutschland mit dem Monitoring-Tool PROUD Externer-Link (Öffnet im neuen Fenster) durch die Agentur Vintura im Auftrag von vfa und Fraunhofer Gesellschaft.