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Digitalisierung in der Versorgung

Digitale Technologien verändern die Gesundheitsversorgung in vielen Bereichen. Von Apps zur Therapiebegleitung bis zu Künstlicher Intelligenz in der Diagnostik entstehen neue Möglichkeiten für Prävention, Behandlung und Patientenmanagement. Entscheidend ist, wie digitale Anwendungen sicher, wirksam und alltagstauglich in die Versorgung integriert werden.

Bubbles und Dots in Blautönen connected auf weißem Hintergrund.

Deep Dive: Evidenz von DiGA

DiGA sind seit sechs Jahren Teil der Versorgung – und stehen zugleich im Zentrum kontroverser Debatten über Evidenz und Wirtschaftlichkeit. Angesichts wachsender Zweifel am Modell braucht es klare Regeln, die hohe Qualitätsansprüche sichern und Innovation verlässlich ermöglichen.
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Illustration einer digitalen Gesundheitsdaten-Infrastruktur: Mehrere Datenquellen mit medizinischen Symbolen in Deutschland leiten Datenströme durch eine zentrale Schnittstelle zu einem vernetzten europäischen Gesundheitsdatenraum.

GeDIG: Aus Gesundheitsdaten echten Fortschritt machen

Das GeDIG soll Gesundheitsdaten besser nutzbar machen und die nationale Umsetzung des EHDS vorbereiten – mit sicheren, strukturierten und bürokratiearmen Datenprozessen für Versorgung, Forschung und Innovation.
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Frau mit kurzen krausen Haaren steht in der kompletten Rückansicht etwas links der Mitte im Bild. Auf ihrem Rücken Blaue Datenpunkteund vernetzungen, die sich durch das gesamte restliche Bild ziehen. Sie ist schwarz gekleidet. In der Hand hält sie ein Tablet. Links vor ihr stehen zwei weitere Personen, rechts ebenfalls. Alle sind nur schemenhaft in schwarz zu erkennen.

Bessere Gesundheitsversorgung durch Registerdaten

In Deutschland gibt es mehr als 400 medizinische Register. Diese Daten sind eine große Chance: Sie können dabei helfen, die medizinische Forschung voranzubringen und die Behandlung von Patient:innen zu verbessern. Doch aktuell gibt es Hindernisse.
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Mutter und Sohn sitzen in der Küche und sortieren Tabletten in Wochenblister.

Arzneimitteltherapiesicherheit digital weiterdenken: Mit ePA und KI

AMTS beeinflusst Therapieerfolg, Versorgungsqualität und Kostenentwicklung gleichermaßen. Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) und KI lassen sich Medikationsrisiken erkennen und Therapien präziser begleiten. Entscheidend ist eine digitale Infrastruktur, die Innovation ermöglicht und die Versorgung nachhaltig verbessert.
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Eine Medikamentenpackung wird gescannt

Gebrauchsinformationen: elektronisch von größerem Nutzen

Die Gebrauchsinformation aus vielmals gefaltetem Papier – oft auch Packungsbeilage, Beipackzettel oder Patienteninformation genannt – sind ein wichtiges, aber wenig praktisches Instrument, um Menschen darüber zu informieren, wie ob und wie sie ein bestimmtes Medikament einnehmen können. Durch einen Wechsel zu elektronischen Gebrauchsinformationen lässt sich viel verbessern.
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Eine junge Ärztin mit Locken zeigt einem Mann mit blauem T-Shirt etwas auf einem Tablet

DiGA schnell erklärt

Die digitalen Gesundheitsanwendungen – kurz DiGA – sind Medizinprodukte niedriger Risikoklassen, deren medizinische Zwecke durch eine digitale Hauptfunktion erreicht werden. Das können etwa Apps oder online-Anwendungen sein.
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Grafik eines Handys mit Kachel. Rechts neben dem Handy poppen drei weitere Kacheln auf. Alle zeigen die vier Stufen des eImpfpasses.

Der eImpfpass: Ein digitaler Schritt in Richtung eines besseren Infektionsschutzes

Damit der eImpfpass einen echten Mehrwert für den einzelnen Versicherten und die gesamte Gesellschaft bieten kann, sollten vier Kernfunktionen – Erinnerung, Information, Monitoring und Nachweis – integriert werden.
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Apothekerin die einen QR-Code vom Handy der gegenüber stehenden Kundin abscannt.

eRezept schnell erklärt

Das E-Rezept ist neuer Standard: Patient:innen erhalten Rezepte elektronisch – per Smartphone, elektronischer Gesundheitskarte oder Ausdruck.
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Ärztin sitzt mit Kittel am Schreibtisch. In ihrer Brille spiegelt sich das Licht des Tablets auf das sie schaut. Vor ihr ein Laptop und Papier auf einem Klemmbrett.

Nutzen von Gesundheitsdaten schnell erklärt

Das Gesundheitsdatennutzungsgesetz verfolgt das Ziel, die Patientenversorgung durch die gemeinwohlorientierte Nutzung von Daten zu verbessern. Auch die pharmazeutische Industrie soll Zugang zu diesen Daten erhalten.
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Eine junge Patientin betrachtet gemeinsam mit ihrer Ärztin ihren Handy-Bildschirm

ePA schnell erklärt

Die elektronische Patientenakte – kurz ePA – dokumentiert die Gesundheitsgeschichte von Patient:innen digital. Alle, die an der medizinischen Behandlung beteiligt sind, schreiben daran mit - etwa Ärzt:innen oder Apotheker:innen.
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