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Handel & internationale Beziehungen

Der internationale Handel ist für die forschende Pharmaindustrie ein zentraler Faktor für Produktion, Wertschöpfung und Versorgung. Im Mittelpunkt stehen außenwirtschaftliche Fragen, internationale Handelsbeziehungen und politische Rahmenbedingungen für den Austausch von Waren, Wissen und Technologien. So wird sichtbar, wie offene Märkte und verlässliche Regeln den Standort Deutschland stärken.

Ein Foto zeigt aus der Vogelperspektive einen großen Umschlagplatz für den Containertransport.

Deutsche Exporte: Neue Handelspartnerschaften bieten enormes Potenzial

Vertiefte Handelspartnerschaften etwa mit Indien, Mexiko, Australien oder Mercosur-Ländern ermöglichen rund 100 Milliarden Dollar zusätzliche Exporte. Für Schlüsselindustrien wie vor allem Pharma und Chemie liegen hier große Chancen.
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Eine dem Betrachter mit dem Rücken zugewandte Hafenmitarbeiterin zwängt sich in einem schmalen Gang zwischen Containern hindurch.

Exportmärkte: China und die europäischen Nachbarn machen Deutschland Konkurrenz

China gewinnt international an Einfluss, während Deutschland Marktanteile verliert. EU-Nachbarn profitieren, doch hohe US-Zölle erschweren Europas Exportstrategie.
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Gabelstapler belädt Container

Frühjahrsprognose: US-Zölle halten die Welt in Atem – Pharma in der Krise robust

Die Weltwirtschaft stagniert, und die US-Handelspolitik sorgt für Unsicherheit. Handelshemmnisse belasten Investitionen und treffen die exportabhängige deutsche Wirtschaft. Ein zügiger Regierungsabschluss ist nötig. Infrastrukturinvestitionen beleben zwar, lösen aber keine Grundprobleme der Industrie. Die Pharmabranche zeigt sich trotz Zolldebatte stabil.
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Eine Reihe von leeren Rampen zur Anliefefung von LKW-Ladungen ohne Fahrzeuge und Personen

US-Zölle: Europas Exportüberschuss sorgt für Konflikte

Die USA setzen die Handelspolitik aus der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump fort. Er blickt vor allem auf Automobile, den Maschinenbau und die Pharmaindustrie. Häufig übersehen: Die USA haben im Bereich der Dienstleistungen selbst erhebliche Handelsüberschüsse mit Europa.
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Schwarz-Weiß-Aufnahme des Kapitol-Gebäudes in Washington

Handelsverflechtungen: Welche Industrien US-Zölle besonders hart treffen

Die US-Handelspolitik droht zu internationalen Konflikten zu führen. Zölle und weitere Handelshemmnisse wurden angekündigt, mit besonderem Augenmerk auf sicherheitsrelevante Sektoren. Hierzu zählen nach seiner Lesart auch Medikamente. Für die deutsche Wirtschaft wäre ein Handelskonflikt mit den USA ein weiterer Rückschlag in einer ohnehin angespannten Lage.
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Apothekerin berät eine Kundin und schaut dabei auf ihren Monitor. Im Hintergrund Regale aus Holz befüllt mit Packungen.

Arzneimittelengpässe – Fünf-Punkte-Plan

Krisenresiliente und nachhaltige Lieferketten in der Arzneimittelproduktion und -versorgung sind keine Selbstverständlichkeit. Aktuell sichtbar gewordene Versorgungsprobleme sind weder neu, noch überraschend. Überraschend ist eher, dass trotz vielfältiger Warnungen so lange nichts passiert ist, um Arzneimittelengpässen vorzubeugen.
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Junge weibliche Laborkraft in einem MINT-Beruf

Forschung & Entwicklung: Die globale Konkurrenz um Arbeitskräfte nimmt zu

Die Pharmaindustrie bleibt besonders forschungsintensiv. Fehlende Fachkräfte sind indes eine zunehmende Herausforderung. Wichtig ist daher, die MINT-Ausbildung zu stärken, Angebote für internationale Expert:innen attraktiver zu gestalten und eigene Potenziale besser auszuschöpfen.
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Nahaufnahme eines chinesischen Produktionsmitarbeiters in einem Prüfvorgang

Patentanmeldungen weltweit: Chinas rasanter Aufstieg zum Hightech-Standort

Fast jede zweite Patentanmeldung kommt aus China. Um im globalen Technologiewettbewerb zu bestehen, muss Europa deshalb strategisch investieren, insbesondere in die Hightech-Schlüsselindustrien.
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Ein asiatischer Mitarbeitender in persönlicher Schutzausrüstung läuft mit Tablet in der Hand durch eine Produktionshalle.

Investitionsströme: Die globale Tektonik hat sich verschoben

Europa und insbesondere Deutschland verlieren im globalen Wirtschaftsrennen an Boden. Investitionen fließen zunehmend in Richtung USA und China, vor allem in zukunftsweisende Bereiche wie IT und KI. Nur wenige deutsche Branchen wie die chemisch-pharmazeutische Industrie halten dagegen.
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Mann Rückenansicht. Er trägt eine orangene Warnweste und einen blauen Schutzhelm. Er schaut auf ein Containerschiff, welches mit verschiedenfarbigen Containern beladen ist (eher orange und rot). Rechts im Bild drei graue Container. Im Hintergrund ein Krahn.

Internationale Lieferketten: Abhängigkeit auf den Prüfstand stellen

Mit wachsenden strategischen Abhängigkeiten steigen die Risiken. Eine hohe Konzentration in der Zulieferstruktur schwächt die Souveränität von Schlüsselindustrien wie der Pharmabranche.
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Eine junge Frau mit Klemmbrett und karierter Bluse vor einem Hochregallager

Standort unter Druck: Künftige Exporterfolge sind keine Selbstläufer

Deutschlands Geschäftsmodell ist im Wesentlichen auf den Export von Industriegütern ausgerichtet. Besonders gefragt: Hightechprodukte aus Schlüsselbranchen. Von großer Bedeutung ist auch die Pharmaindustrie, deren heimische Produktion in großen Teilen exportiert wird.
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Drei Männer stehen mit dem Rücken zur Kamera gerichtet am Containerhafen zusammen.

Gestörte Lieferketten: Normalisierung absehbar, aber Risiken bleiben

Globalen Lieferketten sind weiterhin erheblich gestört: Vorleistungsgüter fehlen, Rohstoffpreise zeigen erhebliche Knappheiten an. Eine Rückkehr zu einem störungsfreien Wirtschaftskreislauf rückt in greifbare Nähe. Ein Risiko bleibt aber China.
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Klinikpersonal inspiziert Lagerbestände

Pharmazeutische Lieferketten halten, aber innovative Substanz ist bedroht

Die Corona-Krise und der Krieg Russlands in der Ukraine haben den Prozess der zunehmenden internationalen Arbeitsteilung auf den Prüfstand gestellt. Das gilt insbesondere für die pharmazeutische Industrie, die wie kaum ein anderer Industriezweig in Deutschland international vernetzt ist.
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Ein Gabelstapler befördert einen Schiffscontainer

Warum das Gerede vom Ende der Globalisierung ungesund ist

Statt angstgetrieben zu erörtern, wie man etwa bei Arzneimitteln die Globalisierung zurückdreht, brauchen wir eine sinnvolle Debatte, wie wir sie fortentwickeln!
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