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Versorgung & Qualität

Versorgung und Qualität hängen auch davon ab, wie verlässlich Arzneimittel verfügbar sind und wie schnell neue Therapien bei Patientinnen und Patienten ankommen. Im Mittelpunkt stehen Versorgungssicherheit, der Zugang zu Innovationen und die Rahmenbedingungen einer qualitätsgesicherten Versorgung. Effiziente Verfahren und klare Verantwortlichkeiten sind dafür eine zentrale Voraussetzung.

BStabG: Warum der Kabinettsentwurf Innovation, Versorgung und Standort unter Druck setzt

Die forschenden Pharma-Unternehmen warnen vor einem Kurswechsel, der das evidenzbasierte AMNOG schwächt, den Zugang zu neuen Therapien erschwert und die Bedingungen für Investitionen verschlechtert.
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Ausgehend von eienr Fesnterbank zieht sich ein Riss durch die Hausfassade.

BStabG: Eingriff in Verordnungsfreiheit und Bruch mit evidenzbasiertem AMNOG-Prinzip

Mit dem Gesetzesvorhaben droht ein Paradigmenwechsel: weg von evidenzbasierter Nutzenbewertung, ärztlicher Therapiefreiheit und innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen, hin zu einer preisgetriebenen Verordnungssteuerung.
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Innovationsrückstand der EU im Vergleich zur USA

Innovationsrückstand bei Arzneimitteln: Warum Europa den Anschluss verliert

Eine neue Analyse von Charles River Associates zeigt: Deutschland entgeht inzwischen jedes dritte in den USA zugelassene neue Arzneimittel.
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Ein Foto zeigt in Nahaufnahme die Finger einer Person, die Kasack und Stethoskop trägt und ein Tablet bedient.

ATMP-Register: Evidenz generieren und anerkennen

Arzneimittel für neuartige Therapien bieten Menschen mit schweren, oft seltenen Erkrankungen neue Behandlungsoptionen. Gleichzeitig gelten für sie besondere Anforderungen an die Evidenzgenerierung: Patientengruppen sind klein, randomisierte Studien oft nicht durchführbar und Langzeitbeobachtungen besonders wichtig.
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vfa-Stellungnahme zum Referentenentwurf für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG)

Kernforderungen:
  • Erhalt des evidenzbasierten AMNOG und der nutzenorientierten Preisfindung
  • Keine Verordnungssteuerung durch Rabattverträge bei patentgeschützten Arzneimitteln
  • Kein zusätzlicher dynamischer Herstellerabschlag
  • Kein zusätzlicher Abschlag auf Impfstoffe mit Patent- oder Unterlagenschutz
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Positionspapier "ATMP-Register: Evidenz generieren und anerkennen"

Arzneimittel für neuartige Therapien (Advanced Therapy Medicinal Products, ATMP) wie Gen- und Zelltherapien eröffnen Menschen mit schweren, oft seltenen Erkrankungen neue Behandlungsoptionen, teilweise mit Aussicht auf langfristige Krankheitskontrolle oder Heilung. Ein ATMP-Register muss lernende Infrastruktur für Evidenzgenerierung sein: praxistauglich, qualitätsgesichert und interoperabel – ohne zusätzliche Bürokratie zu schaffen.
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Ein Büromitarbeiter in Hemd und Krawatte liest angestrengt und macht sich Notizen.

vfa-Faktencheck zum Gutachten des Sachverständigenrates Gesundheit & Pflege 2025

Die Ausführungen der Autor:innen werden weder dem bestehenden System der Preisbildung und Innovationsförderung noch der Schlüsselrolle der pharmazeutischen Industrie für den Standort Deutschland gerecht. Die einseitigen Empfehlungen können nicht als Leitfaden für sinnvolle Reformen dienen.
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Kräftige Wurzeln eines jahrhundertealten Baumes

Solide GKV-Finanzen notwendig

Der flächendeckende Zugang zu einer modernen Gesundheitsversorgung und medizinischen Fortschritt brauchen eine sichere Finanzierung. Strukturelle Fragen wie die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen brauchen eine politische Antwort und sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
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Person digitalisiert Dokumente mit einem Handy

Registerbasierte Evidenz: passgenau nutzen

Registerdaten gewinnen an Bedeutung, ergänzen Studien und unterstützen die Nutzenbewertung. Zu viel Bürokratie gefährdet jedoch Innovation und Patientenversorgung.
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Ein Foto zeigt eine junge blonde Frau mit Nasenpiercing im sommerlichen Freien, die kokett zur Seite blickt und dabei sowohl eine Zigarette als auch einen Plastikbecher mit einem alkoholischen Getränk in der rechten Hand hält.

Umfrage: Mehrheit der Bevölkerung unterstützt Zuckersteuer und Tabaksteuer

Höhere Steuern auf Tabak und eine stärkere Besteuerung zuckerhaltiger Getränke stoßen in Deutschland auf Zustimmung. Vor allem die Idee, die Einnahmen direkt ins Gesundheitssystem zu investieren, findet viele Befürworter. Das zeigt eine Civey-Umfrage im Auftrag des vfa.
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Eine Apothekerin steht an einer Glasvitrine und inspiziert das Sortiment.

DDD schnell erklärt

Arzneimittel werden in sehr unterschiedlichen Intervallen eingenommen oder verabreicht: von mehrmals täglich bis beispielsweise einmal alle vier Wochen oder noch seltener. Die Kennzahl „definierte Tagesdosis“ (Daily Defined Dose, DDD) ist hier eine Hilfsgröße um verschiedene Arzneimittel vergleichbar zu machen.
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Eine Apothekerin gibt mit Blick auf eine Medikamentenschachtel Informationen in eine Computer-Datenbank ein.

Arzneimittelausgaben schnell erklärt

Arzneimittel rangieren bei den GKV-Leistungsausgaben in der BMG-Statistik auf dem zweiten Platz. Der Anteil der pharmazeutischen Industrie beträgt davon 12%. Der Rest der Arzneimittelausgaben wird durch die Mehrwertsteuer, die Handelsstufen und den Großhandel generiert.
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Erstattungsbetrag schnell erklärt

Der Preis, den Krankenkassen in Deutschland für neue, patentgeschützte Arzneimittel an Pharma-Unternehmen zahlen, nennt man im Gesundheitssystem Erstattungsbetrag.
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