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Das Studienstandort-Barometer

Das Studienstandort-Barometer zeigt an, wie es um Deutschland als Standort für industrielle klinische Arzneimittelstudien steht und welche Erwartungen die Branche für die kommenden zwölf Monate hat. Es wurde 2025 vom vfa und dem Bundesverbands Medizinischer Auftragsinstitute (BVMA) ins Leben gerufen und von der Unternehmensberatung Vintura realisiert. 2026 schloss sich der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) an. Zwei Updates pro Jahr sind vorgesehen.

Werte des Studienstandort-Baromters für Deutschland

Grafik-Download: PNG-Datei oder PDF (CMYK). Zur Verwendung mit Quellenangabe frei.

Die Barometerstände vom Januar 2026 zeigen es: Deutschland ist als Standort für Industrie-veranlasste klinische Studien seit Juli 2025 ein Stück weit attraktiver geworden; und das könnte sich in den nächsten zwölf Monaten sogar noch fortsetzen. Allerdings bremsen Personalmangel und die unzureichende digitale Infrastruktur den weiteren Ausbau des deutschen Studienwesens. Das ist die aktuelle Einschätzung von Pharmaunternehmen und Auftragsforschungsinstituten für Studiendurchführung (CROs) sowie Studien-erfahrenen Kliniken und Praxen, die für das „Studienstandort-Barometer“ befragt wurden. Auftraggeber waren der Bundesverband Medizinischer Auftragsinstitute (BVMA), der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) und der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Realisiert wurde die Befragung – wie schon die erste „Barometer“-Umfrage im Juli 2025 – von der Unternehmensberatung Vintura.

Ermittlung der Barometer-Werte und Hindernisse

Handlungsempfehlungen

Erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung des Studienstandorts haben die Verbände vfa, BPI und BVMA als „Handlungsempfehlungen 2.0“ veröffentlicht. Sie betreffen fünf Aktionsfelder:
1. Fachkräftemangel entschlossen bekämpfen
2. Bürokratie abbauen – Forschung beschleunigen
3. Studien und klinische Prüfungen in der Bevölkerung sichtbarer machen
4. Digitalisierung als Sprungbrett – nicht als Stolperstein
5. Forschungsförderung verbessern für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen klinischen Forschung