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Politik

Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Wie stellt die Gesundheitspolitik die Weichen? Welche Rolle spielen die forschenden Pharma-Unternehmen? Was sind die Folgen für die Patienten? Damit Medizin da ankommt, wo sie gebraucht wird, müssen wir unser Gesundheitssystem stetig weiterentwickeln: Es wird digitaler werden und die Mitsprache von Patienten und Patienten wird wachsen.

Eine junge Wissenschaftlerin macht Bildschirmarbeit in einem abgedunkelten Laborumfeld.

vfa-Faktencheck zur Orphan Drug-Analyse des IQWiG

Am Jahresende 2024 erschien eine neue Publikation des IQWiG zu Arzneimitteln zur Behandlung seltener Erkrankungen. Darin diskutiert das Institut die Ergebnisse der AMNOG-Nutzenbewertungen für Orphan Drugs sowie ihren Stellenwert zur Deckung des medizinischen Bedarfs. Der vfa hat sich mit wesentlichen Aussagen der Publikation auseinandergesetzt.
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Ein junger Mann liegt aufrecht in einem Krankenhausbett und kommuniziert mit zwei weiblichen Klinikmitarbeiterinnen.

Spotlight 04.24: Besondere Therapiesituationen

Mit der vierten Ausgabe der Reihe „Spotlight Pharma Market“ werden Indikatoren für eine Auseinandersetzung mit Arzneimitteln für besondere Therapiesituationen vorgestellt.
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Das Bild zeigt das Cover der

Zukunft AMNOG: Neue Impulse für die Patientenversorgung

Deutschland war lange Vorreiter bei pharmazeutischen Innovationen und moderner Arzneimittelversorgung. Doch schwindende Rahmenbedingungen erfordern Reformen, um den Innovationsstandort und den schnellen Zugang zu neuen Therapien zu sichern
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vfa-Faktencheck zum “AMNOG-Report 2024“ der DAK-Gesundheit

Die DAK-Gesundheit hat kürzlich den AMNOG-Report 2024 veröffentlicht. Wir haben uns mit dessen wesentlichen Aussagen auseinandergesetzt und diese einem Faktencheck unterzogen.
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Mehr Beiträge
Eine junge Frau mit Brille steht ine inem Labor und hält einen Glasbehälter mit grüner Flüssigkeit in den Händen.

Spotlight 02.24: Patentmarktentwicklung

Die zweite Ausgabe der Reihe Spotlight Pharma Market widmet sich der Patentmarktentwicklung. Der Report untersucht wichtige Indikatoren, die den Markt der patentgeschützten Arzneimittel kennzeichnen.
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Eien Apothekerin steht vor einem Regal mit Packungsvorräten und sucht nach einem bestimmten Medikament

Spotlight 01.24: Marktzugangsmonitoring

Im Rahmen der Reihe Spotlight Pharma Market beleuchtet der Report 'Marktzugangsmonitoring' wichtige Indikatoren wie AMNOG-Marktrücknahmen, Time-to-Market und Verfügbarkeitsquoten, um Veränderungen im Zugang zu Arzneimittelinnovationen in Deutschland aufzuzeigen.
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Drei wanderer in Funktionskleidung überqueren eine hölzerne Hängebrücke über einen reißenden Bach.

Der Patentmarkt ist stabil!

Der Bedarf und der Verbrauch von Arzneimitteln steigt – kein Wunder in einer stetig alternden Gesellschaft. Die Ausgaben im Patentmarkt bleiben hingegen seit Jahren stabil und machen weniger als die Hälfte des Gesamtmarktumsatzes aus, obwohl der Zufluss an Innovationen anhaltend stark ist.
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Stilisiertes Motiv, das einen Augenscan darstellt

Mehr Zahlen, Daten und Fakten: AMNOG im Fokus

Ziel des Verfahrens ist eine Balance zwischen Innovation und Bezahlbarkeit. Das System steht am Kipp-Punkt und hält in manchen Therapiesituationen nicht mehr mit. Für mehr Zukunftsfähigkeit bedarf es einer Modernisierung.
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Ein aktives senioriges Paar nimmt lachend zwei Rucksäcke aus einem Kofferraum.

Die Finanzierung der Krankenversicherung als Zukunftsinvestition

Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist immer wieder im Fokus der politischen Diskussion. Was fehlt, ist eine langfristige Strategie und das Einsehen, dass der demografische Wandel in Deutschland längst angekommen ist. Die Herausforderung ist offensichtlich: die alternde Gesellschaft möglichst gesund erhalten.
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Die linke Hand eines Mannes greift nach einer in den Himmel gerichteten roten Holzleiter.

Wachstumschancengesetz: Richtung stimmt, aber Effekte greifen zu kurz

Die Bundesregierung sendet mit dem Wachstumschancengesetz die richtigen Signale. Simulationen ergeben jedoch: Einige Maßnahmen wirken zwar schnell, sind deshalb aber auch weniger effizient. Von allen Maßnahmen entfalten die Impulse für Forschung und Innovation noch die größte Wirkung.
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Künstlich kreiertes Bild von im Meer versinkenden Weckern, beaobachtet von einem mann mit aufgespanntem Regenschirm, der auf einem kleinen Felsen steht.

Deutschland-Tempo statt Bürokratie-Trägheit

Überregulierung und eine dysfunktionale Verwaltungspraxis gefährden die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Produktionsstandorts Deutschland. Ein Risiko für eine rasche Translation medizinischer Innovationen in die Patientenversorgung. Forschende Arzneimittelhersteller machen Vorschläge, wie die Bedingungen für Forschung, Produktion und Erstattung verbessert werden können.
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Alexandra Bishop, Geschäftsführerin von AstraZeneca Deutschland, ist Mitglied des vfa-Präsidiums

"Deutlich mehr wäre möglich"

Mehr als 200 klinische Studien hat allein AstraZeneca in Deutschland aktuell laufen. „Das Doppelte wäre möglich“, sagt Deutschland-Geschäftsführerin Alexandra Bishop – ein Potenzial, das durch Bürokratie und geringe Planungssicherheit verschenkt wird.
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Kräftige Wurzeln eines jahrhundertealten Baumes

Solide GKV-Finanzen notwendig

Der flächendeckende Zugang zu einer modernen Gesundheitsversorgung und medizinischen Fortschritt brauchen eine sichere Finanzierung. Strukturelle Fragen wie die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen brauchen eine politische Antwort und sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
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Diese Collage zeigt eine halbe Europa-Flagge mit den Schatten eines Spaziergänger-Pärchens.

Das Pharma-Paket der EU

Die EU-Kommission hat eine grundlegende Überarbeitung des Rechtsrahmens für die Pharmaindustrie angekündigt und möchte Themen wie z.B. Antibiotika oder Orphan Drugs anpacken. Die Industrie vermisst allerdings einen großen Wurf, der im Wettbewerb mit den USA und China bestehen kann.
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Zusammengesetzte grafik aus einem männlichen Oberkörper in schwarz-weiß ohne Kopf und einem gezeichneten Teil bestehend aus Wirrwarr als Kopfform und chemischen und mathematischen Zeichnungen. Dazu überlagern bunte Punkte den Kopf.

Patentschutz und Unterlagenschutz von Arzneimitteln

Forschung braucht Ideen, Infrastruktur, Zeit und Geld. Alles vier kommt nicht einfach so zusammen, sondern braucht Voraussetzungen. Eine solche Voraussetzung ist der Schutz von ausgereiften Ideen oder technisch gesagt: der Schutz geistigen Eigentums.
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Apothekerin berät eine Kundin und schaut dabei auf ihren Monitor. Im Hintergrund Regale aus Holz befüllt mit Packungen.

Arzneimittelengpässe – Fünf-Punkte-Plan

Krisenresiliente und nachhaltige Lieferketten in der Arzneimittelproduktion und -versorgung sind keine Selbstverständlichkeit. Aktuell sichtbar gewordene Versorgungsprobleme sind weder neu, noch überraschend. Überraschend ist eher, dass trotz vielfältiger Warnungen so lange nichts passiert ist, um Arzneimittelengpässen vorzubeugen.
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Ärztin, die mit einer Patientin spricht.

Das GKV-Finanzierungsgesetz als Versorgungsrisiko

Im deutschen Erstattungsrecht würde mit dem geplanten GKV-Finanzierungsgesetz alles durcheinandergewirbelt und es entstünden unvorhergesehene Wechselwirkungen zwischen den Regelungen.
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Blick durch eine Lupe auf drei weiße Tabletten und zwei rot-weiße Kapseln

Änderung der zweckmäßigen Vergleichstherapie

Die Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie – kurz zVT – ist entscheidend für die Bewertung des Zusatznutzens eines neuen Arzneimittels. Oft erfolgen jedoch nachträgliche Änderungen mit Konsequenzen für das pharmazeutische Unternehmen.
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Eine Ärztin in blauem Oberteil und mit Stethoskop steht auf einem Klinikflur und blickt skeptisch ins Bild.

Gute Versorgungssituation in Deutschland kein Naturgesetz

Für Patient:innen ist entscheidend, dass neue Medikamente nach einer gründlichen Zulassungsprüfung schnell für die Therapie verfügbar sind. Genau das leistet unser Gesundheitssystem bislang - und zwar besonders gut.
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Offene Hand, in der drei verschiedene Medikamente zur kombinierten Einnahme liegen.

Kombis: Oft beträchtlicher Zusatznutzen

Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung zeigen die starken Effekte neuartiger Kombinationstherapien in der Onkologie. Sie haben auch die Behandlungsoptionen erweitert.
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Eine Forscherin arbeitet in einer Laborumgebung vor einem Monitor.

Aufhebung des Patentschutzes für COVID-19-Impfstoffe löst keine Probleme

Die forschenden Pharma-Unternehmen lehnen die Aufhebung des Patentschutzes ab, da Forschung behindert und das Problem der noch fehlenden Produktionskapazitäten verschärft würden.
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Englischsprachige Aufschrift einer Bahnsteigkante mit den Worten Mind the gap

Last Exit: Brexit

Das Vereinigte Königreich ist, genau wie Deutschland, die Heimat bedeutender Forschungsstätten und Pharmaunternehmen. Deshalb ist es wichtig, dass doch noch ein Deal für einen geregelten Brexit vereinbart werden konnte. Doch wie ist er zu bewerten?
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Nahaufnahme eines Reinigungsbeckens in einer Kläranlage

Gewässerschutz und EU-Kommunalabwasserrichtlinie

In Gewässern der EU finden sich Mikroschadstoffe unterschiedlicher Herkunft. Um diese Belastung zu reduzieren, haben die EU-Mitgliedstaaten im Dezember 2024 eine Neufassung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (Urban Wastewater Treatment Directive, UWWTD) verabschiedet, derzufolge 4. Reinigungsstufen in relevante Kläranlagen der ganzen EU eingebaut werden sollen. Ein sinnvolles Vorgehen, befindet der vfa. Er bezweifelt jedoch, dass die Finanzierung dafür gemäß der Rechtsprinzipien von Verhältnismäßigkeit und Nicht-Diskriminierung geregelt wurden.
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Mischpreis bleibt

In Deutschland gab es bislang für ein verschreibungspflichtiges Medikament auch einen Preis oder wie es Fachleute nennen: Einen Erstattungsbetrag. Dieser Betrag wird zwischen Kassen und Herstellern verhandelt. Existieren für ein Medikament mehrere Nutzenbewertungen, wird ein Mischpreis gebildet als Durchschnitt aus den verschiedenen Nutzenbewertungen. Dieses Prinzip des Mischpreises ist fair und pragmatisch.
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Das Preisniveau für neue Arzneimittel in Deutschland sinkt

Mittlerweile liegen die Preise für neue verschreibungspflichtige Medikamente in Deutschland im europäischen Mittelfeld. Mehr als zwei Drittel (72%) liegen unterhalb des Durchschnitts unserer Nachbarn.
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Eine Ärztin macht sich während ihres Gesprächs mit einem Patienten Notizen an ihrem Schreibtisch

Arztinformationssystem: Was denken Mediziner?

Das Bundesgesundheitsministerium plant die Einführung eines Arztinformationssystems. Es will über sogenannte Nutzenbewertungsbeschlüsse informieren. Angesichts der Fülle von Informationen und Verwaltungsaufgaben, der sich Praxen und Kliniken heute ausgesetzt sehen, ist es gut, erst einmal zu fragen, welche Art von Information Ärzte brauchen und welche nicht.
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