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MacroScope: Policy Briefs & Podcasts

Aktuelle wirtschaftspolitische Analysen, Policy Briefs und Podcasts. Im Mittelpunkt stehen Daten, wirtschaftspolitische Einordnungen und Debatten zu Arbeit, Handel, Investitionen und Standortpolitik.

Ein Foto zeigt zwei verkrustete und ölverschmierte Zahnräder, verbunden mit einer rostigen Antriebskette.

Frühjahrsprognose: Iran-Krieg verschärft Rezessionsrisiko – Pharma-Aussichten sind negativ

Die deutsche Wirtschaft verharrt trotz hoher staatlicher Ausgaben in der Stagnation. Die Politik sollte endlich umfassende Reformen wagen, die der Wirtschaft zum Aufschwung verhelfen, anstatt Finanzierungslücken weiterhin mit Stückwerk zu überdecken.
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Das Foto zeigt eine Frau, die selbstbewusst in die Kamera schaut und eine Führungsposition bekleidet

Erwerbsbeteiligung von Frauen: Drei Hebel zeigen große Wirkung

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen in Deutschland ist deutlich gestiegen, bleibt aber hinter ihrem Potenzial zurück. Die Politik kann durch eine bessere Betreuungsinfrastruktur und verlässliche Rahmenbedingungen dazu beitragen, das Arbeitskräftepotenzial gezielt zu heben.
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Ein Foto zeigt aus der Vogelperspektive einen großen Umschlagplatz für den Containertransport.

Deutsche Exporte: Neue Handelspartnerschaften bieten enormes Potenzial

Vertiefte Handelspartnerschaften etwa mit Indien, Mexiko, Australien oder Mercosur-Ländern ermöglichen rund 100 Milliarden Dollar zusätzliche Exporte. Für Schlüsselindustrien wie vor allem Pharma und Chemie liegen hier große Chancen.
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Claus Michelsen, vfa-Geschäftsführer Wirtschaftspolitik, gibt Auskunft über pharmarelevante Themen im Macroscope-Podcast

Podcast: Industrie im Stresstest - Wie China, Krieg und Zölle deutsche Schlüsselbranchen treffen

In dieser Podcastfolge erklärt vfa-Chefökonom Dr. Claus Michelsen, wie stark diese drei Schocks Pharma-, Auto-Industrie und Maschinenbau treffen - und welche politischen und wirtschaftlichen Antworten Deutschland und Europa jetzt brauchen, um verlorene Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.
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Ein Foto zeigt das gut gefüllte Wartezimmer einer Arztpraxis, in dem sich sowohl Patientinnen als auch medizinisches Personal aufhalten.

Hoher Krankenstand: Fehlzeiten bremsen die wirtschaftliche Erholung

Arbeitnehmer:innen sind häufiger krank als in anderen Ländern. Seit vier Jahren ist der Krankenstand auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau mit erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen.
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Ein Riss durchzieht eine Wand, die die aufgemalten Flaggen Europas und der USA zeigt.

Jahresrückblick: Industrie in der Zange zwischen Geopolitik und Strukturwandel

Die Veränderungen in den USA, einem der wichtigsten Absatzmärkte, verschieben Entscheidungsspielräume. Dies trifft auch die global stark vernetzte Pharmaindustrie, die große Summen in Forschung und Hightechproduktion investiert.
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MacroScope-Dashboard: Daten zur Konjunktur und zu Pharma

Bruttoinlandsprodukt, Produktion, Beschäftigte – die wichtigsten Konjunktur-Daten zur Gesamtwirtschaft und Pharmaindustrie auf einen Blick. Die Übersicht ist individuell und lässt sich nach persönlichem Bedarf zusammenstellen.
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Blick zwischen Hochhäusern in den Himmel aus Froschperspektive

Wagniskapital: Deutschland muss die Lücke zu den USA schließen

Die Verfügbarkeit von Wagniskapital ist ein zentraler Treiber für Innovationen, Unternehmensgründungen und technologisches Wachstum. Doch im globalen Vergleich bleibt Europa – und insbesondere Deutschland – deutlich hinter den USA zurück.
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Business Mann mit Regenschrim, der über die Straße läuft

Herbstprognose: Erholung der deutschen Wirtschaft verspätet sich

Die deutsche Wirtschaft bleibt im Krisenmodus. Strukturelle Probleme, Konkurrenz auf den Weltmärkten und Unsicherheit über den US-Markt zögern die Erholung hinaus. In diesem Jahr dürfte sie stagnieren. Die Pharmaindustrie baut Beschäftigung auf und investiert weiterhin. Die Entwicklungen in den USA stellen jedoch eine erhebliche Herausforderung dar.
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Mann am Schreibtisch zwischen hohen Stapeln von Dokumenten

Schlankere Bürokratie: Deutschland kann sich einen Standortvorteil erarbeiten

Wenn effizientere Prozesse Einsparungen ermöglichen, Erträge steigern und Produktionen beschleunigen, wertet dies den Standort Deutschland für global operierende Unternehmen erheblich auf.
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Eine dem Betrachter mit dem Rücken zugewandte Hafenmitarbeiterin zwängt sich in einem schmalen Gang zwischen Containern hindurch.

Exportmärkte: China und die europäischen Nachbarn machen Deutschland Konkurrenz

China gewinnt international an Einfluss, während Deutschland Marktanteile verliert. EU-Nachbarn profitieren, doch hohe US-Zölle erschweren Europas Exportstrategie.
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Zwei Mitarbeitende mit Kitteln und Haarnetzen an einer Maschine mit Roboterarm

Moderne Wertschöpfung: Die Industrie wird immer mehr zum Dienstleister

In Europa steigt die Komplexität von Industriegütern und die forschungsintensiven Branchen wachsen. Deutschlands Pharmaindustrie trägt dazu bei.
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Eine junge Mitarbeiterin pinnt Post-Its an eine Glasscheibe.

Unternehmensgründungen: Deutschland braucht mehr Entrepreneure

Die wirtschaftliche Erneuerung stockt: Deutschland ist derzeit für Entrepreneure wenig attraktiv. Vor allem in zukunftsträchtigen Schlüsselindustrien muss die Gründungsdynamik gestärkt werden.
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Ein Mann sitzt in düsterer Atmosphäre hinter einem Bildschirm., wobei der Bertrachter lediglich seine Augen sehen kann.

Rückläufige Direktinvestitionen: Der Standort Deutschland braucht neue Impulse

Diese Entwicklung macht deutlich: Es muss mehr für die Attraktivität des Standorts getan werden. Vor allem die Bedingungen der innovativen Schlüsselindustrien des Landes müssen jetzt verbessert werden, um Wachstumsperspektiven zu entwickeln.
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Gabelstapler belädt Container

Frühjahrsprognose: US-Zölle halten die Welt in Atem – Pharma in der Krise robust

Die Weltwirtschaft stagniert, und die US-Handelspolitik sorgt für Unsicherheit. Handelshemmnisse belasten Investitionen und treffen die exportabhängige deutsche Wirtschaft. Ein zügiger Regierungsabschluss ist nötig. Infrastrukturinvestitionen beleben zwar, lösen aber keine Grundprobleme der Industrie. Die Pharmabranche zeigt sich trotz Zolldebatte stabil.
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Eine Reihe von leeren Rampen zur Anliefefung von LKW-Ladungen ohne Fahrzeuge und Personen

US-Zölle: Europas Exportüberschuss sorgt für Konflikte

Die USA setzen die Handelspolitik aus der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump fort. Er blickt vor allem auf Automobile, den Maschinenbau und die Pharmaindustrie. Häufig übersehen: Die USA haben im Bereich der Dienstleistungen selbst erhebliche Handelsüberschüsse mit Europa.
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Frau im Kittel erklärt vor einer Gruppe junger Studierender etwas

Fachkräftebedarf: Akademiker:innen werden händeringend gesucht

Die Zahl der Studierenden kann den Fachkräftebedarf nicht decken. Im Zuge der Demografie scheiden in den kommenden Jahren Tausende hochqualifizierte Beschäftigte aus dem Erwerbsleben aus. Zugleich stagniert die Zahl der angehenden Akademiker:innen. Das ist für den Forschungsstandort Deutschland problematisch.
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Qualitätsprüfer begutachtet eine Arznei in einem Pharmalabor

Ökonomischer Fußabdruck: Die Pharmaindustrie hinterlässt die tiefsten Spuren

Gerade besonders innovative und produktive Branchen weisen eine große Strahlkraft in andere Wirtschaftszweige auf. Die Pharmaindustrie sticht unter diesen hervor: Die Herstellung von Pharmazeutika im Wert von einem Euro regt weitere Produktion in Höhe von rund anderthalb Euro an – bei der Wertschöpfung sind es sogar zwei Euro.
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Schwarz-Weiß-Aufnahme des Kapitol-Gebäudes in Washington

Handelsverflechtungen: Welche Industrien US-Zölle besonders hart treffen

Die US-Handelspolitik droht zu internationalen Konflikten zu führen. Zölle und weitere Handelshemmnisse wurden angekündigt, mit besonderem Augenmerk auf sicherheitsrelevante Sektoren. Hierzu zählen nach seiner Lesart auch Medikamente. Für die deutsche Wirtschaft wäre ein Handelskonflikt mit den USA ein weiterer Rückschlag in einer ohnehin angespannten Lage.
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Eine Deutschlandflagge bei schlechtem Wetter. Sicht durch eine Scheibe auf der viele Regentropfen sind. Graue Farbgebung.

Wirtschaftspolitische Unsicherheit: Investitionen bleiben aus

Deutschland braucht klare wirtschaftspolitische Signale. Unsicherheit hemmt Investitionen und Konsum. Das Scheitern der Haushaltsverhandlungen verschärft die Lage. Jetzt sind Aufbruch und entschlossene Kommunikation gefragt
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Das Foto zeigt eine Luftaufnahme eines Parkplatzes auf dem LKWs stehen. Es sind Freiflächen vorhanden.

Herbstprognose: Die Wirtschaftskrise hält sich hartnäckig

Deutschlands Wirtschaft stagniert seit drei Jahren. Die Gründe: Unsicherheit, Investitions-, Konsumzurückhaltung und schwache Exportmärkte. Das Wachstum 2025 dürfte mit 0,9 Prozent verhalten ausfallen. Trotz Rückschlägen stützt Pharma die Konjunktur, mit positiven Aussichten für Produktion und Investitionen im nächsten Jahr.
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Drei Frauen stehen nebeneinander und schauen auf ein Tablet. Die Frau in der Mitte ist die Erfahrenste und erklärt den beiden jüngeren Frauen etwas. Die beiden am Rand tragen Warnweste und Helm. Die Frau in der Mitte kommt ohne persönliche Schutzausrüstung aus.

Fachkräftemangel: Stille Reserven am Arbeitsmarkt heben

Der Fachkräftemangel bremst die Wirtschaft in Deutschland, und mit der alternden Gesellschaft wird sich das Problem verschärfen. Trotz einer jungen Beschäftigtenstruktur in der Pharmaindustrie müssen hier rund 40.000 Stellen neu besetzt werden.
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Eine junge Frau mit Laptop steht in einem Technologielabor und lächelt in die Kamera

Impulse der Wachstumsinitiative: Welche Wirkungen dadurch möglich sind

Das Wachstumspaket der Ampel soll Investitionen fördern, Bürokratie abbauen und Energiekosten senken. Den wichtigsten Beitrag leisten die Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel.
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Junge weibliche Laborkraft in einem MINT-Beruf

Forschung & Entwicklung: Die globale Konkurrenz um Arbeitskräfte nimmt zu

Die Pharmaindustrie bleibt besonders forschungsintensiv. Fehlende Fachkräfte sind indes eine zunehmende Herausforderung. Wichtig ist daher, die MINT-Ausbildung zu stärken, Angebote für internationale Expert:innen attraktiver zu gestalten und eigene Potenziale besser auszuschöpfen.
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Nahaufnahme eines chinesischen Produktionsmitarbeiters in einem Prüfvorgang

Patentanmeldungen weltweit: Chinas rasanter Aufstieg zum Hightech-Standort

Fast jede zweite Patentanmeldung kommt aus China. Um im globalen Technologiewettbewerb zu bestehen, muss Europa deshalb strategisch investieren, insbesondere in die Hightech-Schlüsselindustrien.
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Industriebeschäftigung: Der Strukturwandel ist eine Chance

Industriesektoren, in denen die Produktivität größer und die Löhne überdurchschnittlich ausfallen, wird Beschäftigung aufgebaut. Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Gesamtwirtschaftlich hat Strukturwandel zu höherem Wohlstand geführt, wenn er aktiv begleitet wird.
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Urteil zur Schuldenbremse: Erste Abschätzung der konjunkturellen Folgen

Die Bundesregierung steht vor schwierigen Verhandlungen was Wirtschafts- und Finanzpolitik angeht. Ein Wegfall der Summen aus Klima- & Transformationsfonds und Wirtschaftsstabilisierungsfonds könnten konjunkturelle Folgen haben: Erneute Stagnation im Jahr 2024.
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Geschäftsmann mit Rucksack geht eine Treppe hinauf und schaut dabei auf die Uhr

Frühjahrsprognose: Warten auf den Aufschwung

Deutschlands Wirtschaft sieht nach Stagnation einem langsamen Aufschwung entgegen. Die Pharmabranche kann sich als einzige Schlüsselindustrie mit Produktionszuwächsen und steigenden Investitionen absetzen.
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Ein asiatischer Mitarbeitender in persönlicher Schutzausrüstung läuft mit Tablet in der Hand durch eine Produktionshalle.

Investitionsströme: Die globale Tektonik hat sich verschoben

Europa und insbesondere Deutschland verlieren im globalen Wirtschaftsrennen an Boden. Investitionen fließen zunehmend in Richtung USA und China, vor allem in zukunftsweisende Bereiche wie IT und KI. Nur wenige deutsche Branchen wie die chemisch-pharmazeutische Industrie halten dagegen.
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Besprechungssituation mit zwei Männern und zwei Frauen an einem Tisch mit Monitoren

„Gute Arbeit“: Tarifbindung ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr

Gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und eine sichere Beschäftigung sind wesentliche Voraussetzungen für eine hohe Erwerbsbeteiligung. Die Tarifbindung spielt dabei eine zentrale Rolle, sinkt deutschlandweit allerdings seit geraumer Zeit. Manche Wirtschaftszweige haben die Tarifabdeckung jedoch deutlich verbreitert.
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Mann Rückenansicht. Er trägt eine orangene Warnweste und einen blauen Schutzhelm. Er schaut auf ein Containerschiff, welches mit verschiedenfarbigen Containern beladen ist (eher orange und rot). Rechts im Bild drei graue Container. Im Hintergrund ein Krahn.

Internationale Lieferketten: Abhängigkeit auf den Prüfstand stellen

Mit wachsenden strategischen Abhängigkeiten steigen die Risiken. Eine hohe Konzentration in der Zulieferstruktur schwächt die Souveränität von Schlüsselindustrien wie der Pharmabranche.
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Ein Mann steht am linken Bildrand und telefoniert mit seinem Handy währenddessen eher in einem leeren Büro steht. Er trägt ein hellblaues Hemd, welches er in seine dunkelblaue Hose gesteckt hat. Das Handy befindet sich in einer roten Lederklapphülle.

Hoher Krankenstand drückt Deutschland in die Rezession

Deutschland ist mit einem Minus von 0,3 Prozent bei der Wirtschaftsleistung im abgelaufenen Jahr Schlusslicht im Euroraum. Hinzu kommt ein Krankenstand auf Rekordniveau: Deutschland büßt dadurch Einkommen in Höhe von 26 Milliarden Euro ein.
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Die linke Hand eines Mannes greift nach einer in den Himmel gerichteten roten Holzleiter.

Wachstumschancengesetz: Richtung stimmt, aber Effekte greifen zu kurz

Die Bundesregierung sendet mit dem Wachstumschancengesetz die richtigen Signale. Simulationen ergeben jedoch: Einige Maßnahmen wirken zwar schnell, sind deshalb aber auch weniger effizient. Von allen Maßnahmen entfalten die Impulse für Forschung und Innovation noch die größte Wirkung.
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Zwei Männer und eine Frau diskutieren in einer Automobilwerkstatt.

Alternder Kapitalstock: Wettbewerbsfähigkeit steht auf der Kippe

Um Nachteile im internationalen Konkurrenzkampf zu verhindern, muss kontinuierlich in die Erneuerung des Kapitalstocks investiert werden. In Deutschland wurde das über Jahre vernachlässigt. Der Standort braucht dringend einen Modernisierungsschub.
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Frau lehnt an Wand am linken Bildrand. Weißter Kittel, braune lange Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. Runde Ohrringe. Blick nach oben, nachdenklich. Im Raum nur schwammig zu erkennen ein Bildschirm auf einem Schreibtisch mit weiteren Utensilien und einem Stugl.

Herbstprognose: Aufschwung unter erheblichen Risiken

Die Weltwirtschaft überwindet die Nachwirkungen von Pandemie und Energiekrise. Deutschland hat dagegen Schwierigkeiten. Deutsche Exporte leiden besonders unter der weltweiten Investitionsflaute.
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Zwei Manager diskutieren vor einem überdimensionalen Bildschirm wirtschaftliche Kennzahlen.

Innovationsstandort Deutschland: Anreize für Unternehmen stärken

Die Initiative der Bundesregierung, Forschung und Innovationen in Deutschland zu stärken, ist ein richtiger Schritt. Der Anteil privater Ausgaben in diesem Bereich sinkt seit Jahren kontinuierlich. Ein Impuls an die private Wirtschaft ist notwendig, denn die Innovationsförderung hat eine große Zukunftsrendite.
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Nahaufnahme dreier Stromzähler mit digitalem Display

Energiepreise gesunken: Teuerungswelle ebbt allmählich ab

Der Energiepreisschock des vergangenen Jahres sitzt tief. In einigen Wirtschaftszweigen konnten die höheren Einkaufspreise an die Kunden weitergegeben werden. In der pharmazeutischen Industrie war dies aufgrund der hoch regulierten Preise nicht möglich. Doch zuletzt hat sich die Lage entspannt.
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Ein mittelalter Mann mit indischem Erscheinen, gekleidet mit einem Anzug lehnt in einer Produktionshalle an einem Geländer und guckt nachdenklich in die Ferne.

Produktivität: Deutschlands Industrie rutscht ins internationale Mittelmaß

Deutschland fällt bei der Produktivität zurück. Die Wertschöpfung je Beschäftigtem legt in Deutschland seit 15 Jahren langsamer zu als in vielen anderen Ländern. Gerade der für Deutschland besonders wichtige industrielle Sektor verliert zunehmend an Boden.
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Eine junge Frau mit Klemmbrett und karierter Bluse vor einem Hochregallager

Standort unter Druck: Künftige Exporterfolge sind keine Selbstläufer

Deutschlands Geschäftsmodell ist im Wesentlichen auf den Export von Industriegütern ausgerichtet. Besonders gefragt: Hightechprodukte aus Schlüsselbranchen. Von großer Bedeutung ist auch die Pharmaindustrie, deren heimische Produktion in großen Teilen exportiert wird.
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Eine junge Frau mit Brille trägt sterile Kleidung und bedient ein Tablet in einer Laborumgebung.

Frühjahrsprognose: Wirtschaft startet stark ins Jahr – Pharma unter Druck

Die deutsche Wirtschaft dürfte dieses Jahr um 0,7 Prozent wachsen – trotz heftiger Verwerfungen auf den Weltmärkten und Sorgen um Energielieferungen. In der Pharmaindustrie stehen dagegen die Zeichen auf Rationalisierung: Die Produktion der Impfstoffmengen geht zurück. Die Politik hat drastische Einschnitte in der Arzneimittelvergütung beschlossen.
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Eine Büromitarbeiterin schaut mit ernster Mine auf einen Computerbildschirm

Produktivität: Deutschland verliert an Boden

Der internationale Standortwettbewerb wird hart geführt: Die USA locken Hightech-Unternehmen mit Subventionen und attraktiven Standortbedingungen. China etabliert globale Logistik- und Wertschöpfungsstrukturen. Europa hingegen taumelt von Krise zu Krise. Vor allem Deutschland verliert an Boden bei der Wettbewerbsfähigkeit. Es ist Zeit, eine Industriestrategie zu verfolgen, die auf hochproduktive Branchen setzt.
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Frau im Reinraum bedient ein Panel einer Maschine, es wird GMP-gerecht gearbeitet.

Strukturwandel: Pharma als Schlüssel für künftigen Wohlstand

Deutschlands industrielle Struktur steht vor einem großen Wandel. Um im globalen Standortwettbewerb bestehen zu können, bedarf es Schlüsselindustrien wie der Pharma-Branche. Sie kompensieren die Nachteile einer alternden Gesellschaft. Ihnen muss das Augenmerk einer gezielten Industriepolitik gelten.
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Drei Männer stehen mit dem Rücken zur Kamera gerichtet am Containerhafen zusammen.

Gestörte Lieferketten: Normalisierung absehbar, aber Risiken bleiben

Globalen Lieferketten sind weiterhin erheblich gestört: Vorleistungsgüter fehlen, Rohstoffpreise zeigen erhebliche Knappheiten an. Eine Rückkehr zu einem störungsfreien Wirtschaftskreislauf rückt in greifbare Nähe. Ein Risiko bleibt aber China.
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Zwei Arbeiter montieren ein Solarpanel

Investitionen in den Klimaschutz sind notwendig wie nie - MacroScopePharma

Hohe Energiepreise, große Unsicherheit über die künftige Verfügbarkeit fossiler Energien und der Klimawandel: Vor allem die europäischen Volkswirtschaften stehen vor erheblichen Umstrukturierungen. Hohe Investitionen sind notwendig. Dies erfordert Veränderung, ist aber Chance zugleich.
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Forscherin in Schutzanzug und mit Handschuhen

Herbstprognose: Energiekrise stürzt Deutschland in Rezession

Die Folgen der Corona-Pandemie, Krieg und die daraus resultierende Explosion der Preise lasten auf der globalen Wirtschaft. Die Krise macht auch vor der Pharmaindustrie nicht halt. Wirtschaftspolitisch steht Deutschland vor großen Herausforderungen.
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Ökonomischer Fußabdruck: Pharma strahlt weit in andere Wirtschaftsbereiche aus

Die deutsche Pharmaindustrie ist eine Schlüsselbranche. Sie ist nicht nur zentral für die medizinische Versorgung, sondern auch wichtiger Wirtschaftsfaktor. Gut 300.000 Beschäftigte sind direkt oder in der Herstellung von Vorleistungen mit der Pharmaindustrie verbunden.
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Junge rotharrige Wisenschaftlerin in Laborumgebung

Gender-Pay-Gap: Lohnunterschiede werden allmählich kleiner - MacroScopePharma

Frauen holen bei den Löhnen auf: Der Gender-Pay-Gap ist in den letzten Jahren geschrumpft - besonders stark in der Pharma-Industrie. Abgesehen davon gilt: Frauen finden in unserer Branche zunehmend gute und entsprechend hoch entlohnte Jobs. Ihr Anteil in der Belegschaft wächst.
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Es diskutieren Dr. Claus Michelsen waren: Prof. Rüdiger Bachmann (University of Notre Dame), Prof. Jens Südekum (Heinrich Heine Uni Düsseldorf), Dr. Sabine Nikolaus (Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH).

Streit um Übergewinne: Brauchen wir die Extrabesteuerung? - MacroScopeDebate

Zu Gast in unserem Experten-Talk auf YouTube mit vfa-Geschäftsführer Dr. Claus Michelsen waren: Prof. Dominika Langenmayr (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Prof. Sebastian Dullien (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung).
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Frau im Umfeld der pharmazeutischen Industrie in persönlicher Schutzausrüstung.

Stark steigende Preise für Vorleistungen: Unternehmen in der Kostenfalle - MacroScopePharma

Die Vorleistungskosten für die deutsche Wirtschaft ziehen dramatisch an. Energie und Rohstoffe haben sich erheblich verteuert. Einige Branchen geben diese Kosten an ihre Kunden weiter – in anderen sind die Preissetzungsspielräume gering. Dort drücken die gestiegenen Kosten die Margen und damit auf die Spielräume für wichtige Investitionsvorhaben. Die pharmazeutische Industrie spürt das besonders. Die gestiegenen Bezugskosten können aufgrund des regulierten Marktes nicht weitergegeben werden.
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Es diskutieren Dr. Claus Michelsen waren: Prof. Rüdiger Bachmann (University of Notre Dame), Prof. Jens Südekum (Heinrich Heine Uni Düsseldorf), Dr. Sabine Nikolaus (Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH).

Welche Auswirkungen hat der Ukraine-Krieg auf unsere Energie-Politik? - MacroScopeDebate

Zu Gast in unserem Experten-Talk auf YouTube mit vfa-Geschäftsführer Dr. Claus Michelsen waren: Prof. Rüdiger Bachmann (University of Notre Dame), Prof. Jens Südekum (Heinrich Heine Uni Düsseldorf), Dr. Sabine Nikolaus (Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH).
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Ingenieur mit Schutzhelm und Warnweste auf Produktionsgelände

Geringe Investitionen belasten Deutschlands Wachstum - MacroScopePharma

Der anstehende Wandel der industriellen Wertschöpfung erfordert massive Investitionen in moderne Produktionsanlagen und energieeffiziente Infrastruktur. Dabei hat Deutschland schon jetzt Nachholbedarf. In den vergangenen Jahren wurde zu wenig investiert. Die Ursachen für die Schwäche sind unter anderem hausgemacht: Falsche politische Weichenstellungen haben in der pharmazeutischen Industrie höhere Investitionen verhindert.
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Forscherinnen in einem pharmazeutischen Labor

Sichere Zukunftsjobs: Qualifikation als Schlüssel - MacroScopePharma

Anspruchsvolle und damit hochproduktive Jobs sind ein Ausweg aus der demografischen Falle. Sie generieren eine höhere Wertschöpfung und sind zudem krisensicher. Gelingt es in Zukunft nicht, die Wissensintensität zu steigern, wird es schwer werden, die bislang gewohnten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts zu halten.
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Eine Ärztin mit Mundschutz und Tablet im Dialog mit einem betagten Patienten

Innovationen als Grundlage für mehr Wachstum - MacroScopePharma

Im kommenden Jahrzehnt wird die Alterung der Bevölkerung das gesamtwirtschaftliche Wachstum erheblich belasten. Investitionen und Innovationen können dies kompensieren. Die nächsten zehn Jahre müssen deshalb durch einen strukturellen Wandel hin zu einer deutlich wissensintensiveren Wertschöpfung gekennzeichnet sein.
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