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Arzneimittelsicherheit

Zur Arzneimittelsicherheit gehören zwei Aspekte: Die Sicherheit der Behandlung und die der Versorgung. Welche Kontrollen gibt es? Wie gelingt es der Pharmaindustrie, den Bedarf richtig einzuschätzen und Versorgungsengpässe weitestgehend zu vermeiden? Für ein effektives Gesundheitswesen müssen Pharmahersteller und Politik an einem Strang ziehen.

Eine Medikamentenpackung wird gescannt

Gebrauchsinformationen: elektronisch von größerem Nutzen

Die Gebrauchsinformation aus vielmals gefaltetem Papier – oft auch Packungsbeilage, Beipackzettel oder Patienteninformation genannt – sind ein wichtiges, aber wenig praktisches Instrument, um Menschen darüber zu informieren, wie ob und wie sie ein bestimmtes Medikament einnehmen können. Durch einen Wechsel zu elektronischen Gebrauchsinformationen lässt sich viel verbessern.
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Ein männlicher Patient im Gespräch mit einer Ärztin

Wie man Nebenwirkungen melden kann

Seit einigen Jahren können nicht nur Ärzte und Apotheker Verdachtsfälle auf Nebenwirkungen melden, sondern auch die Anwender von Medikamenten selbst. Dafür haben sie die Wahl zwischen mehreren Wegen, die alle zur großen Nebenwirkungsdatenbank der EU führen (mit Schaubild).
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Eine Apothekerin schaut prüfend auf eine Medikamentenschachtel.

securPharm: System zur Fälschungsabwehr

Um die legale Lieferkette noch besser gegen gefälschte Medikamente abzusichern, wurde 2019 EU-weit ein IT-basiertes Schutzsystem aktiv geschaltet. Damit begann der Umstellungsprozess im Arzneimittelvertrieb auf noch besseren Schutz.
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Eine Frau sitzt auf dem Fußboden und liest einen Beipackzettel

Packungsbeilagen lesen lernen

Am Ziel, die Packungsbeilagen wirklich allgemeinverständlich abzufassen, wird immer noch gearbeitet. Doch erleichtert es das Lesen der Texte sehr, wenn man sich mit den gängigsten Ausdrücken darin vertraut gemacht hat.
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Patient Safety Day 2025

Arzneimittel-Anwendung bei Kindern: von Anfang an sicher

Im September 2025 stand die Sicherheit bei der Arzneimittel-Versorgung von Kindern jeden Altes im Zentrum einer Fachveranstaltung des vfa. Ihr Ziel: den Dialog zwischen Mediziner:innen, Patient:innen und Industrie zu stärken.
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vfa-Veranstaltung: Verbesserung der Diagnose für die Patientensicherheit

Am 24. September 2024 fand in Berlin die Informationsveranstaltung des vfa zur Rolle der Diagnose für die sichere Arzneimittelanwendung statt.
Das Ziel: den Dialog zwischen den Beteiligten – Medizinern, Patienten und Industrie – stärken.
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Gruppenbild mit den Teilnehmerinnen der vfa-Veranstaltung

Patienten für die Patientensicherheit gewinnen

Unter diesem Motto stand Welttag der Patientensicherheit 2023. Da die Patientensicherheit eines unserer zentralen Anliegen ist, lud der vfa zu einer gut besuchten Informationsveranstaltung ein, mit dem Ziel, den Dialog zwischen allen Beteiligten zu stärken.
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vfa-Positionspapier: Arzneimitteltherapiesicherheit – Effizienz steigern, Potentiale ausschöpfen - mit der ePA und KI

Die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) hat das Ziel, Neben- und Wechselwirkungen zu reduzieren und Behandlungen sicherer zu machen. Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) entsteht erstmals die Chance, Medikationsdaten, Diagnosen und weitere Gesundheitsinformationen zusammenzuführen und KI-gestützt auszuwerten.
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Eine Ärztin hält eine Medikamentenschachtel in der Hand und berät ihren Patienten über die korrekte Einnahme des Präparats

Sichere Behandlung mit Medikamenten

Was tun Pharmaforscher für möglichst sichere Medikamente, und wie funktioniert das System, um aus neu entdeckten problematischen Nebenwirkungen schnell Lehren für andere Patienten zu ziehen?
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Abbildung einer fiktiven Medikamentenpackung mit Erläuterung der Sicherheitsmerkmale Packungsnummer, Data-Matrix-Code und Erstöffnungsschutz

Sicherheitsmerkmale bei verschreibungspflichtigen Medikamenten

Seit dem 9. Februar treffen in den Apotheken und Kliniken immer mehr Packungen verschreibungspflichtiger Medikamente ein, die zusätzliche Sicherheitsmerkmale aufweisen. Diese dienen der Prüfung auf Echtheit mit dem securPharm-System, damit Patienten noch besser als bisher vor gefälschten Medikamenten geschützt werden. Hier werden sie erklärt.
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Medikamentenpackung mit Siegel

Erstöffnungsschutz: Mehr Sicherheit für Patienten

Die Verpackungen verschreibungspflichtiger Medikamente müssen seit kurzem einen Erstöffnungsschutz aufweisen: Ein Siegel oder eine andere Ausstattung muss dafür sorgen, dass die Packung nicht unbemerkt geöffnet werden kann. Das dient dazu, die Patienten noch besser vor gefälschten Medikamenten zu schützen.
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Nahaufnahme von Fläschchen mit Injektionslösungen in einer Abfüll-Anlage

Pharma-Unternehmen tragen zu geschützter Lieferkette bei

Kaum ein Produkt dürfte im Verlauf seiner Herstellung mehr Kontrollen durchlaufen als ein Arzneimittel. Das gilt schon, wenn alle Herstellungsschritte beim gleichen Unternehmen ablaufen. Das gilt aber umso mehr, wenn mehrere beteiligt sind – etwa ein Zulieferer, der den Wirkstoff synthetisiert, und ein Pharma-Unternehmen, das damit dann das fertige Arzneimittel herstellt.
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Screenshot einer fragwürdigen Website mit Arzneimittel-Angeboten

Wie Sie sich am besten vor Arzneimittelfälschungen schützen

Bei illegalen Internet-Händlern georderte Medikamente stellen eine große Gefahr dar. Denn rund die Hälfte davon sind gefälscht. Das gilt keineswegs nur für Potenzmittel, Muskelaufbaupräparate oder Mittel gegen Haarausfall. Auch falsche Herztabletten, Krebspräparate, Schmerzmittel, Antibiotika usw. werden angeboten. Im harmlosesten Fall bewirkt deren Einnahme gar nichts – allerdings auch keine Linderung oder Heilung – im schlimmsten Fall endet sie tödlich. Aber jeder kann das Risiko, gefälschte Arzneimittel zu beziehen und einzunehmen, minimieren, wenn er nur einige simple Dinge beachtet.
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