Aktuelle Themen

Jahresbilanz 2009: Medinizischer Fortschritt durch 37 Medikamente mit neuen Wirkstoffen


©  vfa / Martin Joppen
Pharmaunternehmen haben im abgelaufenen Jahr 37 Medikamente mit neuen Wirkstoffen auf den Markt gebracht. Das ist die höchste Zahl seit 1997! mehr

Thrombosen, Embolien und Schlaganfälle: Besser vorbeugen

Fibrinnetz und Thrombenbildung
Ein Blutgerinnsel verstopft eine Ader im Gehirn (©  medicalpicture)
Die nächsten Jahre dürften eine Umwälzung bei der Vorbeugung von Schlaganfällen, Beinvenenthrombosen, Lungenembolien und anderen Erkrankungen bringen, die durch Blutgerinnsel verursacht werden. Denn Studiendaten zufolge sind zwei neue Präparate den bisherigen Standardmedikamenten überlegen; und viele weitere Medikamente werden derzeit entwickelt. mehr

Virus im Fadenkreuz - Innovative Therapien gegen AIDS

Vermehrung von HIV in CD4-Zellen
Seit um 1996 herum klar wurde, dass eine Kombination mehrerer Medikamente die Viren für lange Zeit in Schach halten kann, ließ sich die Infektion bei vielen Patienten von einer tödlichen in eine chronische Krankheit umwandeln. Bei ihnen schreitet die Schädigung des Immunsystems nicht weiter fort, und sie geraten nicht ins AIDS-Stadium.
Die Behandlung verlangt jedoch eiserne Einnahmetreue und hat spürbare Nebenwirkungen. Deshalb bleibt es oberstes Gebot, es gar nicht erst zu einer Infektion kommen zu lassen. mehr

AIDS-Medikamente für Kinder

Kindergarten für AIDS-Patienten
Ein Kindergarten für HIV-infizierte Kinder in Südafrika (© medicalpicture)
Forschende Pharmaunternehmen haben zahlreiche Medikamente zur Behandlung einer HIV-Infektion auch für Minderjährige erprobt und nach der Zulassung in den Markt gebracht. Das Haupteinsatzgebiet dieser Präparate sind Entwicklungsländer, aber auch in Deutschland gibt es etwa 350 Kinder, die mit dem HI-Virus infiziert sind. VFA.de bietet mit einer laufend aktualisierten Liste einen Überblick über die zugelassenen AIDS-Medikamente für Kinder. mehr

Alzheimer: Topthema der Pharmaforschung


Alzheimer-Patienten im fortgeschrittenen Stadium benötigen im Alltag die Hilfe von Angehörigen oder Pflegepersonal (©  Wyeth Pharma)
Alzheimer-Demenz geht mit fortschreitender Zerstörung der geistigen Fähigkeiten und der Persönlichkeit einher. Zu ihrer Behandlung sind derzeit vier Medikamente zugelassen. Sie können den Verfall bis zu zwei Jahre hinauszögern, stoppen können sie ihn nicht. Doch mehr als dreißig Medikamente werden derzeit mit Patienten in klinischen Studien erprobt. Sie sollen wesentlich wirksamer ins Krankheitsgeschehen eingreifen und so die geistigen Fähigkeiten über längere Zeit bewahren. mehr

Bessere Medikamente in Sicht


(©  Corbis/Veer)
Patienten und Ärzte hoffen auf bessere Behandlungsmöglichkeiten - und die Chancen dafür sind gut: Bis Ende 2013 können gegen rund 130 Krankheiten neue Medikamente herauskommen, insbesondere gegen verschiedene Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionen. Auch weitere seltene Erkrankungen können bis dahin besser behandelbar werden. Das zeigt eine Umfrage des vfa unter seinen Mitgliedsunternehmen vom Mai 2009. mehr

Orphan Drugs - Fortschritte für Patienten mit seltenen Krankheiten


©  Veer
Es gibt zahlreiche schwere oder lebensbedrohliche Krankheiten, an denen nur relativ wenige Menschen erkranken. Diese bezeichnet man häufig auch als „Orphan Diseases“. Medikamente gegen diese Krankheiten werden demzufolge als „Orphan Drugs“ bezeichnet. In Europa gilt eine Krankheit als selten, wenn nicht mehr als einer von 2.000 EU-Einwohnern betroffen ist. Die wohl bekanntesten unter den seltenen Krankheiten dürften die Mukoviszidose und die Bluterkrankheit sein. mehr

Dem Körper helfen, sich zu wehren - Impfstoffe schützen

Impfung Jugendliche
Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs werden mit gentechnischen Impfstoffen durchgeführt. (© GlaxoSmithKline)
Pharmaunternehmen haben bislang Impfstoffe gegen mehr als 25 Krankheiten entwickelt. Dieser Leistung ist es zu verdanken, dass viele früher gefürchtete Infektionskrankheiten heute ihren Schrecken verloren haben. mehr

„Möglichst wenig Belastung“


(©  vfa/Hartwig Klappert)
Vor der Zulassung eines neuen Medikaments ist dessen Erprobung für Minderjährige, sofern die betreffende Krankheit bei Kindern und Jugendlichen vorkommen kann, verpflichtend. Dr. Dorothee Kieninger, Jugendmedizinerin der Uniklinik Mainz, erläutert wie Studien möglichst kindgerecht gestaltet werden und weshalb sie bei Kindern so wichtig sind. mehr

Individuell gegen den Tumor - Innovative Therapien gegen Brustkrebs


Regelmäßige Selbstuntersuchung der Brüste kann helfen, Gefahren frühzeitig zu erkennen. (©  Sanofi-Aventis)
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Etwa jede Zehnte erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. In Deutschland werden laut Robert-Koch-Institut rund 47.500 Brustkrebserkrankungen pro Jahr neu diagnostiziert - Tendenz steigend. mehr

Neue Antibiotika: Den Vorsprung gegenüber resistenten Bakterien wahren


Unternehmen haben neue Antibiotika gegen gefährliche Bakterien wie diese Erreger der Hirnhautentzündung entwickelt. (Foto: © Novartis Behring)
2008 haben Pharmaunternehmen zwei neue Antibiotika auf den deutschen Markt gebracht. Hierdurch haben Ärzte in Deutschland weitere Möglichkeiten gewonnen, Krankheitserreger zu bekämpfen, die gegen ältere Antibiotika resistent geworden sind. Bis Ende 2011 könnten noch bis zu acht neue Antibiotika dazu kommen. mehr

Medikamentenentwicklung für Kinder gemäß europäischen Vorgaben


Immer mehr Medikamente werden auch für Kinder entwickelt
(Foto: © vfa / H. Klappert)
Ende Januar 2007 trat die EG-Verordnung für Kinderarzneimittel in Kraft, und seit Juli 2008 ist sie für alle neuen Zulassungsanträge gültig. Sie bringt wesentliche Veränderungen für die Entwicklung von Arzneimittel für Kinder. Sieben fiktive Beispiele sollen das erläutern. mehr

Zwei Milliarden Euro für Innovations-Initiative

Analytik
Gemeinsam mit der Europäischen Kommission hat der Europäische Pharmaverband (EFPIA) eine Initiative ins Leben gerufen, die beispiellos ist. Die „Innovative Medicines Initiative“ (IMI) fördert mit einem Gesamtbudget von zwei Milliarden Euro paneuropäische Public-Private Partnerships im Bereich der biomedizinischen Forschung. Zweck der Initiative ist die Beseitigung von Hindernissen im Prozess der Arzneimittelentwicklung und damit die Stärkung der biomedizinischen Forschung in der EU. Die erste Ausschreibungsrunde zu 18 Themen (Calls) wurde am 30. April 2008 in Brüssel vorgestellt. mehr

Neue Antibiotika-Klasse bekämpft auch resistente Bakterien


Antibiotika-Entwicklung: Arbeit mit gefährlichen Erregern
Seit Jahren suchen Arzneimittelforscher auf der ganzen Welt nach einem schlagkräftigen neuen Antibiotikum, das auch gegen so genannte grampositive Erreger wie Staphylokokken und Enterokokken wirkungsvoll hilft. Diese Bakterien machen vor allem Krankenhauspatienten häufig zu schaffen. Das Problem dabei: Weil etliche Erreger gegen die üblichen Antibiotika resistent - also unempfindlich - sind, ist die Behandlung der Betroffenen in der Vergangenheit zunehmend schwieriger geworden. mehr

Kampf gegen die Vogelgrippe


Hühnereier - Basis für die Produktion von Impfstoffen
(© Chiron Vaccines)
Nicht nur in den Schlagzeilen, auch bei forschenden Pharma-Unternehmen ist der Kampf gegen die Vogelgrippe gegenwärtig ein Top-Thema. Dort wird nicht nur intensiv daran gearbeitet, den ständig steigenden Bedarf an Grippe-Impfstoffen und Grippe-Medikamenten zu decken. Immer neue Erkenntnisse über Charakteristika und Wirkungsweisen des H5N1-Virus tragen auch dazu bei, dass die Vogelgrippe im Falle des Übergreifens auf den Menschen bald gezielt behandelt werden könnte. mehr

Online-Suche nach klinischen Prüfungen jetzt auch in Deutsch


Der internationale Pharmaverband IFPMA stellt Patienten, Ärzten, Apothekern und anderen Interessierten seit heute seine Internet-Suchmaschine für klinische Studien auch in Deutsch bereit.

Die bereits im Herbst 2005 in Englisch gestartete Website bietet zwei verschiedene Möglichkeiten zur Suche nach klinischen Studien zur Prüfung von Medikamenten. mehr

Klinische Studien: Jeder soll wissen, wo was läuft und was herausgekommen ist


Klinische Forschung: Resultate online (Foto: © Markus Winter)
Künftig soll jedermann nachlesen können, welche Ergebnisse bei Arzneimittelstudien mit Patienten herausgekommen sind. Dazu werden die Resultate sämtlicher von forschenden Arzneimittelherstellern gemeinsam mit Kliniken oder Arztpraxen durchgeführter Studien in öffentlich zugängliche Internet-Datenbanken gestellt. Zusätzlich werden die Hersteller laufende Patientenstudien zu Arzneimitteln mit wesentlichen Angaben zum Konzept und den Orten der Durchführung publik machen. Dies kann insbesondere Ärzten bei der Entscheidung über Arzneimittelanwendungen unterstützen. Zugleich kommt es Patienten zugute, die wissen möchten, wo Studien zu ihrer Krankheit stattfinden, weil sie eine Teilnahme erwägen. mehr

Aktuelles vom vfa per RSS Aktuell

Cornelia Yzer warns
Quick Fixes Do Not Help Sick People


Cornelia Yzer zu Röslers Reformvorhaben
"Schnellschüsse helfen kranken Menschen nicht"


Studie zur Kostensenkung im Gesundheitswesen
Optimierte Versorgung spart Milliarden


Gutachten
Steuerliche Forschungsförderung sinnvoll und notwendig

Publikationen

Virus im Fadenkreuz Innovative Therapien gegen AIDS
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Forschung für das Leben Entwicklungsprojekte für innovative Arzneimittel
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Weitere Publikationen...

Aus F&E

Pharmakogenetik
In Deutschland zugelassene Arzneimittel für die individualisierte Medizin


Arzneimittelentwicklung:
Patienten und Ärzte hoffen auf bessere Behandlungsmöglichkeiten - und die Chancen dafür sind gut: Bis Ende 2013 können gegen rund 130 Krankheiten neue Medikamente herauskommen


Gerinnungshemmer:
Thrombosen, Embolien und Schlaganfälle: Besser vorbeugen