(©  vfa/Hartwig Klappert)
Um Medikament für Kinder zur Verfügung zu stellen, genügt es nicht, ihre Dosierung von der für Erwachsene herunterzurechnen und vielleicht noch etwas Erdbeeraroma einzuarbeiten. Vielmehr müssen die Medikamente für jede Altersgruppe neu untersucht und ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit in eigenen Studien nachgewiesen werden. Häufig ist auch noch die Entwicklung einer eigenen kindgerechten Darreichungsform (z.B. eines Saftes) erforderlich.


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Allein in den Jahren 2014 und 2015 wurden 24 bzw. 30 neue schulmedizinische Medikamente und Applikationshilfen für Kinder und Jugendliche zugelassen (neu bedeutet, dass Präparate mit diesem Wirkstoff oder dieser Darreichungsform zuvor höchstens für Erwachsene verfügbar war). Dazu kommen noch jährlich hunderte von Kinder-Zulassungen für Generika (also ebenfalls schulmedizinische Präparate, die Originalpräparaten nachgebildet sind) sowie Zulassungen für Homöopathika und einige andere besondere Formen von Arzneimitteln.

Hier sind Medikamente aufgelistet (ohne Gewähr auf Vollständigkeit), die in den letzten Jahren eine Zulassung für Minderjährige oder eine Erweiterung ihres zugelassenen Altersbereichs erhalten haben. Sie erfasst keine Generika und sie berücksichtigt auch keine Homöopathika.