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Daten als Standortfaktor: EHDS stärkt Europas Forschung und Innovation

  • EHDS schafft größten vernetzten Datenraum für Gesundheitsdaten weltweit
  • Mehr Dynamik in klinischer Forschung und Innovation
  • Nationale Umsetzung entscheidet –noch genau ein Jahr Zeit

Der European Health Data Space (EHDS) markiert einen Meilenstein der europäischen Gesundheits- und Datenpolitik: Er schafft den weltweit größten vernetzten Datenraum für hochqualitative Gesundheitsdaten und ermöglicht erstmals, diese europaweit besser für Forschung und Versorgung zu nutzen. Ob dieses Potenzial realisiert wird, entscheidet die nationale Umsetzung.

Dazu Han Steutel, vfa-Präsident: „Der EHDS ist eine große Chance für Europa: für bessere Forschung, bessere Versorgung und mehr Innovation. Aber dieses Potenzial entsteht nicht von allein – es hängt an der Umsetzung in den Mitgliedstaaten. Wenn wir hier pragmatisch vorgehen, kann Europa im globalen Wettbewerb deutlich aufholen.“

Der EHDS eröffnet neue Perspektiven für die pharmazeutische Forschung, insbesondere bei klinischen Studien. Für den Forschungs- und Pharmastandort Deutschland ergibt sich daraus eine wichtige Chance im europäischen Wettbewerb.

Dazu Florian Schick, Geschäftsführer Merck Healthcare Germany: „Der EHDS kann die Medizin von morgen beschleunigen – für Patienten, für die Forschung und für den Standort Deutschland. Mit unserem Healthcare-Bereich ist Merck seit mehr als 358 Jahren als forschendes Pharmaunternehmen in Deutschland verwurzelt – und eines ist klar: Klinische Studien folgen den Daten. Deutschland war einmal die Nummer zwei weltweit – heute steht es auf Platz fünf. Der EHDS ist eine echte Chance, das zu ändern. Dafür machen wir uns stark."

Der Industrie kommt im EHDS in ihrer Doppelrolle als Datenhalter und -nutzer eine besondere Rolle zu. Um aufzuzeigen, wie praxisorientierte Prozesse für die Aufbereitung, Bereitstellung und Nutzung von Daten gestaltet werden können, hat der vfa eine Studie bei Strategy & (PwC) in Auftrag gegeben. Sie zeigt konkrete Ansatzpunkte für die Einbindung der Industrie sowie für effiziente, gebündelte Prozesse, die den Zugang zu Daten systematisch und skalierbar gestalten.

Dazu Dennis Geisthardt, Lead Digital.hub im vfa: „Wenn wir den EHDS effizient umsetzen wollen, brauchen wir gebündelte und zielgerichtete Strukturen, keine Einzellösungen. Unsere Studie zeigt, dass für die private Forschung ein domänenspezifischer Health Data Access Body (dHDAB) und eine Intermediation Entity eine zentrale Rolle spielen können: Sie führen Prozesse zusammen und unterstützen bei der Datenaufbereitung. So lassen sich Aufwände reduzieren und der EHDS in der Praxis wirklich nutzbar machen.“

Hinweis für die Redaktionen: Die Studie versendet bei Bedarf die vfa-Pressestelle.

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 49 weltweit führenden Herstellern und ihren rund 90 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa stehen für mehr als die Hälfte des deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 100.000 Mitarbeiter:innen. Rund 20.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung.

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