Neue DiGA-Verordnung sorgt für mehr Bürokratie statt für bessere Versorgung
- Neue Pflicht bringt zusätzliche Dokumentations- und Berichtslasten
- Kein erkennbarer Gewinn für die Versorgung
- Weiterentwicklung digitaler Medizin wird ausgebremst
Mit der novellierten DiGA-Verordnung liegt ein konkreter Rahmen für die Umsetzung einer anwendungsbegleitenden Erfolgsmessung vor. Was als bessere Evaluation gedacht war, führt in der Praxis vor allem zu mehr Dokumentations-, Auswertungs- und Berichtspflichten – ohne erkennbaren zusätzlichen Nutzen für die Versorgung.
Dabei sind Digitale Gesundheitsanwendungen bereits heute geprüft und laufend überwacht: Sicherheit, Funktionstauglichkeit, Datenschutz sowie positive Versorgungseffekte werden im Zulassungsprozess bewertet.
Die neue Pflicht bindet erhebliche zusätzliche Ressourcen – Ressourcen, die für die Weiterentwicklung der digitalen Medizin gebraucht werden – und schafft unnötige Bürokratie, die die Bundesregierung ausdrücklich abbauen möchte.
Zehn Verbände der digitalen Gesundheitswirtschaft kritisieren diesen Richtungswechsel in der DiGA-Regulierung: Mehr Administration ohne Versorgungsmehrwert führt in eine Sackgasse. Der Fokus sollte vielmehr auf flexiblen praxistauglichen Vergütungsmodellen liegen, die zwischen den Vertragspartnern ausgehandelt werden.
Ansprechpartner:innen:
Bitkom e.V.
Website: www.bitkom.org
Pressekontakt: Nina Paulsen,
Pressesprecherin | Bitkom e. V.,
Tel. +49 30 27576-168, n.paulsen@bitkom.org
BPI - Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
Website: www.bpi.de
Ansprechpartner: Laura Perotti,
Kommissarische Pressesprecherin,
Tel. +49 30 27909-131, lperotti@bpi.de
Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.
Website: www.bvitg.de
Pressekontakt: Juliana Gralak,
Tel. +49 170 5521798, juliana.gralak@bvitg.de
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Website: www.bvmed.de/digitalhealth
Pressekontakt: Manfred Beeres,
Tel. +49 30 246255-20, beeres@bvmed.de
DigitalHealthGermany e.V.
Website: www.digital-health-germany.org
Ansprechpartner: Ines Mangold,
Tel. +49 221 222 505 22, ines.mangold@digital-health-germany.org
eurocom e.V.
Website: eurocom-info.de
Ansprechpartner: Antje Schneider,
Referentin für Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. +49 30 25 76 35 06 3, antje.schneider@eurocom-info.de
Pharma Deutschland e.V.
Website: www.pharmadeutschland.de
Hannes Hönemann,
Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. +49 171 56 18 203, hoenemann@pharmadeutschland.de
SPECTARIS – Deutscher Industrieverband für Optik,
Photonik, Analysen- und Medizintechnik e. V.
Website: www.spectaris.de/medizintechnik/themen/digitalisierung
Pressekontakt: Christof Weingärtner,
Leiter Verbandskommunikation,
Tel. +49 160 96248837, weingaertner@spectaris.de
Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V.
Website: www.digitalversorgt.de
Ansprechpartner: Julian Milde,
Tel. +49 30 62 93 84 94, presse@digitalversorgt.de
vfa – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.
Website: www.vfa.de
Pressekontakt: Dr. Jochen Stemmler,
Stv. Redaktionsleiter und Pressesprecher Politik,
Tel. +49 30 20604-203, j.stemmler@vfa.de