17. Juni 2026 Life-Sciences-Ideen aus dem Ostseeraum
Zur zweitägigen Konferenz Externer-Link (Öffnet im neuen Fenster) kamen mehr als 600 nationale und internationale Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Versorgung, Politik und Verbänden zusammen. Im Mittelpunkt standen Zukunftsthemen der Gesundheitswirtschaft – darunter Medizintechnik, Künstliche Intelligenz, digitale Gesundheitslösungen, Prävention und die Förderung von Startups.
Die Preisverleihung wurde in diesem Jahr von Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank sowie Kongresspräsident Prof. Dr. Marek Zygmunt eröffnet. Der Baltic Sea Region Health Innovation Award Externer-Link (Öffnet im neuen Fenster) richtet sich an Startups, Gründungsteams und angehende Gründer:innen. Ausgezeichnet werden Ideen und Erfindungen aus der Gesundheitswirtschaft, die Patient:innen zugutekommen und zugleich Potenzial für Investoren und Kooperationspartner im Ostseeraum haben.
Den ersten Platz erhielt Ymolution Externer-Link (Öffnet im neuen Fenster) aus Greifswald. Das junge Unternehmen entwickelt eine Plattform für die tierversuchsfreie Herstellung hochspezifischer Nanoantikörper. Solche Antikörper können wichtige Werkzeuge für Diagnostik und Therapieentwicklung sein – etwa in der Krebs-, Alzheimer-, Allergie- oder Infektionsforschung.
Aber auch die weiteren Preisträger haben herausragende Projekte vorgestellt. Dabei erhielt die NIPOKA GmbH Externer-Link (Öffnet im neuen Fenster) aus Greifswald einen Sonderpreis für die Entwicklung eines Delivery-Systems für RNA Externer-Link (Öffnet im neuen Fenster) , die für die Behandlung einer chronischen Nierenerkrankung von großer Bedeutung werden kann.
Der vfa unterstützte den Innovationswettbewerb auch in diesem Jahr und war einer der Preisstifter. Damit unterstreicht der Verband, wie wichtig junge Life-Sciences-Unternehmen für medizinischen Fortschritt, Wertschöpfung und den Innovationsstandort Deutschland sind.
Genau hier setzt auch Venture Minds an: Die Plattform bringt junge Pharma- und Biotech-Unternehmen mit den richtigen Ansprechpartner:innen zusammen – für Austausch, Kooperationen, Finanzierung sowie Zugänge zu Politik und Forschung. Wer selbst an einer Life-Sciences-Innovation arbeitet und den nächsten Schritt sucht, findet dort Anknüpfungspunkte in die forschende Pharmaindustrie.
