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Positionen

Der vfa vertritt über 40 Unternehmen der forschenden Pharmaindustrie. Wie wir zu aktuellen Themen der Forschung und der Gesundheitspolitik stehen, welche Positionen wir konkret vertreten, das können Sie hier einsehen.

Thema

Forschung ist für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland von zentraler Bedeutung für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb muss Deutschland Branchen stärken, die zur Hoch- oder Spitzentechnologie zählen.

Über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels besteht eine Kernaufgabe der pharmazeutischen Unternehmen darin, das Risikoprofil von Arzneimitteln kontinuierlich zu charakterisieren und ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis sicherzustellen.

Die Pharmakogenetik (Genetik der Reaktion auf Arzneimittel) hilft Ärzten, aufgrund von genetischen Markern die Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Arzneimittels bei Patienten individuell besser abschätzen zu können. Neben der Steigerung des therapeutischen Nutzens können dadurch klinische Prüfungen gezielt an kleineren Patientengruppen durchgeführt werden. Dies trägt dazu bei, neue innovative Arzneimittel schneller zu entwickeln und den Patienten früher zur Verfügung zu stellen.

Medizinische Information dient dem wissenschaftlichen Austausch, liefert Informationen und unterstützt Ärzte und Apotheker bei der verantwortungsvollen, kompetenten Entscheidungsfindung vor und während einer Arzneimitteltherapie. Sie beschreibt die Bereitstellung von medizinischwissenschaftlichen Informationen zu Arzneimitteln und dient der Sicherstellung von deren sachgerechten Einsatz auf Basis des aktuellen Standes der wissenschaftlichen Erkenntnis. Dies ermöglicht eine qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung der Patienten und erhöht die Arzneimittelsicherheit.

Sie würde unmittelbar eine positive Wirkung für künftige F&E-Investitionen in Deutschland entfalten und hätte zahlreiche Vorteile für den Standort

Entscheidend für eine erfolgreiche Markteinführung eines neuen Medikaments (Launch Excellence) ist, dass nach der behördlichen Zulassung das Produkt rasch für Ärzte und Patienten verfügbar ist.

Patientenzentrierung bedeutet für die forschenden Pharma-Unternehmen, die Wünsche und Bedürfnisse von Patienten (sowie ihrer Angehörigen) in den Mittelpunkt des eigenen Handelns zu stellen. Das erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Versorgungserfordernissen und –wünschen der Patienten sowie eine offene und verständliche Kommunikation.

Die fortschreitenden Erkenntnisse bezüglich Krankheitsursachen erfordern komplexe Studiendesigns. Bei deren Entwicklung und Etablierung besteht ein hohes Interesse seitens der Industrie an der Zusammenarbeit mit den Bundesoberbehörden und Ethik-Kommissionen, welche die Durchführung der Studien genehmigen/bewerten müssen, sowie den Nutzenbewertungsagenturen. In übergreifenden Diskussionen sollte gemeinsam ausgelotet werden, welche Voraussetzungen für die Genehmigung und Bewertung komplexer Studiendesigns erforderlich sind.
Von diesem Papier gibt es auch eine englische Version.

In Situationen, in denen die Durchführung von RCT unmöglich ist, können Registerdaten die bestmögliche Form der Evidenz darstellen und die Evidenzlücke füllen. Registerdaten können damit potenziell sowohl Bestandteil der Zulassung wie auch sinnvolle Ergänzung zur Zulassungsevidenz sein, die als Auflage im Anschluss erhoben werden muss.