Wird einem Patienten vom Arzt ein Arzneimittel verschrieben und durch den Apotheker ausgehändigt, muss es bezahlt werden. In der Sprache des Gesundheitssystems heißt das: Es wird erstattet.

Die so fällig werdenden Beträge gehen aber nicht komplett an den pharmazeutischen Unternehmer. Nur etwa die Hälfte verbleibt ihm.

Die andere Hälfte verteilt sich auf die Umsatzsteuer, die Rabatte, welche von den pharmazeutischen Unternehmen und den Apotheken der GKV gewährt werden müssen, und die Vergütung für die Dienstleistung der Apotheken und des Großhandels.

Preisstruktur im GKV-Arzneimittelmarkt 2015

Anteile am Apothekenabgabepreis (Listenpreis) in Prozent

Vom Listenpreis eines verschriebenen Arzneimittels erhält der pharmazeutische Unternehmer etwa die Hälfte. Die andere Hälfte verteilt sich auf die Umsatzsteuer, die Rabatte, welche von den pharmazeutischen Unternehmen und den Apotheken der GKV gewährt werden müssen, und die Vergütung für die Dienstleistung der Apotheken und des Großhandels.
(© Insight Health / vfa)


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