Berlin (vfa). Gute Nachrichten für Patienten mit Knochenschwund: "In den kommenden vier Jahren zeichnen sich weitere Fortschritte in der Osteoporose-Therapie ab. Forschende Pharma-Unternehmen wollen fünf neue Medikamente gegen Osteoporose herausbringen!" Das erklärt Birgit Fischer, die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), heute mit Blick auf den Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober. Drei davon enthalten Wirkstoffe, die auf ganz neue Weise in den Knochenstoffwechsel eingreifen und so dem Knochenschwund entgegenwirken.

Rund 1,9 Millionen Patienten in Deutschland leiden laut Arzneimittel-Atlas 2011 an behandlungsbedürftiger Osteoporose. Die meisten davon sind Frauen.

Schon in den letzten Jahren konnten Betroffene wesentliche Fortschritte in ihrer Therapie erleben. So wurden Medikamente entwickelt, bei denen bereits eine monatliche, halbjährliche oder sogar nur einmal jährliche Anwendung ausreicht, um den Knochenverfall zumeist wirksam zu bremsen. Mehrere Mittel können auch den Wiederaufbau von Knochenmasse anregen; und es besteht die Hoffnung, dass die kommenden Präparate in dieser Hinsicht noch leistungsfähiger sind.

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 85.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa - auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk