• Digitale Gebrauchsinformationen sind besser verfügbar und immer aktuell
  • Neue Form der Patienteninformation erhöht Arzneimittelsicherheit
  • Das Pilotprojekt legt Standards für IT-Infrastruktur fest


Berlin (vfa). Im Juli startet ein Pilotprojekt zur digitalen Gebrauchsinformation für Patienten. Ziel ist es, den Beipackzettel aus Papier zu einer digitalen Information weiterzuentwickeln. An dem Pilotprojekt sind die Rote Liste Service GmbH, mehr als ein Dutzend pharmazeutische Firmen, Patienten, Apotheker, Behörden sowie der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie und der Verband Forschender Pharma-Unternehmen beteiligt.

Alle Beteiligten wollen Informationen über Arzneimittel für Patienten besser verfügbar machen. Zukünftig soll die Gebrauchsinformation über das Smartphone und eine Website zur Verfügung stehen. Wer nicht online ist oder sein möchte, soll einen Ausdruck in der Apotheke erhalten können.

Die digitale Gebrauchsinformation für Patienten kann, anders als die gedruckte Packungsbeilage, ständig aktualisiert werden. Sie lässt sich in unterschiedlichen Schriftgrößen anzeigen, was Menschen mit eingeschränkter Sehkraft zu Gute kommt. Und sie kann dem Anwender nicht verloren gehen oder versehentlich weggeworfen werden. All das bietet Patienten echten Mehrwert und erhöht die Arzneimitteltherapiesicherheit.

Im ersten Schritt des Pilotprojektes zur digitalen Gebrauchsinformation für Patienten sollen gemeinsame Standards für die IT-Infrastruktur definiert werden, und diese auf ihre Praxistauglichkeit und Nutzerfreundlichkeit überprüft werden. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird wissenschaftlich begleitet.



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