07.10.2026 Der Arzneimittelmarkt in Zahlen
Ausgewählte Schaubilder der folgenden Sammlung finden Sie auch in unserem PDF-Kurzreport "Arzneimittelmarkt in 10 Zahlen" zum Download.
Facts & Figures
Gesundheitsausgaben insgesamt und für Arzneimittel
Der Anteil der Arzneimittelausgaben an den gesamten Gesundheitsausgaben in Deutschland beträgt 16 Prozent. Nahezu dreiviertel dieser Ausgaben werden von der Gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt.
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Das stärkste Ausgabenwachstum findet überwiegend außerhalb des Arzneimittelmarktes statt
Die Entwicklung seit 2011 zeigt: Der Arzneimittelbereich ist nicht der stärkste Wachstumstreiber. In nahezu allen betrachteten Jahren fiel das Wachstum bei den Krankenhausausgaben höher aus. Im Jahr 2025 lag die Wachstumsrate der Arzneimittelausgaben bei 1,0 Prozent, während die Krankenhausausgaben und weitere Leistungsbereiche jeweils um 3,0 Prozent wuchsen.
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Herstelleranteil bei Arzneimitteln bei 12 Prozent
Arzneimittel rangieren bei den GKV-Leistungsausgaben im Jahr 2025 auf dem zweiten Platz. Der Anteil der pharmazeutischen Industrie an den GKV-Leistungsausgaben beträgt tatsächlich jedoch nur 12 Prozent und damit ein Volumen von rund 41 Mrd. Euro. Das andere Drittel der Arzneimittelausgaben wird durch Mehrwertsteuer und die Handelsstufen generiert.
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Herstelleranteil bei Arzneimitteln langfristig stabil
Der Blick auf die letzten Jahre zeigt, dass der Herstelleransteil auch in der Langfristperspektive weitestgehend konstant geblieben ist. Trotz enormer Innovationsschübe, insbesondere in den Jahren 2021 und 2022, blieb der Herstelleranteil auf dem Niveau von knapp 12 Prozent.
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Aktuelle Entwicklung der Arzneimittelausgaben
Die Arzneimittelversorgung ist ein Leistungsbereich, der sich im Vergleich zu den Leistungsausgaben insgesamt im ersten Halbjahr diesen Jahres mit 5,1 Prozent unterdurchschnittlich entwickelt.
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Arzneimittelausgaben seit Jahren unterdurchschnittlich
Die langfristige Entwicklung der GKV-Arzneimittelausgaben zeigt, dass sich diese seit Jahren unterdurchschnittlich gegenüber den GKV-Ausgaben insgesamt entwickeln.
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Arzneimittelausgaben entwickeln sich wie erwartet
Die Ausgabenentwicklung bei Arzneimitteln entspricht dem, was aufgrund von Inflation und einer höheren Inanspruchnahme infolge einer alternden Gesellschaft zu erwarten ist.
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Ausgabenanteil patentgeschützter Arzneimittel konstant unter 50 Prozent
Die Unterscheidung des GKV-Arzneimittelmarktes nach Marktsegmenten zeigt, dass der Anteil von patentgeschützten Arzneimitteln konstant ist und sich seit Jahren unter der 50 Prozent-Marke bewegt. Obwohl in den Jahren 2021 und 2022 besonders viele neue patentgeschützte Arzneimittel in den Markt gekommen sind, sind die Schwankungen nur gering.
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ATMP-Ausgabenanteil gering
Deutschland zeichnet sich durch eine hohe Verfügbarkeit hinsichtlich der zugelassenen ATMP aus. Die tatsächliche Anwendung im Versorgungsalltag ist jedoch zurückhaltend. Das zeigt sich auch an dem Ausgabenanteil, denn ATMP belasten das GKV-System nicht unverhältnismäßig. Im Jahr 2024 machten sie nur 0,7 Prozent der Arzneimittelausgaben sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich aus.
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GKV-Umsätze mit Orphan Drugs
Der GKV-Umsatz mit Orphan Drugs blieb trotz wachsender Zahl an verfügbaren Therapien über Jahre konstant. Der jüngste Anstieg ist auf die Rückführung des Herstellerabschlags zurückzuführen.
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Arzneimittelpreise sinken
Seit Einführung des AMNOG ist das Preisniveau bei den nicht festbetragsgebundenen bzw. den patentgeschützten Arzneimitteln um 11 Prozent zurückgegangen. Das Preisniveau im privaten Konsum ist in den letzten Jahren hingegen stetig angestiegen. Durch die Folgen der Corona-Pandemie, den Krieg in der Ukraine und die allgemein schwache Wirtschaftslage in Deutschland sind hier insbesondere die Jahre seit 2020 durch außergewöhnlich hohe Preissteigerungen gekennzeichnet.
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Verbrauch beeinflusst den Markt maßgeblich
Der Verbrauch von Arzneimitteln ist der maßgebliche Einflussfaktor, der die Ausgabenentwicklung im GKV-Arzneimittelmarkt prägt. Der Mehrverbrauch ist eine Folge der alternden Gesellschaft.
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AMNOG-Einsparungen erhöhen sich weiter
Die durch das AMNOG realisierten Einsparungen erhöhen sich immer weiter. Für 2025 werden Entlastungen in Höhe von rund 12 Mrd. Euro erwartet.
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Pharma leistet hohen Sparbeitrag
Im Arzneimittelmarkt wirken viele verschiedene Kostendämpfungsinstrumente. In diesem Jahr werden dadurch Einsparungen für die GKV von rund 31 Mrd. Euro erwartet.
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Patentabläufe 2026 bis 2030
Nach Ablauf von Patent- und anderen Schutzrechten wird in den kommenden 5 Jahren beträchtlicher Freiraum für neuen therapeutischen Fortschritt geschaffen.
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