26.09.2025 Individueller und gesamtgesellschaftlicher Nutzen von Arzneimitteln
Auch wirtschaftlich wirken sie sich positiv aus: Menschen bleiben produktiver und (länger) erwerbsfähig. Im Folgenden finden sich auf Basis des InnovationsRadars „Arzneimittel als Zukunftsinvestition “ einige Beispiele:
Rückgang der Sterblichkeit
Die absolute Zahl der Krebstodesfälle steigt zwar seit Haren leicht an, die altersstandardisierten Werte sind jedoch seit 2000 um 24 Prozent zurückgegangen. Dazu tragen insbesondere neue, z.B. personalisierte oder immunonkologische Krebstherapien bei.
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Gewinn an Lebenszeit (1)
Arzneimittelinnovationen haben zu einer teilweise erheblichen Steigerung der Lebenserwartung beigetragen. Überlebten HIV-Patientinnen und Patienten 1996 durchschnittlich nur 10 Jahre nach Diagnose so waren es 2015 bereits 35-40 Jahre.
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Gewinn an Lebenszeit (2)
Im Jahr 2000 lag die Lebenserwartung von Mukoviszidose-Patient:innen noch bei 37 Jahren; 2023 betrug sie 67 Jahre – ein Zugewinn von 30 Jahren. 2012 stand für einen kleinen Teil der Patient:innen erstmals eine kausale Therapie zur Verfügung; mittlerweile profitieren ca. 90 Prozent der Patient:innen davon.
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Weniger Hospitalisierungen in kostenintensiven Krankheitsgebieten (1)
Primärprävention wie Lebensstilveränderungen und Impfungen und Sekundärprävention mit innovativen Arzneimitteln tragen zu einem Rückgang der Krankenhausaufenthalte durch die häufigsten Herz-Kreislauferkrankungen bei – allein in den letzten fünf Jahren um 9 Prozent.
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Weniger Hospitalisierungen in kostenintensiven Krankheitsgebieten (2)
Krebserkrankungen können durch innovative Arzneimittel zunehmend ambulant behandelt werden. So ist allein in den fünf Jahren von 2018 bis 2023 die Anzahl der Hospitalisierungen um 7 Prozent zurückgegangen, ohne dass sich die Zahl der Krebspatient:innen reduziert hat.
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Erhalt der Erwerbsfähigkeit (1)
Der Anteil erwerbstätiger Patient:innen mit rheumatoider Arthritis (RA) an allen RA-Patient:innen im erwerbsfähigen Alter stieg von 1997 bis 2023 von rund 42 auf etwa 68 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von einem Prozentpunkt pro Jahr.
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Erhalt der Erwerbsfähigkeit (2)
Der Eintritt in eine Erwerbsminderungsrente bei Patientinnen bzw. Patienten mit demyelinisierenden Erkrankungen wie multipler Sklerose erfolgte 2020 5,1 bzw. 5,9 Jahre später als noch 2005. Bei Arthritis-Erkrankungen waren es bei beiden Geschlechtern 4,7 Jahre, bei Krebserkrankungen etwa 4 Jahre und bei HIV-infizierten Männern 8,1 Jahre bei, HIV-infizierten Frauen sogar 10,3 Jahre.
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Effektive Arzneimittel verhindern Pflegebedarf
Mit innovativen Arzneimitteln lassen sich Behinderungsprogression und das Angewiesensein auf Gehhilfen und Rollstuhl sowohl bei der schubförmigen als auch bei der primär progredienten Multiplen Sklerose deutlich reduzieren und damit der Bedarf an Pflegeleistungen.
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