13. August 2020 Nebenwirkungsstatistiken öffentlich
Die statistischen Auswertungen, die sogenannten Web-Reports, liefern beispielsweise zu einem Medikament die Zahl der Einzelfälle, differenziert unter anderem nach ...
- Art der Nebenwirkung (z.B. Hautausschlag [skin rash]) und Nebenwirkungsklasse (dermatological),
- Alter,
- Geschlecht,
- Region des Auftretens (im europäischen Wirtschaftsraum oder außerhalb?).
Viele der Differenzierungen können sogar kombiniert werden.
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Die EMA weist auf der Website ausdrücklich darauf hin, dass Nebenwirkungen immer im Kontext des Nutzens eines Medikaments gesehen werden müssen und dass nur solche Medikamente zugelassen sind, bei denen der Nutzen die Risiken überwiegt. Auch muss man sich klar sein, dass in die gezeigten Fallzahlen auch solche Fälle eingehen, bei denen sich später herausstellt, dass das Medikament nicht zu dem beobachteten Effekt geführt hat.
Zusätzlich zur Europäischen Nebenwirkungsdatenbank veröffentlicht das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Deutschland gemeldete Verdachtsfälle von Impfkomplikationen und Nebenwirkungen, die dem PEI seit dem 01.01.2000 gemeldet wurden (siehe UAW-Datenbank des PEI Externer-Link (Öffnet im neuen Fenster) ). Anders als die EMA listet das PEI anonymisierte Einzelfälle auf.