Ein großer Teil der aktuellen Zulassungsverfahren für neue Medikamente entfällt auf innovative Präparate zur Bekämpfung verschiedener Krebs-Erkrankungen. Denn fast die Hälfte der Menschen in Deutschland erkrankt im Laufe des Lebens an der einen oder anderen Form von Krebs. Ziel der Neuentwicklungen ist, Heilungschancen, Überlebensdauer und Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern.


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2016 wurde das Sortiment der Krebsmedikamente um zehn neue erweitert: neun zur Behandlung und ein Impfstoff zur Schutzimpfung gegen HPV-Viren, die Gebärmutterhalskrebs und weitere genital/anale Krebsarten bei Frauen und Männern verursachen können.

2017 kamen elf Krebsmedikamente mit neuem Wirkstoff dazu. Einige dieser Mittel sind immunonkologische Medikamente, die das Immunsystem der Patienten zur Tumorbekämpfung aktivieren. Andere Mittel wirken, indem sie auf die eine oder andere Weise in die Steuerung der Krebszellen eingreifen.

Für Patienten und Ärzte ist es wichtig, dass in der Krebstherapie unterschiedliche Therapieprinzipien verfügbar sind – sei es in Kombination oder als Möglichkeit zur Anschlussbehandlung, wenn der Tumor gegen die erste Therapie resistent geworden ist.

Weitere Krebsmedikamente sind derzeit im Zulassungsverfahren oder haben bereits die Zulassung erhalten, werden nur noch nicht in Deutschland vermarktet. Eine Übersicht bietet die folgende Liste.


PDF-Download: Krebsmedikamente im Zulassungsverfahren oder vor der Markteinführung in Deutschland