Schon heute ist es möglich – wenn auch ungewöhnlich –, dass ein Patient nicht nur im Krankenhaus, sondern auch bei einer ambulanten Behandlung im Sinne der personalisierten Medizin behandelt wird. In einigen Jahren wird das vielleicht sehr etwas Alltägliches werden. Wie eine typische Behandlung dann ablaufen könnte, zeigt das folgende Beispiel in Text und Bild:

(© vfa / R. Kurzeder)
Ein Mann kommt zum Arzt und schildert seine Beschwerden.


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Der Arzt untersucht ihn gründlich...


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...und nimmt ihm auch Blut ab.


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„Gegen Ihre Krankheit gibt es mehrere Medikamente“, erklärt der Arzt. „Das wirksamste davon wird leider nicht von jedem vertragen. Aber ein Gentest wird zeigen, ob es für Sie in Betracht kommt.“


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Im Labor wird aus der Blutprobe des Patienten die DNA gewonnen und darin insbesondere ein einzelnen, für die Verträglichkeit des Medikaments relevantes Gen analysiert.


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Eine Elektrophorese (eine Methode zur DNA-Analyse) zeigt schließlich die Genbeschaffenheit: Für den Patienten (Spalte 1) zeigt sie das gleiche Muster wie bei DNA von anderen Menschen, die das Medikament gut vertragen (Spalte +), und nicht von bei solchen, die es schlecht vertragen (Spalte −). Die Spalte M dient nur zur Kontrolle.


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Dieses Ergebnis erhält anderntags auch der Arzt.


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„Der Test zeigt, dass Sie das Medikament vertragen können!“, berichtet der Arzt dem erleichterten Patienten.


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„Wenn Sie einverstanden sind, werde ich es Ihnen jetzt verschreiben.“


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Zuhause beginnt der Patient, das Medikament einzunehmen.


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Einige Tage später geht es ihm schon wieder besser. Unerwünschte Nebenwirkungen sind ausgeblieben.