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Was den Studienstandort Deutschland bremst

Die Mitwirkung an klinischen Studien zur Erprobung von Medikamenten (auch „klinische Prüfungen“ genannt) hat bei deutschen medizinischen Einrichtungen lange Tradition. Dennoch schöpft Deutschland sein Potenzial für solche Studien nicht aus, und jedes Jahr veranlassen Pharma-Unternehmen weniger Studien unter deutscher Beteiligung und bevorzugen andere Länder. Von ihren Erfahrungen mit dem Standort Deutschland und von Möglichkeiten zur Verbesserung berichten hier zehn Expertinnen und Experten für klinische Studien aus forschenden Pharma-Unternehmen.


Han Steutel, Präsident des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), nennt Ansatzpunkte für eine Trendumkehr, die Deutschland wieder zum Europameister bei Studien machen kann: „Zu den Verbesserungen, die wir brauchen, zählen insbesondere über alle Bundesländer hinweg harmonisierte Vorgaben für den Datenschutz in Studien und zügigere Vertragsabschlüsse zwischen Pharmaunternehmen und mitwirkenden Kliniken oder Praxen. Nötig ist auch mehr Personal, das beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte und beim Paul Ehrlich Institut Studien betreut, um mehr Beratung für Unternehmen sowie Institutionen anzubieten, die klinische Studien durchführen wollen.“

Weitere Verbesserungsmöglichkeiten zeigt das folgende Schaubild:

Wege, den Studienstandort Deutschland zu verbessern

Das Schaubild können Sie auch als pdf herunterladen.