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Impfstoffforschung und -produktion: Europa ist führend

Europa ist bei Impfstoffen führend: Die großen westlichen Impfstoffunternehmen haben hier 71 % ihrer industriellen Forschungs- und Entwicklungs-Aufwendungen und sogar 80 % ihrer der weltweiten Produktion konzentriert. 86 % ihrer europäischen Produktion wird exportiert, mehr als die Hälfte davon für humanitäre Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Diese Zahlen hat die Fachgruppe Vaccines Europe im Europäischen Pharmaverband EFPIA 2016 veröffentlicht. Sie unterstreichen: In keinem Sektor der Pharmaindustrie ist die Vorreiterrolle Europas ausgeprägter als in diesem.

Europäische Standorte für Impfstoffforschung und -produktion

Unternehmen betreiben Produktionsstätten und Forschungslabors in zahlreichen europäischen Ländern (vgl. Karte), darunter auch in Deutschland.

Die Karte (Stand September 2019) können Sie auch als pdf herunterladen.

In Deutschland werden insbesondere Impfstoffe gegen Grippe, Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME), Diphtherie, Keuchhusten und Tollwut produziert, zudem Adjuvantien für die Impfstoffproduktion weltweit. Eine Anlage zur Produktion eines Ebola-Impfstoffs, dessen Zulassung beantragt ist, steht bereit. Eine weitere Anlage zur Produktion eines derzeit noch in Entwicklung befindlichen Dengue-Impfstoffs ist im Bau. Zudem gibt es Produktionsanlagen für ebenfalls noch in Entwicklung befindliche Impfstoffe auf RNA-Basis.