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29. Juli 2005 Tiefstand bei den Arzneimittelpreisen

Die Schere zwischen den Arzneimittelpreisen und den allgemeinen Verbraucherpreisen öffnet sich immer weiter. Während die Preise des gesamten privaten Verbrauchs seit Januar 2002 um 5 Prozent gestiegen sind, sind die Arzneimittelpreise um knapp 4 Prozent gefallen. Dies geht aus den Daten des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen hervor, das für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) das Preisniveau derjenigen Medikamente berechnet, die GKV-Patienten verordnet werden.

Mit dem Inkrafttreten von Festbeträgen für patentgeschützte Innovationen ab 2005 und dem Zwangsrabatt von 6 Prozent auf neue Arzneimittel ohne Festbetrag werden die forschenden Arzneimittelhersteller besonders stark belastet.