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Arzneimittel „Made in Germany“ weltweit an der Spitze

Deutschlands Medikamentenproduktion ist mit die beste der Welt. Der Standort zeichnet sich vor allem durch seine jahrelang gewachsene Expertise aus. Wesentliche Qualitätsmerkmale sind die gut ausgebildeten Fachkräfte, die exzellente technische Ausstattung und die Nähe zu anderen Branchen.

Eine Mitarbeiterin in der Pharmaproduktion bedient einen Monitor zur Steuerung einer Produktionsanlage

Große Produktionsexpertise in Deutschland

Arzneimittel sind hoch komplexe Produkte. Ihre Herstellung erfordert ein umfassendes Wissen sowie Anlagen, die auf dem aktuellsten technischen Stand sind. Diese über viele Jahre gewachsene Kombination aus fachlicher und technischer Expertise finden forschende Pharma- und Biotechunternehmen in Deutschland. Gerade für anspruchsvolle Pharmaproduktion wird der Standort deshalb von vielen Unternehmen geschätzt.

Auch die räumliche Nähe zu anderen Branchen, beispielsweise zum Maschinenbau ist ein wesentlicher Standortvorteil, der nicht zu unterschätzen ist. Fällt nämlich mal eine Maschine aus, ist der Techniker mit dem Ersatzteil schnell und ohne Zollformalitäten zur Stelle.

Pharmaproduktion in Deutschland lebt von Spezialisierung

Der Wert der Produktion pharmazeutischer Erzeugnisse der vfa-Unternehmen im Jahr 2018 betrug 15,9 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs von 4,5% gegenüber dem Vorjahr. Dabei ist die Produktion anspruchsvoller Wirkstoffe und Arzneimittel in Deutschland hoch spezialisiert. Das zeigt sich daran, dass rund 9% des Produktionswertes auf die Herstellung von Wirkstoffen entfallen, aber rund 88% auf die Herstellung von Arzneimitteln und Impfstoffen.

Hohe Expertise dank qualifizierter Beschäftigter

Die fachliche Expertise in der Pharmaproduktion basiert auf gut ausgebildeten Pharmazeuten, Ingenieuren für Verfahrenstechnik, Chemikanten und Pharmatechnikern. Mit der Digitalisierung wächst außerdem der Bedarf an Spezialisten, die die digitale Pharmaproduktion konzipieren, überwachen und die Daten auswerten.

Insgesamt beschäftigten die forschenden Pharmaunternehmen laut einer Mitgliedererhebung des vfa im Jahr 2018 ca. 80.000 Mitarbeiter, davon arbeiten rund 30% in der Produktion. Die Klasse des Produktionsstandortes Deutschland zeigt sich im Übrigen auch in der Produktivität pro Beschäftigten der vfa-Unternehmen, die 2018 bei 568.976 Euro und damit deutlich über dem Niveau anderer Branchen lag.

Starke Arzneimittelproduktion trägt zur Versorgungssicherheit bei

In Deutschland werden Medikamente produziert, die zum Beispiel gegen Krebserkrankungen, Rheumatoide Arthritis, Schlaganfall, Diabetes, Hepatitis C, HIV, Grippe und Diphtherie (Impfstoffe) zum Einsatz kommen. Dass so viele anspruchsvolle Arzneimittel in Deutschland hergestellt werden, ist auch ein Beitrag zur Versorgungssicherheit: Denn je höher die Produktionsexpertise vor Ort und je kürzer die Wege von der Fertigung zum Patienten, umso schneller und unkomplizierter ist deren Versorgung in Deutschland.
Pharmazeutische Erzeugnisse „Made in Germany“ sind aber auch weltweit gefragt: Aufgrund der hohen Produktionsexpertise, der Qualität der Produkte und der Liefertreue lag die Exportquote der vfa-Unternehmen 2018 bei rund 47%.

Die Standorte für Produktion und Herstellung der vfa-Mitglieder und ihrer Tochterunternehmen in Deutschland

Standorte für Produktion und Herstellung der vfa-Mitglieder und ihrer Tochterunternehmen

Ein pdf dieser Standortkarte lässt sich hier herunterladen.