Unser Immunsystem ist eine gute Sache. Es schützt uns vor Eindringlingen wie Viren und schädlichen Bakterien, die Krankheiten auslösen. In manchen Fällen aber läuft das Immunsystem Amok – und greift gesunde Zellen im Körper an. Diese sogenannten Autoimmunerkrankungen zu behandeln, bedeutet bislang oft, bei Betroffenen das halbe Immunsystem lahmzulegen. Forscherinnen und Forscher sind aber nun einer neuen Methode auf der Spur, die nur die schädlichen Immunzellen beseitigt: die CAAR-T-Zelltherapie. Was sich dahinter verbirgt, erklärt vfa-Forschungssprecher Dr. Rolf Hömke.