Das Prostatamodell dient der europaweiten Aufklärung über den häufigsten Tumor des Mannes. Seit der Auftaktveranstaltung in Berlin im Jahr 2005 war es auf vielen Männergesundheitstagen zu sehen. Auch 2011 geht die Tour weiter.

(© Takeda)
Prostatakrebs ist der häufigste Tumor des Mannes. Jedes Jahr erkranken in Europa zirka 135.000 Männer daran, in Deutschland über 58.000. Trotz dieser hohen Zahl ist diese Erkrankung oftmals ein Tabuthema. Eine wichtige Aufgabe ist es deshalb, diese Hemmschwelle zu senken und über den Tumor sowie die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu informieren. Aus diesem Grund wurde die weltweit erste und größte begehbare Prostata gebaut, die 2005 ihre Aufklärungstour durch Deutschland und Europa gestartet hat.

Auftakt der Tour war der „Europäische Prostata-Aktionstag 2005“ am 15. September 2005 im SpreeKarree in Berlin, zu dem die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V., die European Association of Urology und der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. eingeladen hatten.

Das begehbare Prostatamodell wurde von einem Ärzteteam entwickelt und ermöglicht die Darstellung komplexer Strukturen im männlichen Körper. Häufige Krankheitsbilder wie Adenom und Karzinom werden sichtbar gemacht und sind darüber hinaus zu ertasten. Das Modell ist 4,80 Meter lang, 3,70 Meter breit und 2,30 Meter hoch und wiegt gut eine halbe Tonne. Der Maßstab beträgt etwa 100:1.


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