Strukturdaten zu Arzneimitteln im Überblick

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Die Arzneimittelindustrie als Wirtschaftsfaktor

Die pharmazeutische Industrie ist auch in der Krise stabil. Grund dafür ist neben der hohen Innovationskraft der forschenden Pharma-Unternehmen der medizinische Bedarf der Gesellschaft. Für die deutsche Volkswirtschaft liefert die Branche mit einer Bruttowertschöpfung von über 100.000 Euro pro Mitarbeiter einen bedeutenden Asset: Kaum eine andere Branche liefert eine so hohe Bruttowertschöpfung. Dabei gilt der Pharma-Sektor als einer der Industriebereiche mit den besten Zukunftsaussichten. Die Produktion pharmazeutischer Erzeugnisse ist in Deutschland auch im Jahr 2008 weiter gestiegen, wobei nach wie vor mehr als die Hälfte der Produkte in den Export geht. Auch im Bereich der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung gibt es – bei leicht rückläufiger Gesamtbeschäftigung – einen weiteren Anstieg. Dies zeigt das hohe Potential Deutschlands als Forschungsstandort. Und die Unternehmen investieren weiter: Mit Investitionen von 1,53 Milliarden Euro in neue Produktions und Forschungsanlagen hat die Branche 2008 einen neuen Spitzenwert erreicht. mehr

Die Arzneimittelindustrie als Innovationsfaktor

Mit 4,52 Milliarden Euro haben die Aufwendungen in Forschung und Entwicklung einen neuen Höchststand erreicht. Mehr als zwölf Millionen Euro investieren die forschenden Pharma-Unternehmen somit jeden Tag in die Entwicklung innovativer Medikamente! Das Resultat kann sich sehen lassen: 31 neue Wirkstoffe wurden letztes Jahr in Deutschland zur Zulassung gebracht. Über 350 Projekte, die Aussicht haben, bis Ende 2011 zur Zulassung zu kommen, befinden sich zurzeit in der Entwicklung. mehr

Die Arzneimittelindustrie im Gesundheitswesen

Die Innovationen der forschenden Pharma-Unternehmen sind mit dafür verantwortlich, dass die Lebenserwartung in Deutschland ständig steigt: Sie liegt aktuell bei über 82 Jahren bei Frauen und 77 Jahren bei Männern. Dies sind vier bzw. fünf Jahre mehr als noch vor 20 Jahren! mehr

Der Arzneimittelmarkt

Trotz aller Anstrengungen der forschenden Pharma-Unternehmen kommen in Deutschland immer weniger Innovationen bei den Patienten an: Nur noch rund fünf Prozent der Ausgaben entfielen 2006 auf innovative Medikamente, die in den letzten fünf Jahren auf den Markt gekommen sind. Damit ist Deutschland eines der Schlusslichter in Europa. Ein Grund dafür liegt in der Festbetragsregelung, die seit 2005 patentgeschützte Wirkstoffe einbezieht. mehr

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