Die forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland haben 2010 ihr
Engagement zur Forschung und Entwicklung (FuE) neuer Arzneimittel
gehalten. Die FuE-Aufwendungen betrugen rund 5,2 Milliarden Euro, das
sind über 14 Millionen Euro pro Tag. Mit 13,4 Prozent wurde ein geringfügig
niedrigerer Anteil vom Umsatz in die FuE-Aktivitäten investiert als im
Vorjahr.
Obwohl auf pharmazeutische Produkte insgesamt nur 2,4 Prozent des
Umsatzes der deutschen Industrie entfallen, haben die forschenden Pharma-
Unternehmen 2009 mehr als 10 Prozent der FuE-Ausgaben aufgebracht.
Die forschenden Pharma-Unternehmen tragen damit überproportional dazu
bei, dem erklärten Ziel der EU-Staaten, mindestens drei Prozent ihres Bruttosozialprodukts
für Forschung und Entwicklung aufzuwenden, zumindest
näher zu kommen. In Deutschland lag dieser Wert 2009 bei 2,8 Prozent.
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