Europäischer Dachverband EFPIA
27. Juni 2012
Anlässlich des Treffens der europäischen Staats- und Regierungschefs am 28. und 29. Juni in Brüssel hat sich die EFPIA in einem offenen Brief an die Teilnehmer gewandt und ihre Unterstützung für die forschende europäische Pharmaindustrie angemahnt.
In diesen wirtschaftlich bewegenden Zeiten, so die EFPIA, sei es Gebot der Stunde eine innovative, zukunftsorientierte Industrie zu fördern. Ansonsten drohe eine Abwanderung in Regionen wie die USA oder Asien, wo die Industrie bessere Rahmenbedingungen vorfinden würde. Von der Politik erwarte man gesetzgeberische Maßnahmen, die faire Preise für die Innovationen der Branche gewährleisten.
Die Industrie, so der Brief weiter, leiste in der gegenwärtigen Finanzkrise einen solidarischen Beitrag, in dem durch freiwillige Preissenkungen seitens der Unternehmen in wirtschaftlich angeschlagenen Ländern bereits 8 Milliarden Euro eingespart werden konnten. Dies dürfe aber nicht dazu führen, dass andere Länder diese Preissenkungen in ihr Land transferierten und der Industrie dadurch weitere Milliarden an Erlösen verloren gingen.
Den von EFPIA-Präsident Sir Andrew Witty unterzeichneten Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel finden Sie als PDF-Download hier.