Tuberkulose, Malaria und tropische Armutskrankheiten bedrohen die Gesundheit eines wesentlichen Teils der Menschheit. Aber sie lassen sich bekämpfen! Öffentlich-private Produktentwicklungsgesellschaften sind dabei besser als jede andere Forschungsförderung geeignet, für neue therapeutische Medikamente und Impfstoffe zu sorgen. weiter lesen
Ordnungspolitisches Statement
GKV-Finanzentwicklung stellt erhöhten Zwangsrabatt infrage
Im August 2010 wollte das Bundesgesundheitsministerium mithilfe eines erhöhten Zwangsrabatts in Kombination mit einem Preismoratorium dem prognostizierten GKV-Finanzierungsdefizit von 11 Mrd. Euro entgegensteuern. Laut aktueller Prognose des GKV-Schätzerkreises ergibt sich in diesem Jahr stattdessen ein satter Überschuss. Damit ist der erhöhte Zwangsrabatt nicht mehr zu rechtfertigen. weiter lesen
VIDEO: Arzneimittel-Atlas 2011 - Gestaltungsraum für modernes Arzneimittelsystem
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel sind im Jahr 2010 kaum gestiegen. Das zeigt der Arzneimittel-Atlas 2011, den das IGES-Institut im Auftrag des vfa erstellt hat, und dessen Ergebnisse am 8. September in Berlin vorgestellt wurden. Instituts-Chef Professor Häussler sprach angesichts von 0,6 Prozent Mehrausgaben von einer „sensationell niedrigen“ Steigerungsrate. Größter Ausgabentreiber war erneut der Mehrverbrauch von Arzneimitteln. weiter lesen
Arzneimittelfälschungen
securPharm – der deutsche Schutzschild gegen gefälschte Arzneimittel
Gefälschte Arzneimittel sind weltweit ein wachsendes Risiko. Um diese weiterhin aus dem legalen Vertrieb in Deutschland herauszuhalten, engagieren sich nun die Arzneimittelhersteller, die Pharmagroßhändler und die Apotheker in Deutschland gemeinsam für eine bessere Fälschungsabwehr. weiter lesen
Seit dem 1. August 2010 zahlen Pharmaunternehmen für verschreibungspflichtige Medikamente, die keiner Festbetragsgruppe zugeordnet werden können, einen erhöhten Herstellerabschlag von 16 Prozent. Gleichzeitig verhängte der Gesetzgeber ein Preismoratorium. Mithilfe dieser Instrumente sollte das vor einem Jahr prognostizierte Milliardenloch in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gestopft werden. Doch der Beitrag zur langfristig verlässlichen Finanzierung des Gesundheitssystems, den solch dirigistische Eingriffe leisten sollen, ist gering und kann zudem mehr schaden als nützen. weiter lesen
Die Umsätze im deutschen Apothekenmarkt sind 2010 wie im Vorjahr leicht gestiegen. Der Umsatz betrug 25,6 Milliarden Euro, also 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Tatsächlich liegt der Netto-Umsatz wegen der genannten Abzüge jedoch deutlich niedriger. Die Rabatte, im Vorjahr noch bei 1,8 Milliarden Euro, stiegen 2010 auf 2,7 Milliarden Euro und werden 2011 voraussichtlich um eine weitere Milliarde steigen. Unter Berücksichtigung der Rabatte blieb der Umsatz 2010 gegenüber dem Vorjahr unverändert. weiter lesen
Malaria gehört weltweit immer noch zu den größten Gesundheitsproblemen und ist auch ein wichtiger Armutsfaktor. Die WHO, Hersteller von Medikamenten, öffentlich-private Organisationen zur Produktentwicklung, Hilfsorganisationen und akademische Forschungseinrichtungen arbeiten mit Erfolg daran, die Zahl der Toten und Erkrankten zu senken. weiter lesen
Arzneimittelkosten
GKV-Ausgaben: 4 von 100 Cent für patentgeschützte Innovationen
Die Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung betrugen 2010 180,7 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Arzneimittel beliefen sich auf 32,0 Milliarden Euro. Davon entfallen 14,7 Milliarden Euro auf Apotheken, Großhandel und Steuern, weitere 10,6 Milliarden Euro auf die Hersteller von Generika und Alt-Originalen und 6,7 Milliarden Euro auf die Hersteller von patentgeschützten Arzneimitteln. Von 1 Euro Ausgaben der Kassen gehen damit gerade einmal 4 Cent an die Hersteller patentgeschützter Innovationen. weiter lesen
Zahlen und Fakten
Versorgung von Entwicklungsländern mit HIV-Medikamenten
Alle Originalanbieter von HIV-Medikamenten haben sich mit Blick auf die weltweite AIDS-Epidemie bereit gefunden, ärmere Länder zu Sonderkonditionen zu beliefern. Zudem geben sie freiwillig Lizenzen an Generika-Firmen zur Nachproduktion ihrer Präparate oder verzichten auf die Verfolgung von Patentrechten gegenüber Generika-Unternehmen, solange diese ihre Lieferungen auf bestimmte ärmere Länder beschränken und bestimmte Qualitätsstandards einhalten. weiter lesen