Pressemitteilung 055/2009
Montag 07.12.2009
Der beste Schutz vor Fälschungen: Medikamente aus sicherer Quelle
Berlin (vfa). "Die Apotheken vor Ort wie auch die anerkannten Versandapotheken sind sichere Bezugsquellen für Medikamente. Deshalb sollte man dort und nur dort Medikamente kaufen! Wer hingegen Arzneimittel bei illegalen Quellen im Internet bestellt, riskiert, mit Fälschungen beliefert zu werden, wie sie von den Zollbehörden in immer größerem Umfang aufgegriffen werden." Das sagte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen, heute angesichts der neuesten Berichte der EU-Kommission über vom Zoll aufgegriffene gefälschte Medikamente.
"Der vfa begrüßt das Engagement der europäischen Kommission, die Abwehr gegen das Eindringen gefälschter Medikamente in die regulären Vertriebskanäle weiter zu verstärken. So will die Kommission Packungen durch individuelle Codierung sichern", so Yzer weiter. "Hier kann die Kommission auf die Unterstützung der forschenden Pharma-Unternehmen zählen." Der europäische Pharmaverband EFPIA erprobt derzeit in Schweden zusammen mit Großhändlern und Apotheken ein System zur Fälschungsabwehr. Dabei wird jede Medikamentenpackung mit einem Data-Matrix-Code bedruckt, wie sie beispielsweise schon bei Bahn- und Flugtickets üblich sind. Dieser Code enthält eine individuelle Packungsnummer, die in einer Datenbank hinterlegt ist. Der Apotheker kann mit einem Scanner die Echtheit der Packung prüfen, ehe er diese einem Patienten übergibt.
"Wenn sich diese Technik zur Sicherung des Arzneimittelvertriebs bewährt, sollte sie zügig europaweit für alle verschreibungspflichtigen Medikamente eingeführt werden", so Yzer abschließend.
Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 50 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk
Wenn Sie weitere Informationen wünschen:"Der vfa begrüßt das Engagement der europäischen Kommission, die Abwehr gegen das Eindringen gefälschter Medikamente in die regulären Vertriebskanäle weiter zu verstärken. So will die Kommission Packungen durch individuelle Codierung sichern", so Yzer weiter. "Hier kann die Kommission auf die Unterstützung der forschenden Pharma-Unternehmen zählen." Der europäische Pharmaverband EFPIA erprobt derzeit in Schweden zusammen mit Großhändlern und Apotheken ein System zur Fälschungsabwehr. Dabei wird jede Medikamentenpackung mit einem Data-Matrix-Code bedruckt, wie sie beispielsweise schon bei Bahn- und Flugtickets üblich sind. Dieser Code enthält eine individuelle Packungsnummer, die in einer Datenbank hinterlegt ist. Der Apotheker kann mit einem Scanner die Echtheit der Packung prüfen, ehe er diese einem Patienten übergibt.
"Wenn sich diese Technik zur Sicherung des Arzneimittelvertriebs bewährt, sollte sie zügig europaweit für alle verschreibungspflichtigen Medikamente eingeführt werden", so Yzer abschließend.
Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 50 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk
Pressesprecher:
Dr. Jochen Stemmler
Tel.: (030) 20604-203
Fax: (030) 20604-209
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