Berlin (VFA). "Deutschland macht große Fortschritte, als Forschungsstandort international wieder ganz nach vorne zu rücken. Die zahlreichen Förderprogramme und die Exzellenzinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung haben daran wesentlichen Anteil. Wie der Bundesbericht Forschung und Innovation 2008 ausweist, ist insbesondere die gesamte forschende Industrie hier der Motor, denn 2006 steuerte sie rund 70 Prozent der deutschen Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei." So kommentierte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), den heute in Berlin vom Bundeskabinett beschlossenen Bundesbericht Forschung und Innovation 2008.

Fast 10 Prozent der industriellen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wurden 2006 allein von den forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland getätigt. "2007 haben sie ihre Aufwendungen sogar noch weiter auf insgesamt 4,52 Milliarden Euro aufgestockt", so Yzer weiter, "das sind mehr als 12 Millionen Euro täglich!" (Grafik dazu unter http://www.vfa.de/att-pm-080521)

"Wir hoffen, dass die Bundesregierung ihre Hightech-Strategie mit der Ausrichtung an Leitmärkten konsequent fortsetzt", kommentierte Yzer weiter. "Sinnvoll ist das allerdings nur, wenn die Regierung nicht parallel durch andere Maßnahmen genau diese Leitmärkte behindert. So muss dringend die extreme Regelungsdichte des Gesundheitsmarkts entschärft werden, damit dieser nicht seinen Leitmarktcharakter verliert und die Hightech-Strategie hier ohne positive Wirkungen für die deutsche Volkswirtschaft bleibt."

Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) ist der Wirtschaftsverband der forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des VFA repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 95.000 Mitarbeiter. 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des VFA - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk