Das war 2005, kurz vor Weihnachten. Ich hatte Knoten unter meiner Achsel getastet und bin zu meiner Gynäkologin gegangen, weil ich zunächst an Brustkrebs dachte. Der Verdacht war unbegründet, deshalb hat sie mich an meinen Hausarzt verwiesen. Nach verschiedenen Untersuchungen stand die Diagnose Non-Hodgkin-Lymphom fest, eine bösartige Form von Lymphdrüsenkrebs. Das war ein Schock für mich. Ich habe mich gefragt, warum gerade ich? Und das schon im fortgeschrittenen Stadium. Das hat mich überrascht. Ich hatte vorher überhaupt keine Beschwerden.