Arzneimittelspenden für Haiti
Am 12. Januar erschütterte ein verheerendes Erdbeben den Karibikstaat, forderte mindestens 150.000 Tote und zerstörte dichtbesiedelte Landesteile rund um die Hauptstadt Port-au-Prince sowie die gesamte Infrastruktur in den betroffenen Gebieten. Um die Versorgung der verzweifelten und notleidenden Überlebenden mithilfe von Medikamenten zu unterstützen, haben mehrere forschende Pharma-Unternehmen Arzneimittelspenden auf den Weg gebracht.

© dpa
Für Organisation, Transport, Lagerung und Verteilung der Hilfslieferungen sorgt das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor. Die gesamte Aktion erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Bundesgesundheitsministerium, action medior und dem vfa, der den Kontakt zwischen den beiden anderen Partnern hergestellt hat. Neben dieser Spendenaktion gibt es noch weitere, z.B. im englischsprachigen Ausland, an denen sich forschende Pharma-Unternehmen beteiligen, die ihren Hauptsitz in Großbritannien oder den USA haben.
Bis Ende vergangener Woche sind in diesem Rahmen Arzneimittelspenden im Wert von etwa einer Million Euro von der pharmazeutischen Industrie zusammengekommen, ein Großteil davon durch Spenden forschender Pharma-Unternehmen. Dazu zählen zum Teil auch selbstbestimmte Spendensummen von Mitarbeitern von Arzneimittelherstellern, die diese von ihrem Gehalt haben abziehen lassen. Teilweise wurden sogar Medikamenten-Mengen bereitgestellt, die weit über dem tatsächlich Benötigten lagen.

Eine MD-11 der Lufthansa Cargo wird auf dem Frankfurter Flughafen mit Hilfsgütern beladen (© dpa)In einer ersten Lieferung gingen insgesamt 13 Tonnen Medikamente in das Erdbebengebiet, mit deren Hilfe etwa 130.000 Menschen medizinisch versorgt werden können. Dabei handelt es sich vor allem um Schmerzmittel, Antibiotika, Einmalspritzen, Infusionen und Verbandsstoffe. In den darauf folgenden Wochen stellte action medeor eine zweite Lieferung von Medikamenten zusammen, deren Verwendung bereits sichergestellt ist und vor Ort über Ärzteteams von „Humedica“ abgewickelt werden wird. Die Hilfsgüter sollten vergangene Woche nach Haiti geflogen werden.
Gesundheitsminister Philipp Rösler bedankte sich bei der Gesundheitswirtschaft: "Schnelle und gut koordinierte Hilfe ist jetzt notwendig", so der Minister.
Stand: 08.02.2010

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Für Organisation, Transport, Lagerung und Verteilung der Hilfslieferungen sorgt das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor. Die gesamte Aktion erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Bundesgesundheitsministerium, action medior und dem vfa, der den Kontakt zwischen den beiden anderen Partnern hergestellt hat. Neben dieser Spendenaktion gibt es noch weitere, z.B. im englischsprachigen Ausland, an denen sich forschende Pharma-Unternehmen beteiligen, die ihren Hauptsitz in Großbritannien oder den USA haben.
Bis Ende vergangener Woche sind in diesem Rahmen Arzneimittelspenden im Wert von etwa einer Million Euro von der pharmazeutischen Industrie zusammengekommen, ein Großteil davon durch Spenden forschender Pharma-Unternehmen. Dazu zählen zum Teil auch selbstbestimmte Spendensummen von Mitarbeitern von Arzneimittelherstellern, die diese von ihrem Gehalt haben abziehen lassen. Teilweise wurden sogar Medikamenten-Mengen bereitgestellt, die weit über dem tatsächlich Benötigten lagen.

Eine MD-11 der Lufthansa Cargo wird auf dem Frankfurter Flughafen mit Hilfsgütern beladen (© dpa)
Gesundheitsminister Philipp Rösler bedankte sich bei der Gesundheitswirtschaft: "Schnelle und gut koordinierte Hilfe ist jetzt notwendig", so der Minister.
Die Spendenaktion ist für die Versorgung der haitianischen Bevölkerung weiterhin dringend auf Hilfe angewiesen:
Spendenkonto 9993
Stichwort „Haiti“
Bankleitzahl 320 500 00
Sparkasse Krefeld
www.medeor.org/Spenden
Spendenkonto 9993
Stichwort „Haiti“
Bankleitzahl 320 500 00
Sparkasse Krefeld
www.medeor.org/Spenden
Stand: 08.02.2010
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