Aktuelle Themen

Finanzierung des Gesundheitssystems: vfa präsentiert Reformmodell


©  vfa / M. Joppen
In Vorbereitung der Ausarbeitung eines Konzeptes zur Neuordnung der Finanzierung des Gesundheitssystems bat Gesundheitsminister Rösler Vertreter der gesetzlichen Kassen sowie der Pharmaindustrie kürzlich zu Gesprächen in sein Ministerium. Die forschenden Pharmaunternehmen präsentierten dem FDP-Politiker ein Reformmodell, das unter anderem auf Direktverträge zwischen Herstellern und Kassen setzt. mehr

Steuerliche Forschungsförderung sinnvoll und notwendig


Die Regierungsparteien CDU, CSU und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag den Einstieg in die steuerliche Forschungsförderung vereinbart. Ein Kurzgutachten der Forschungsstelle „Pharmastandort Deutschland“ am Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, dass dies nicht nur theoretisch gut begründet, sondern auch unter wettbewerbspolitischen Gesichtspunkten dringend geboten ist. mehr

Arzneimittelspenden für Haiti

Ein Frachtflugzeug der Lufthansa wird mit Hilfsgütern für die Überlebenden der Erdbebenkatastrophe auf Haiti beladen.
Eine MD-11 der Lufthansa Cargo wird auf dem Frankfurter Flughafen mit Hilfsgütern beladen (© dpa)
Am 12. Januar erschütterte ein verheerendes Erdbeben den Karibikstaat, forderte mindestens 150.000 Tote und zerstörte dichtbesiedelte Landesteile rund um die Hauptstadt Port-au-Prince sowie die gesamte Infrastruktur in den betroffenen Gebieten. Um die Versorgung der verzweifelten und notleidenden Überlebenden mithilfe von Medikamenten zu unterstützen, haben mehrere forschende Pharma-Unternehmen Arzneimittelspenden auf den Weg gebracht. mehr

Zwei Drittel der Deutschen: „Gesundheitsreform nützt mir!“

Menschen im Krankenhaus
Das Umfrageinstitut TNS EMNID hat im Auftrag des vfa die Bevölkerung nach ihrer Meinung zur Gesundheitspolitik gefragt. Die Ergebnisse wurden am Dienstag in Berlin vorgestellt. mehr

Exportmotor Pharma


Verladung von Medikamenten auf dem Flughafen Köln/Bonn (©  Bayer Schering Pharma AG)
Die Pharmabranche erweist sich auch im Export als Stabilitätsanker in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Das belegt eine Studie der Prognos AG, die der vfa in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse nun in Berlin vorgestellt wurden. mehr

Gesundheitswirtschaft für Wachstum und Beschäftigung


©  dpa
Die künftige Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, das Gesundheitssystem stärker wettbewerblich auszurichten und strebt an, die Finanzierungsseite neu zu ordnen. Die Regierungspartner betrachten Gesundheitswirtschaft und pharmazeutische Industrie als Träger von Wachstum und Beschäftigung und bekennen sich dazu, dass Patientinnen und Patienten an Innovationen und medizinischem Fortschritt teilhaben sollen. mehr

Kirchen und Pharmaindustrie verlangen mehr deutsches Engagement für die Gesundheit in Entwicklungsländern


(©  Pfizer)
Für vermehrte Anstrengungen zur Verbesserung der Gesundheitssituation in Entwicklungsländern plädieren die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) und der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen vfa. In einer gemeinsam vorgestellten Stellungnahme fordern sie Regierung und Parlament auf, die bisherige Hilfe auszuweiten und wirksamer zu gestalten. Dabei setzen sie auf einen Neubeginn nach der Bundestagswahl. mehr

Beispielhaftes Access and Benefit Sharing ermöglicht Durchbruch in Malariatherapie

malaria-kickmalaria_175
© dpa
Weltweit erkranken bis zu 500 Millionen Menschen an Malaria. In Afrika sterben jede Minute zwei Kinder an dieser Erkrankung. Die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Länder sind katastrophal. Die WHO will die malariabedingten Todesfälle bis 2010 halbieren und setzt dabei auf Kooperationen mit forschenden Pharmaunternehmen und nichtkommerziellen Organisationen. mehr

Bürger erwarten weitere Reformen


(©  picture alliance)
Die forschenden Pharma-Unternehmen haben Emnid mit einer repräsentativen Umfrage zum Meinungsbild zur Gesundheitspolitik in Deutschland beauftragt. Vier von fünf Befragten rechnen damit, dass der Gesundheitsfonds nachgebessert werden wird. mehr

Die Gesundheitsreform – das ändert sich 2009


©  dpa
Am 1. April 2007 traten bereits erste Teile, der von der großen Koalition beschlossenen Gesundheitsreform in Kraft. Zum 1. Januar 2009 ergeben sich nun weitere tiefgreifende Veränderungen für alle Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkassen. mehr

Ärzte sehen Therapiefreiheit in Gefahr

Ärzteprotest
(© dpa picture alliance)
Fast drei Viertel der niedergelassenen Ärzte in Deutschland sind der Meinung, dass die Therapiefreiheit in Deutschland nicht mehr gewährleistet ist. Vor allem der Kostendruck aufgrund der Budgetierung von Leistungen, Ausgabenbeschränkungen und der negative Einfluss von Regressandrohungen sind Gründe dafür, dass Mediziner in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werden. Dies sind Ergebnisse der Befragung von 800 Ärzten, die im Auftrag des VFA und des NAV-Virchow-Bunds durchgeführt wurde. mehr

Forschende Arzneimittelhersteller versorgen mehr als 800.000 Aidspatienten in Entwicklungsländern


Krankenschwester in Uganda
(Foto: © Boehringer Ingelheim)
Mittlerweile erhalten weltweit mehr als 800.000 HIV/Aids-Patienten ihre Medikamente durch Projekte der Accelerating Access Initiative (AAI). Das von den forschenden Arzneimittelherstellern unterstützte Projekt ermöglicht die Versorgung mit Originalpräparaten zum Selbstkostenpreis. Die Zahl der so behandelten Patienten konnte in den vergangenen fünf Jahren vervierfacht werden - und wächst weiter unvermindert an. mehr

Gemeinsam für Gesundheit und Entwicklung


Ein Mädchen leidet an einem Malaria-Schub (© GlaxoSmithKline)
Ist von Krankheiten der Entwicklungsländer die Rede, dann meist von Malaria, Tuberkulose und AIDS. Doch zu den vorrangigen Todesursachen in den Entwicklungsländern gehören auch Durchfall, Lungenentzündung und viele hierzulande wenig bekannte Armutskrankheiten. Dazu kommen noch etliche nichtinfektiöse Erkrankungen, an die man vor allem bei Industrieländern denkt, die aber auch die Bewohner von Entwicklungsländern keineswegs verschonen. mehr

IQWiG-Methodenentwurf: Stellungnahmen im Überblick

Seit über vier Monaten liegen dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Stellungnahmen zu seinem Methodenentwurf der Kosten-Nutzen-Bewertung für Arzneimittel vor. Eine Veröffentlichung dieser Stellungnahmen durch das IQWiG blieb bislang aus.
Der VFA hat sich entschlossen, an dieser Stelle eine Plattform einzurichten, auf der eine Auswahl der Stellungnahmen von Industrie, Verbänden, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Instituten sowie Einzelpersonen zum IQWiG-Methodenentwurf der Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln zu finden ist. mehr

Pharmaindustrie fordert Standortinitiative

Was haben zweieinhalb Jahre große Koalition dem Pharmastandort Deutschland gebracht? Um diese Frage zu klären, hat der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) Prof. Dr. Thomas Straubhaar vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) beauftragt, die Politik der Großen Koalition mit Blick auf den Pharmastandort in einer Studie zu untersuchen. mehr

Vierzehn Verbände fordern von Bundesregierung Neustart in der Gesundheitspolitik


"Berliner Erklärung": gemeinsamer Text von 14 Verbänden
Mit ihrem Kurs in Richtung Staatsmedizin werde die Große Koalition kein Problem der Gesundheitspolitik lösen - aber viele neue schaffen. Es drohten Zuteilungsmedizin, Versorgungsengpässe, Innovationshürden und Qualitätseinbrüche. Das ist die Sorge von vierzehn Verbänden der Ärzte, Krankenhäuser, Krankenversicherung, Beamten, freien Berufe und Pharmaindustrie, die sich in einer "Berliner Erklärung" für Vielfalt und Freiheit im Gesundheitswesen zusammengefunden haben. Die Erklärung fordert von der Bundesregierung einen Richtungswechsel und Neuanfang. mehr

Das neue EU-Arzneimittelrecht - und was Patienten davon haben...


Bis heute sind erst 10.000 der 30.000 bekannten Krankheiten adäquat therapierbar - die Patienten warten also auf Innovationen. Gerade bei Erkrankungen wie AIDS oder Krebs ist es entscheidend, neue Arzneimittel möglichst schnell einzuführen. Die EU-Kommission hat deshalb vor vier Jahren mit einer umfangreichen Revision des europäischen Arzneimittelrechts begonnen, um die Zulassungsverfahren zu beschleunigen. Die Arzneimittelsicherheit wird darunter nicht leiden - im Gegenteil: Ein wesentliches Ziel der Kommission bei der Revision war der weitere Ausbau der Arzneimittelsicherheit. So werden neue Datenbanken und elektronische Meldesysteme für Nebenwirkungen eingerichtet. Und Hersteller müssen künftig den Behörden häufiger als bisher Sicherheitsberichte zu jedem Medikament übermitteln. Im Herbst 2005 wird die neue europäische Arzneimittelgesetzgebung in allen Mitgliedsstaaten verbindlich sein. mehr

DIW: 125.000 Jobs in anderen Branchen von Pharmaindustrie abhängig


Wichtiger Zulieferer für Pharma:
Chemische Industrie
Foto: © BASF
Neben den 117.000 Beschäftigten der Pharmaindustrie leben in Deutschland weitere 125.000 Erwerbstätige anderer Branchen von der Nachfrage der Arzneimittelhersteller nach Investitionsgütern und anderen Zulieferungen. Insgesamt sind damit 242.000 deutsche Arbeitsplätze direkt von der Arzneimittelbranche abhängig. Die durch die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln ausgelöste Beschäftigung ist damit doppelt so groß wie die Zahl der Beschäftigten in der pharmazeutischen Industrie selbst. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des VFA erstellten Studie. mehr

Analogpräparate essentiell für moderne Therapien


Der Wert von Analogpräparaten wird in gesundheitspolitischen Diskussionen kontrovers beurteilt. Diese werden als "Scheininnovationen" diffamiert, deren Preis im Verhältnis zu ihrem therapeutischen Nutzen zu hoch sei. Über ihren tatsächlichen therapeutischen und ökonomischen Nutzen verlautet faktisch dagegen wenig. Aber Tatsache ist: Analogpräparate sind meist das Ergebnis gleichzeitiger Forschung (Parallelforschung). Dies belegt eine aktuelle US-Studie des renommierten Tufts Center for the Study of Drug Development. mehr

Gutachten: Sozialer Ausgleich in Prämienmodell kostenneutral finanzierbar


Professor Volker Ulrich: "Umstellung der Krankenversicherung auf Prämien kostet den Steuerzahler nichts."
Ein Gutachten des Bayreuther Finanzwissenschaftlers Professor Volker Ulrich entkräftet verbreitete Einwände gegen einen wettbewerblichen Systemwechsel in der Krankenversicherung: Es zeigt, dass die Umstellung auf ein solidarisch flankiertes Prämienmodell für den Staat kostenneutral möglich wäre und mithin den Steuerzahler nicht zusätzlich belasten würde. Der Finanzierungsbedarf, der durch eine vollständige Auslagerung des sozialen Ausgleichs aus dem Krankenversicherungs- in das Steuer-Transfer-System entsteht, kann im Wesentlichen durch zwei Maßnahmen gedeckt werden: Die Auszahlung des Arbeitgeberbeitrags an den Versicherten, der dann der Besteuerung unterläge, brächte ein geschätztes Steuermehraufkommen von 16 bis 17 Milliarden Euro und der Abbau heutiger Subventionszahlungen anderer Sozialversicherungsträger an die GKV nochmal ein Einsparvolumen von circa 20 Milliarden Euro. mehr

Patentschutz - Garant für therapeutischen Fortschritt


Der Konsens zwischen Bundesregierung und Opposition zur Gesundheitsreform hat eine Debatte um den Patentschutz für Arzneimittel ausgelöst.

Was ist eigentlich ein Patent? Wem dient es? Warum sind der Pharmaindustrie Patente so wichtig? mehr

Aktuelles vom vfa per RSS Aktuell

Gutachten
Steuerliche Forschungsförderung sinnvoll und notwendig


Zur Gründung von NAMSE:
Forschende Pharma-Unternehmen sind Bündnispartner des neuen Aktionsbündnisses für Menschen mit seltenen Erkrankungen


vfa zu Rösler-Plänen:
Marktwirtschaft durch Planwirtschaft geht nicht!


Ausgaben im Rahmen
Entwicklung des GKV-Arzneimittelmarktes 2009

Publikationen

Ethik-Handbuch Ethisches Verhalten bei der Zusammenarbeit der forschenden Arzneimittelhersteller mit Ärzten, Patientenorganisationen und den anderen Partnern im Gesundheitswesen
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