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Arzneimittelsicherheit


14. September 2009

Besteht bei Arzneimitteln ein BSE-Risiko?

 
"Ich nehme seit vielen Jahren Kapseln gegen meinen Bluthochdruck. Nun bin ich sehr verunsichert, da ich gehört habe, dass diese aus Gelatine bestehen. Besteht bei Arzneimitteln ein BSE-Risiko?"

Sowohl das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) haben wiederholt erklärt, dass hier frühzeitig alle erforderlichen Maßnahmen getroffen wurden, um die Gefahr einer Übertragung des Erregers der Rinderseuche BSE durch Arzneimittel auf den Menschen weitestgehend auszuschließen, und das für Lebensmittel und Tierarzneimittel zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung stuft sowohl Gelatine als auch Fette, die für die Lebensmittelherstellung verwendet werden, als sicher ein.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die forschenden Arzneimittelhersteller bereits seit vielen Jahren höchste Sicherheitsanforderungen an die Produktion von Arzneimitteln stellen, um das Risiko einer BSE-Infektion bei der Anwendung von Arzneimitteln auf das geringstmögliche Maß zu reduzieren. Bisher ist in Deutschland noch niemand an der vermutlich durch den BSE-Erreger verursachten Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit erkrankt, und im Vereinigten Königreich geht die Zahl der neu erkrankten Patienten zurück.

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