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Waltraud-Sarina Köhling: Asthma



Meine Medikamente geben mir Sicherheit.

Frau Köhling, wie und wann haben Sie denn festgestellt, das Sie unter Asthma leiden?

Das war vor 20 Jahren. Es fing damit an, dass ich mich beim Sport nicht mehr richtig anstrengen konnte. Ich hatte beispielsweise beim Fahrradfahren Atemnot. Auch das Treppensteigen fiel mir nach und nach immer schwerer. Nach vielen Untersuchungen erhielt ich die Diagnose Asthma. Bereits mein Großvater litt darunter.

Konnten Sie etwas gegen Ihre Beschwerden tun?

Mein Begleiter war jahrelang ein Inhalator, mit dem ich zweimal am Tag inhalieren musste. Das Gerät war sehr groß und unpraktisch und konnte nur mit Strom betrieben werden. Das hat sich mittlerweile deutlich verbessert. Eine befreundete Apothekerin empfahl mir ein Medikament, ein Spray, das mir mein Arzt dann verschrieben hat. Dieses Medikament nehme ich nun täglich und ich vertrage es sehr gut.

Welche Rolle spielen Medikamente heute in Ihrem Leben?

Ich nehme mein Medikament zweimal täglich. Zusätzlich muss ich aber immer ein weiteres Spray in der Tasche haben. Im Notfall rettet es mir das Leben.

Ist so ein Notfall schon einmal eingetreten?

Die Anfälle sind dank der guten Medikamente in den letzten Jahren deutlich seltener geworden. Den letzten Anfall hatte ich vor eineinhalb Jahren. Ich war erkältet und spürte, dass meine Lunge allmählich enger wurde. Ich musste schließlich das Notfall-Spray nehmen und bin ins Krankenhaus gefahren.

Schränkt die Krankheit Sie denn heute im Alltag sehr ein?

Meine Lebensqualität hat sich durch die Medikamente entscheidend verbessert. Ich kann wieder Sport treiben. Das ist sehr wichtig für mich, denn ich spiele oft Tennis und fahre leidenschaftlich gern Ski. Auch die Angst vor erneuten Anfällen habe ich im Griff. Meine Medikamente geben mir Sicherheit.

Was hat Sie dazu bewegt, bei der Kampagne „Forschung ist die beste Medizin.“ mitzumachen?

Schweres Asthma ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Doch dank der Erforschung neuer Medikamente können Patienten heute ein weitgehend beschwerdefreies und normales Leben führen. Durch moderne Medikamente hat sich meine Lebensqualität entschieden verbessert. Nun kann dadurch meinen Sport und meine Hobbys wieder unbeschwert ausüben, ohne meine Krankheit zu spüren.

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