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14. Mai 2010

Patienten aus "Forschung ist die beste Medizin"

Patienten aus "Forschung ist die beste Medizin"


Jens-Rainer Schukat - Lymphdrüsenkrebs

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Im Frühjahr 2003 bekam ich plötzlich Schmerzen auf der linken Seite unter den Rippen. Zunächst dachte ich noch an eine Sportverletzung, immerhin spielte ich damals Bundesliga-Football. Doch die Ärzte konnten nichts erkennen. Erst als die Schmerzen nach drei Monaten immer stärker wurden, machte man eine Computer-Tomographie. Die Ärzte stellten fest, dass meine gesamte Milz bereits vom Krebs umschlossen war und sich auch schon Metastasen an der Wirbelsäule gebildet hatten. Meine Überlebenschance lag zu diesem Zeitpunkt wohl bei höchstens 20 Prozent.

Christian Habenicht - Multiple Sklerose

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Die Diagnose kam vor sechs Jahren. Ich wachte eines morgens auf und war auf einem Auge fast blind. Ich ging zunächst zum Augenarzt, doch der konnte keinerlei Störung feststellen und schickte mich zum Neurologen. Dort stellte man dann fest, dass ich an MS leide.

Waltraud-Sarina Köhling - Asthma

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Das war vor 20 Jahren. Es fing damit an, dass ich mich beim Sport nicht mehr richtig anstrengen konnte. Ich hatte beispielsweise beim Fahrradfahren Atemnot. Auch das Treppensteigen fiel mir nach und nach immer schwerer. Nach vielen Untersuchungen erhielt ich die Diagnose Asthma. Bereits mein Großvater litt darunter.

Sandra Kösser - Mukoviszidose

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Meine Mutter bemerkte bald nach meiner Geburt, dass etwas mit mir nicht stimmte. Als dann ein so genannter „Schweißtest“ gemacht wurde, stand die Diagnose fest: Mukoviszidose. Da war ich drei Monate alt. Die Ärzte sagten damals: „Wenn ihre Tochter 12 Jahre alt wird, dann ist das schon alt.“ Das war für meine Eltern natürlich ganz schrecklich.

Rainer Jambor - Prostatakrebs

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Das war im Jahr 2000. Bei einer Vorsorgeuntersuchung wurde bei mir ein erhöhter PSA-Wert festgestellt. PSA ist ein Eiweißstoff, den die Prostata produziert. Ist dieser Wert erhöht, muss er weiter beobachtet werden, da dies auf Prostatakrebs hindeuten kann. Ein Jahr später war mein Wert bereits doppelt so hoch. Nach weiteren Untersuchungen wurde ein bösartiges Karzinom festgestellt.

Anton Liebermann - Spenderherz

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1981 erlitt ich einen Kreislaufzusammenbruch. Dieser war vermutlich nervlich bedingt und führte zur Bewusstlosigkeit. Nach ein paar Monaten bin ich erneut zusammengrbochen. Mein Herz war zu dieser Zeit bereits auf die doppelte Größe eines normalen Herzens angewachsen. Die Ärzte diagnostizierten mir eine „fortgeschrittene dilative Kardiomyopathie“. Das bedeutet, dass mein Herzmuskel bereits irreparabel geschädigt war und die Leistung des Herzens täglich abnahm.

Holger Woizick - Niereninsuffizienz

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Begonnen hat alles vor über 20 Jahren. Ich war 19 Jahre alt und Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr. Bei einer anstrengenden Wehrübung musste ich extreme Temperaturunterschiede aushalten. Draußen waren es Minus 13 Grad Celsius. Dabei zog ich mir eine Blasenentzündung zu, die nicht richtig behandelt wurde. Später, als die Schmerzen stärker wurden, glaubte der Stabsarzt, dass ich simuliere. Er verschrieb mir dann letztendlich Antibiotika. Zu diesem Zeitpunkt waren meine Nieren jedoch schon stark geschädigt. Nach der Diagnose der terminalen Niereninsuffizienz, also einer unheilbaren Nierenerkrankung, wurde ich nachträglich ausgemustert.

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