"Ich wurde pflegebedürftig, verlor meinen Lebensmut. Dank einer Operation und wirksamer Medikamente habe ich eine nicht mehr für möglich gehaltene Lebensqualität wiedererlangt."
Jahrelang hatte ich Schmerzen im Unterleib. Mein Urologe hat dann meine Prostata abgetastet und meinen PSA-Wert gemessen. Dieser Wert kann ein Indikator für Prostatakrebs sein. Allerdings konnte er nie etwas feststellen.
Dann begann der PSA-Wert zu steigen. Eine Biopsie brachte 2002 dann die traurige Gewissheit: Es ist Prostatakrebs. Zum Glück war der Krebs im Frühstadium und hatte noch nicht gestreut.
Das war 1987, da war ich grade mal 33 Jahre alt – eigentlich viel zu jung für eine Parkinson-Diagnose. Das war auch die erste Reaktion meines Neurologen – er glaubte nicht daran, als ich mit meinen Symptomen zu ihm kam. Beim Klavierspielen wurde meine linke Hand langsamer. Ich bekam auch Schwierigkeiten beim Langlauf. Als der Arzt dann aber einen Test mit L-Dopa machte und die Beschwerden weg waren, stand die Diagnose fest: Morbus Parkinson.
Gemerkt habe ich die ersten Anzeichen der Krankheit ab 2000. Ich war plötzlich nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Zunächst wurde dann Asthma diagnostiziert. Tatsächlich handelte es sich aber um COPD, die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Damals wusste ich aber gar nicht, was für eine Krankheit das ist.