Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts drohte ein Konflikt besonderer Art zu eskalieren: „Stoppt das Fällen der Pazifischen Eiben“, verlangten Naturschützer in den USA. Sie fürchteten, diese Eibenart würde ausgerottet, und sahen sich im Recht, ihre Existenz zu verteidigen. Doch die Holzfäller und ihre Auftraggeber fühlten sich ebenso moralisch gerechtfertigt, die Bäume zu fällen. Denn sie sollten nicht für Papier oder Luxusgüter dienen, sondern um Krebspatienten das Leben zu retten. In ihnen fand sich nämlich ein Stoff, auf dem große Hoffnungen ruhten: Paclitaxel.
weiter lesen