Im Brennpunkt: Ausgaben für Arzneimittel

In der Apotheke
Aktuell wird diskutiert, wie sich im Gesundheitswesen Einsparungen erreichen lassen. Erste Pläne aus Politik und Krankenkassen sehen vor, diese Einsparungen in erster Linie bei Medikamenten vorzunehmen. Gesetzgeberische Entscheidungen sollten sich auf Fakten stützen. Hier sind einige Fakten zu Preisen und Ausgaben für Medikamente in Deutschland. mehr

Finanzierung des Gesundheitssystems: vfa präsentiert Reformmodell


©  vfa / M. Joppen
In Vorbereitung der Ausarbeitung eines Konzeptes zur Neuordnung der Finanzierung des Gesundheitssystems bat Gesundheitsminister Rösler Vertreter der gesetzlichen Kassen sowie der Pharmaindustrie kürzlich zu Gesprächen in sein Ministerium. Die forschenden Pharmaunternehmen präsentierten dem FDP-Politiker ein Reformmodell, das unter anderem auf Direktverträge zwischen Herstellern und Kassen setzt. mehr

"Schnellschüsse helfen kranken Menschen nicht"


Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa
© vfa
Bundesgesundheitsminister Rösler hat am 10. März 2010 in der BILD-Zeitung Ideen zu Einsparungen im Arzneimittelbereich formuliert. Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa, warnt davor, mithilfe planwirtschaftlicher Instrumente Geld im deutschen Gesundheitssystem "zu verfeuern". mehr

Optimierte Versorgung spart Milliarden


©  Roche
Der Einsatz innovativer Arzneimittel im Rahmen von mehrdimensionalen Versorgungsverträgen kann dazu beitragen, die Versorgung insbesondere chronisch kranker Patienten nicht nur qualitativ hochwertiger, sondern gleichzeitig auch effizienter zu gestalten. Das Einsparpotential durch mehrdimensionale Versorgungsverträge ist dabei allein in den großen Volkskrankheiten auf etwa 9 Mrd. Euro zu beziffern. mehr

Entwicklung des GKV-Arzneimittelmarktes 2009


©  picturealliance
Der Umsatz mit Fertigarzneimitteln im GKV-Arzneimittelmarkt betrug im vergangenen Jahr 30,9 Mil-liarden Euro und lag damit um 4,5 Prozent über dem Umsatz des Jahres 2008. Die Ausgabenentwicklung 2009 liegt auf Bundesebene im Rahmen der Planung, wie sie in der Rahmenvereinbarung zwischen KBV und GKV-Spitzenverband sowie in den regionalen Arzneimittelvereinbarungen der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassen ausgehandelt worden war. mehr

Steuerliche Forschungsförderung sinnvoll und notwendig


Die Regierungsparteien CDU, CSU und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag den Einstieg in die steuerliche Forschungsförderung vereinbart. Ein Kurzgutachten der Forschungsstelle „Pharmastandort Deutschland“ am Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, dass dies nicht nur theoretisch gut begründet, sondern auch unter wettbewerbspolitischen Gesichtspunkten dringend geboten ist. mehr

Arzneimittelspenden für Haiti

Ein Frachtflugzeug der Lufthansa wird mit Hilfsgütern für die Überlebenden der Erdbebenkatastrophe auf Haiti beladen.
Eine MD-11 der Lufthansa Cargo wird auf dem Frankfurter Flughafen mit Hilfsgütern beladen (© dpa)
Am 12. Januar erschütterte ein verheerendes Erdbeben den Karibikstaat, forderte mindestens 150.000 Tote und zerstörte dichtbesiedelte Landesteile rund um die Hauptstadt Port-au-Prince sowie die gesamte Infrastruktur in den betroffenen Gebieten. Um die Versorgung der verzweifelten und notleidenden Überlebenden mithilfe von Medikamenten zu unterstützen, haben mehrere forschende Pharma-Unternehmen Arzneimittelspenden auf den Weg gebracht. mehr

Zwei Drittel der Deutschen: „Gesundheitsreform nützt mir!“

Menschen im Krankenhaus
Das Umfrageinstitut TNS EMNID hat im Auftrag des vfa die Bevölkerung nach ihrer Meinung zur Gesundheitspolitik gefragt. Die Ergebnisse wurden am Dienstag in Berlin vorgestellt. mehr

Patienten fordern frühere und stärkere Beteiligung

16. vfa-Round-Table für Patientenselbsthilfegruppen am 22. Januar 2010 in Berlin
Zum 16. Mal fand am 22. Januar 2010 in der Katholischen Akademie in Berlin der vfa-Round-Table für Patientenselbsthilfegruppen statt. Mehr als 120 Patientenvertreter aus Bundes- und Landesorganisationen diskutierten die Frage „Gesundheitspolitik in der nächsten Legislaturperiode: Wo bleiben die Patienten?“. mehr

Jahresbilanz 2009: Medinizischer Fortschritt durch 37 Medikamente mit neuen Wirkstoffen


©  vfa / Martin Joppen
Pharmaunternehmen haben im abgelaufenen Jahr 37 Medikamente mit neuen Wirkstoffen auf den Markt gebracht. Das ist die höchste Zahl seit 1997! mehr

Arzneimittelpreise im Dezember 2009 so hoch wie 2007


Bei den Arzneimittelpreisen herrscht weiter Stabilität. Nach Rückgängen bis Mitte 2008 und einer mäßigen Aufwärtsbewegung in den Folgemonaten sind die Preise im Dezember 2009 so hoch wie im Jahresmittel 2007. Von den Herstellern eingeräumte Rabatte sind noch zusätzlich zu berücksichtigen. Dagegen sind die allgemeinen Verbraucherpreise in dieser Zeit um rund 3 Prozent gestiegen. mehr

Wie Sie sich am besten vor gefälschten Arzneimitteln schützen können...


Apotheke um die Ecke: sicherste Bezugsquelle für Medikamente
Die Zahl ist erschreckend, besonders für Patienten: Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind heute 10 Prozent der weltweit gehandelten Medikamente Fälschungen - Tendenz steigend. Die gute Nachricht: Die Arzneimittel-Versorgung in Deutschland zählt zu den sichersten der Welt. Allerdings bestellen immer mehr Menschen Medikamente per Internet - oft bei ausländischen Anbietern. Wie Sie sich am besten vor gefälschten Arzneimitteln schützen können? mehr

Forschende Pharma-Unternehmen in stabiler Verfassung

Pharmaforscher im Labor
Die forschenden Pharma-Unternehmen bleiben eine stabile, exportstarke Branche, die Rekordsummen in Forschung investiert. Die deutliche Mehrheit der vfa-Mitglieder erwartet für das Jahr 2010 konstante oder leicht steigende Umsätze. Das ergab eine Umfrage des Verbandes bei seinen Mitgliedsfirmen. mehr

Virus im Fadenkreuz - Innovative Therapien gegen AIDS

Vermehrung von HIV in CD4-Zellen
Seit um 1996 herum klar wurde, dass eine Kombination mehrerer Medikamente die Viren für lange Zeit in Schach halten kann, ließ sich die Infektion bei vielen Patienten von einer tödlichen in eine chronische Krankheit umwandeln. Bei ihnen schreitet die Schädigung des Immunsystems nicht weiter fort, und sie geraten nicht ins AIDS-Stadium.
Die Behandlung verlangt jedoch eiserne Einnahmetreue und hat spürbare Nebenwirkungen. Deshalb bleibt es oberstes Gebot, es gar nicht erst zu einer Infektion kommen zu lassen. mehr

AIDS-Medikamente für Kinder

Kindergarten für AIDS-Patienten
Ein Kindergarten für HIV-infizierte Kinder in Südafrika (© medicalpicture)
Forschende Pharmaunternehmen haben zahlreiche Medikamente zur Behandlung einer HIV-Infektion auch für Minderjährige erprobt und nach der Zulassung in den Markt gebracht. Das Haupteinsatzgebiet dieser Präparate sind Entwicklungsländer, aber auch in Deutschland gibt es etwa 350 Kinder, die mit dem HI-Virus infiziert sind. VFA.de bietet mit einer laufend aktualisierten Liste einen Überblick über die zugelassenen AIDS-Medikamente für Kinder. mehr

Exportmotor Pharma


Verladung von Medikamenten auf dem Flughafen Köln/Bonn (©  Bayer Schering Pharma AG)
Die Pharmabranche erweist sich auch im Export als Stabilitätsanker in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Das belegt eine Studie der Prognos AG, die der vfa in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse nun in Berlin vorgestellt wurden. mehr

Adjuvantien: Wirkverstärker in Impfstoffen


Bereit für die Impfstoffherstellung: Frisch abgefülltes Adjuvans (©  Novartis Behring)
Einer der Impfstoffe gegen die Schweinegrippe, die in Deutschland zum Einsatz kommen, enthält neben Oberflächen-Eiweißen aus dem Schweinegrippe-Virus auch einen Wirkverstärker, ein sogenanntes Adjuvans. Dieser intensiviert die Immunreaktion des Körpers, sodass der Impfstoff gut wirksam ist, obwohl er nur eine sehr geringe Menge Virus-Eiweiß enthält. Auch mehrere andere, bislang nicht für Deutschland bestellte Impfstoffe enthalten Adjuvantien. mehr

Depression: Schwere Krankheit – gute Heilungschancen


©  picture-alliance
Depression ist eine häufige und schwere Krankheit. Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. In ihrer schweren Form gehört Depression auch zu den Krankheiten mit der höchsten Sterblichkeit, denn viele Betroffene töten sich in Verzweiflung selbst. mehr

Gesundheitswirtschaft für Wachstum und Beschäftigung


©  dpa
Die künftige Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, das Gesundheitssystem stärker wettbewerblich auszurichten und strebt an, die Finanzierungsseite neu zu ordnen. Die Regierungspartner betrachten Gesundheitswirtschaft und pharmazeutische Industrie als Träger von Wachstum und Beschäftigung und bekennen sich dazu, dass Patientinnen und Patienten an Innovationen und medizinischem Fortschritt teilhaben sollen. mehr

Anwendungsbeobachtungen nach strengen Regeln


Anwendungsbeobachtungen sind für Pharmaunternehmen und Zulassungsbehörden ein unverzichtbares Instrument für die Arzneimittelforschung. Denn anders als bei klinischen Studien werden hier Informationen über Arzneimittel unter Alltagsbedingungen gewonnen, also dann, wenn auch die Therapietreue und Begleiterkrankungen der Patienten einen merklichen Einfluss auf das Ergebnis ausüben. vfa-Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, diese gemäß umfassenden Qualitäts- und Transparenzstandards durchzuführen. Sie kündigen alle Anwendungsbeobachtungen vor Beginn in einem frei zugänglichen Register an. mehr

Alzheimer: Topthema der Pharmaforschung


Alzheimer-Patienten im fortgeschrittenen Stadium benötigen im Alltag die Hilfe von Angehörigen oder Pflegepersonal (©  Wyeth Pharma)
Alzheimer-Demenz geht mit fortschreitender Zerstörung der geistigen Fähigkeiten und der Persönlichkeit einher. Zu ihrer Behandlung sind derzeit vier Medikamente zugelassen. Sie können den Verfall bis zu zwei Jahre hinauszögern, stoppen können sie ihn nicht. Doch mehr als dreißig Medikamente werden derzeit mit Patienten in klinischen Studien erprobt. Sie sollen wesentlich wirksamer ins Krankheitsgeschehen eingreifen und so die geistigen Fähigkeiten über längere Zeit bewahren. mehr

Strukturdaten zu Arzneimitteln im Überblick

Chart
Die forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland haben 2007 mit 4,52 Milliarden Euro eine neue Rekordsumme in Forschung und Entwicklung investiert. Dies geht aus dem aktuellen Branchenbericht hervor, den der vfa jährlich veröffentlicht.
Wir haben eine Vielzahl von Grafiken, Schaubildern und Tabellen zum Download zuasammengetragen. mehr

Versorgungsgefälle in Deutschland

Cover Arzneimittel-Atlas 2009
Im Jahr 2008 haben die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) 29,2 Milliarden Euro für Fertigarzneimittel und Impfstoffe ausgegeben. Das waren 1,5 Milliarden Euro oder 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies entspricht den durchschnittlichen Zuwächsen der letzten zehn Jahre. Der Arzneimittelverbrauch in Deutschland ist aber sehr unterschiedlich, je nachdem in welchem Teil des Landes man lebt. mehr

Bessere Medikamente in Sicht


(©  Corbis/Veer)
Patienten und Ärzte hoffen auf bessere Behandlungsmöglichkeiten - und die Chancen dafür sind gut: Bis Ende 2013 können gegen rund 130 Krankheiten neue Medikamente herauskommen, insbesondere gegen verschiedene Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionen. Auch weitere seltene Erkrankungen können bis dahin besser behandelbar werden. Das zeigt eine Umfrage des vfa unter seinen Mitgliedsunternehmen vom Mai 2009. mehr

Orphan Drugs - Fortschritte für Patienten mit seltenen Krankheiten


©  Veer
Es gibt zahlreiche schwere oder lebensbedrohliche Krankheiten, an denen nur relativ wenige Menschen erkranken. Diese bezeichnet man häufig auch als „Orphan Diseases“. Medikamente gegen diese Krankheiten werden demzufolge als „Orphan Drugs“ bezeichnet. In Europa gilt eine Krankheit als selten, wenn nicht mehr als einer von 2.000 EU-Einwohnern betroffen ist. Die wohl bekanntesten unter den seltenen Krankheiten dürften die Mukoviszidose und die Bluterkrankheit sein. mehr

In Deutschland zugelassene Arzneimittel für die individualisierte Medizin


©  Sanofi-Aventis
Individualisierte - oder personalisierte - Medizin ist vor allem in einigen Bereichen der Onkologie schon Alltag; in den nächsten Jahren könnte sie aber auch in vielen weiteren medizinischen Fachdisziplinen Einzug halten. Wir haben Wirkstoffe aufgelistet, bei denen bereits heute vor der Anwendung ein Gentest vorgeschrieben ist oder empfohlen wird. mehr

Dem Körper helfen, sich zu wehren - Impfstoffe schützen

Impfung Jugendliche
Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs werden mit gentechnischen Impfstoffen durchgeführt. (© GlaxoSmithKline)
Pharmaunternehmen haben bislang Impfstoffe gegen mehr als 25 Krankheiten entwickelt. Dieser Leistung ist es zu verdanken, dass viele früher gefürchtete Infektionskrankheiten heute ihren Schrecken verloren haben. mehr

Von Originalen, Generika und Biosimilars


© medicalpicture
Häufig bekommt man in der Apotheke ein Medikament, dessen Name nicht dem Produkttitel entspricht, welcher auf dem Rezept verzeichnet ist. Der Wirkstoff sei der gleiche, erklärt der Apotheker, und er sei gehalten, das Präparat des Herstellers abzugeben, mit dem die Krankenkasse des Patienten einen Vertrag hat. Wir führen ein in die verschiedenen Arten von Arzneimitteln und erklären, wann der Apotheker austauschen kann und wann nicht. mehr

„Möglichst wenig Belastung“


(©  vfa/Hartwig Klappert)
Vor der Zulassung eines neuen Medikaments ist dessen Erprobung für Minderjährige, sofern die betreffende Krankheit bei Kindern und Jugendlichen vorkommen kann, verpflichtend. Dr. Dorothee Kieninger, Jugendmedizinerin der Uniklinik Mainz, erläutert wie Studien möglichst kindgerecht gestaltet werden und weshalb sie bei Kindern so wichtig sind. mehr

Beispielhaftes Access and Benefit Sharing ermöglicht Durchbruch in Malariatherapie

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© dpa
Weltweit erkranken bis zu 500 Millionen Menschen an Malaria. In Afrika sterben jede Minute zwei Kinder an dieser Erkrankung. Die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Länder sind katastrophal. Die WHO will die malariabedingten Todesfälle bis 2010 halbieren und setzt dabei auf Kooperationen mit forschenden Pharmaunternehmen und nichtkommerziellen Organisationen. mehr

Bürger erwarten weitere Reformen


(©  picture alliance)
Die forschenden Pharma-Unternehmen haben Emnid mit einer repräsentativen Umfrage zum Meinungsbild zur Gesundheitspolitik in Deutschland beauftragt. Vier von fünf Befragten rechnen damit, dass der Gesundheitsfonds nachgebessert werden wird. mehr

Die Gesundheitsreform – das ändert sich 2009


©  dpa
Am 1. April 2007 traten bereits erste Teile, der von der großen Koalition beschlossenen Gesundheitsreform in Kraft. Zum 1. Januar 2009 ergeben sich nun weitere tiefgreifende Veränderungen für alle Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkassen. mehr

Neue Antibiotika: Den Vorsprung gegenüber resistenten Bakterien wahren


Unternehmen haben neue Antibiotika gegen gefährliche Bakterien wie diese Erreger der Hirnhautentzündung entwickelt. (Foto: © Novartis Behring)
2008 haben Pharmaunternehmen zwei neue Antibiotika auf den deutschen Markt gebracht. Hierdurch haben Ärzte in Deutschland weitere Möglichkeiten gewonnen, Krankheitserreger zu bekämpfen, die gegen ältere Antibiotika resistent geworden sind. Bis Ende 2011 könnten noch bis zu acht neue Antibiotika dazu kommen. mehr

Ärzte sehen Therapiefreiheit in Gefahr

Ärzteprotest
(© dpa picture alliance)
Fast drei Viertel der niedergelassenen Ärzte in Deutschland sind der Meinung, dass die Therapiefreiheit in Deutschland nicht mehr gewährleistet ist. Vor allem der Kostendruck aufgrund der Budgetierung von Leistungen, Ausgabenbeschränkungen und der negative Einfluss von Regressandrohungen sind Gründe dafür, dass Mediziner in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werden. Dies sind Ergebnisse der Befragung von 800 Ärzten, die im Auftrag des VFA und des NAV-Virchow-Bunds durchgeführt wurde. mehr

Klare Regelungen für die Zusammenarbeit von Patientenorganisationen und Pharmazeutischer Industrie


Der europäische Dachverband der forschenden Arzneimittelhersteller EFPIA hat am 01. Juli 2008 den "EFPIA Code of Practice on Relationships between the Pharmaceutical Industry and Patient Organisations" in Kraft gesetzt. Der EFPIA-Kodex legt fest, dass die Umsetzung durch die nationalen Mitgliedsverbände erfolgen muss. Am 10. Oktober 2008 hat das Bundeskartellamt den Kodex der Freiwilligen Selbstkontrolle der Arzneimittelindustrie e.V. (FSA) zur Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen genehmigt. Damit ist der Kodex in Kraft getreten. mehr

Thrombosen, Embolien und Schlaganfälle: Besser vorbeugen

Fibrinnetz und Thrombenbildung
Ein Blutgerinnsel verstopft eine Ader im Gehirn (©  medicalpicture)
Die nächsten Jahre dürften eine Umwälzung bei der Vorbeugung von Schlaganfällen, Beinvenenthrombosen, Lungenembolien und anderen Erkrankungen bringen, die durch Blutgerinnsel verursacht werden. Denn Studiendaten zufolge sind zwei neue Präparate den bisherigen Standardmedikamenten überlegen; und viele weitere Medikamente werden derzeit entwickelt. mehr

Forschende Arzneimittelhersteller versorgen mehr als 800.000 Aidspatienten in Entwicklungsländern


Krankenschwester in Uganda
(Foto: © Boehringer Ingelheim)
Mittlerweile erhalten weltweit mehr als 800.000 HIV/Aids-Patienten ihre Medikamente durch Projekte der Accelerating Access Initiative (AAI). Das von den forschenden Arzneimittelherstellern unterstützte Projekt ermöglicht die Versorgung mit Originalpräparaten zum Selbstkostenpreis. Die Zahl der so behandelten Patienten konnte in den vergangenen fünf Jahren vervierfacht werden - und wächst weiter unvermindert an. mehr

IQWiG-Methodenentwurf: Stellungnahmen im Überblick

Seit über vier Monaten liegen dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Stellungnahmen zu seinem Methodenentwurf der Kosten-Nutzen-Bewertung für Arzneimittel vor. Eine Veröffentlichung dieser Stellungnahmen durch das IQWiG blieb bislang aus.
Der VFA hat sich entschlossen, an dieser Stelle eine Plattform einzurichten, auf der eine Auswahl der Stellungnahmen von Industrie, Verbänden, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Instituten sowie Einzelpersonen zum IQWiG-Methodenentwurf der Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln zu finden ist. mehr

Die Lebenserwartung der Deutschen steigt bis 2050 um mindestens sechs Jahre – Sinkende Sterberaten auch dank moderner Medikamente

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts um mehr als 30 Jahre gestiegen. Derzeit liegt sie bei 82 Jahren für Frauen und bei 77 Jahren für Männer. Die Prognosen des Statistischen Bundesamts nehmen für das Jahr 2050 eine Lebenserwartung von 88 Jahren für Frauen bzw. 84 Jahren für Männer an. mehr

Pharmaindustrie fordert Standortinitiative

Was haben zweieinhalb Jahre große Koalition dem Pharmastandort Deutschland gebracht? Um diese Frage zu klären, hat der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) Prof. Dr. Thomas Straubhaar vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) beauftragt, die Politik der Großen Koalition mit Blick auf den Pharmastandort in einer Studie zu untersuchen. mehr

Zwei Milliarden Euro für Innovations-Initiative

Analytik
Gemeinsam mit der Europäischen Kommission hat der Europäische Pharmaverband (EFPIA) eine Initiative ins Leben gerufen, die beispiellos ist. Die „Innovative Medicines Initiative“ (IMI) fördert mit einem Gesamtbudget von zwei Milliarden Euro paneuropäische Public-Private Partnerships im Bereich der biomedizinischen Forschung. Zweck der Initiative ist die Beseitigung von Hindernissen im Prozess der Arzneimittelentwicklung und damit die Stärkung der biomedizinischen Forschung in der EU. Die erste Ausschreibungsrunde zu 18 Themen (Calls) wurde am 30. April 2008 in Brüssel vorgestellt. mehr

Gemeinsam für Gesundheit und Entwicklung


Ein Mädchen leidet an einem Malaria-Schub (© GlaxoSmithKline)
Ist von Krankheiten der Entwicklungsländer die Rede, dann meist von Malaria, Tuberkulose und AIDS. Doch zu den vorrangigen Todesursachen in den Entwicklungsländern gehören auch Durchfall, Lungenentzündung und viele hierzulande wenig bekannte Armutskrankheiten. Dazu kommen noch etliche nichtinfektiöse Erkrankungen, an die man vor allem bei Industrieländern denkt, die aber auch die Bewohner von Entwicklungsländern keineswegs verschonen. mehr

Aktuelles vom vfa per RSS Aktuell

vfa legt Beschwerde gegen "heute journal" ein:
"Wir sind empört!"


vfa korrigiert Pinkwart:
"5 % und 5 Mrd. sollte man nicht verwechseln"


vfa zur CDU/CSU-Klausur - Gesundheitspolitik:
"Der Himmel auf Erden sieht anders aus!"


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