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Herausforderung Demenz


16. Februar 2012

Alzheimer: Topthema der Pharmaforschung

 

Alzheimer frühzeitig diagnostizieren


Ein Alzheimerkranker und ein Gesunder wurden mit einer diagnostische Substanz behandelt; danach wurde ihr Gehirn in einem PET-(Positronenemissionstomographie-)Scanner von der linken Seite auf-genommen. Im Gehirn des Erkrankten (links) zeigt die Aufnahme durch gelbe Färbung, dass sich Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn gebildet haben; im gesunden Gehirn (rechts) gibt es sie nicht (©  Bayer HealthCare)


Mit absoluter Sicherheit lässt sich Alzheimer bislang erst nach dem Tod durch eine Obduktion bestimmen. Mittlerweile wurden aber Tests entwickelt, bei denen Patienten einfache Aufgaben schriftlich erledigen müssen. Wie sie diese bewältigen, gibt dem Arzt starke Anhaltspunkte, ob eine Alzheimer-Demenz vorliegt oder nicht.

Derzeit gibt es jedoch noch kein Verfahren, um die frühen, völlig symptomlosen Alzheimer-Prozesse erkennbar zu machen. Das aber wäre nötig, damit künftige Therapien rechtzeitig angewendet werden können und nicht erst dann, wenn bereits ein wesentlicher Teil der Zellen in den gefährdeten Hirnzentren abgestorben ist.

Pharma- und Diagnostikaunternehmen arbeiten aber an solchen Diagnose-Verfahren. So wird erprobt, Substanzen einzusetzen, die sich spezifisch an Beta-Amyloid-Plaques binden und dann mit modernen Diagnosegeräten (PET-Scanner) im Kopf nachgewiesen werden können. Das wird bereits mit Patienten erprobt, z.T. schon in Phase III.


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